Wien hat Kollektiv Zuwachs: Die Rote Kammer

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Der neuste Zuwachs in der Wiener Kollektiv Szene stellt sich vor: Die Rote Kammer


Menschen finden einander auf verschiedenste Arten, manchmal absichtlich, manchmal nicht.
Die Gründung dieses Kollektivs war gleichermaßen Absicht wie Zufall.

Absicht, sich mit anderen zu verbinden, Wissen zu teilen, gemeinsam zu arbeiten, zu experimentieren, zu lernen, einen Raum für eine Dunkelkammer zu schaffen und gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Zufall, dass neun Menschen, die sich nicht wirklich kannten, zusammenkamen und einander nicht als Fremde begegneten, sondern als gleichgesinnte und offene Individuen, die nicht nur neugierig darauf sind, zu lernen, wie die Filmentwicklung und eine Dunkelkammer funktioniert, sondern auch neugierig darauf, mehr von (und über) einander zu lernen.

Es war Mo, der die Idee hatte, ein solches Filmfotografie-Kollektiv zu gründen. Er war es auch, der verschiedene Leute kontaktierte, von denen er dachte, dass sie Interesse haben könnten. Für ihn (und alle anderen) war es von Anfang an wichtig, dass in der Gruppe ebenso viele Frauen wie Männer vertreten sind. In dieser Konstellation haben sich nun, einige Monate nach unserem ersten Treffen, Freundschaften und Projekte herauskristallisiert - unter anderem diese Publikation.

Zines, Ausstellungen und die gemeinsame Arbeit an langfristigen fotografischen Projekten stehen ebenso auf unserer Agenda wie der Auf- und Ausbau unserer Dunkelkammer. Dabei fokussieren wir uns auf verschiedene Techniken, die durchaus noch lebendig sind - von Lithprints über Kallitypes bis hin zum Druck von alten Glasnegativen, die wir auf diversen Flohmarkt-Razzien gefunden haben.

Jeder von uns hat einen anderen Hintergrund und eine andere Herangehensweise an die Fotografie, jeder von uns bringt eine neue Perspektive in die Gruppe ein um besonders viele Blickwinkel auf die verschiedenen Themen zu erhalten, die wir erforschen möchten.
Und Erforschen ist immer am besten, wenn man es gemeinsam macht.


Die Mitglieder

Kevin Geronimo Brandtner aka Mo

Die meisten Leute nennen mich Mo. Ich fotografiere noch gar nicht so lange, erst ein paar Jahre analog. Ich habe vor über 10 Jahren begonnen Kunst zu machen und mich mit Malerei, Papierkunst und Ähnlichem zu beschäftigen. Eigentlich habe ich nie daran gedacht selbst zu fotografieren aber die Faszination für die Fotografie und alles was damit zusammenhängt war auf jeden Fall da. Ich sammle seit über 15 Jahren alte Negative, Dias, Fotos und vieles mehr und habe mittlerweile eine Sammlung bzw. ein Archiv von hunderttausenden Bildern. Irgendwann hat mir das aber nicht mehr gereicht, ich wollte verstehen wie das analoge Fotografieren funktioniert, wie kommt man zu einem Abzug, was und warum fotografieren die Menschen bestimmte Dinge. Ich wollte mich besser in die FotografInnen hineinversetzen können von denen ich Bilder aus den Jahren zwischen 1850-1980 besitze und auch einfach das Handwerk erlernen. Auch durch eine große Sammlung an Kunst und Fotografie Büchern habe ich viel theoretisches Wissen aufgebaut und mich dann relativ schnell zum Kauf einer analogen Kamera entschlossen. Ganz einfache point&shoot Kameras waren die ersten Versuchsobjekte und mit der Zeit habe ich mich durch alle möglichen Kameras und Filme durchgetestet. Ich habe mittlerweile glaube ich meine Interessen und meinen Stil gefunden und auch das Material, mit dem ich am besten zurechtkomme. Ich habe grundsätzlich immer eine Yashica T3 super mit dabei, mit der ich einfach schnell, ohne viel nachzudenken etwas festhalten kann. Am Liebsten fotografiere ich mit meinen beiden Nikon F3 Kameras, eine jeweils mit Farb- und eine mit Schwarz-weiß Film. Aber je nach Situation verwende ich auch andere Kameras, die Bronica SQ-A Mittelformatkamera für Porträts zum Beispiel. Bei Filmen habe ich viel probiert und verwende den Portra 400 für Farbaufnahmen und den Kodak T-MAX 400 für SW-Aufnahmen momentan am liebsten.

Ich würde sagen, dass Street Photography mich am meisten fasziniert. Oft stehe ich an öffentlichen Plätzen, wandere durch Einkaufsstraßen und beobachte die Hektik der Menschen, oder auch die Ruhe. An Orten, wo viele Menschen sind kann man wirklich vielseitige Szenarien beobachten, sich treiben lassen und auch eine Straße mehrmals auf und ab gehen und trotzdem findet man immer wieder neue Motive. Es hat etwas Beruhigendes für mich, still und nur für mich durch Wien zu laufen und ohne Plan zu sehen was passiert. Ich fotografiere aber auch gerne auf Demonstrationen, was analog oft gar nicht so leicht ist und bin offen für jede Idee, die jemand im Kollektiv hat. Das war auch einer der Mitgründe, warum ich so ein Kollektiv gründen wollte. Ich wollte mich austauschen, zusammen etwas erschaffen, an etwas arbeiten, Projekte verfolgen und mich aus meiner Komfortzone herausbewegen. Mittlerweile habe ich schon einige Dinge gemacht, wie Porträtfotografie, die für mich im ersten Moment nicht so spannend gewirkt haben. Ich bin dankbar mit solch talentierten und komplett unterschiedlichen Menschen arbeiten zu dürfen, denn genau sie sind es die mich wachsen lassen und so wachsen wir auch zusammen als Kollektiv weiter. Der Plan ist jetzt auf jeden Fall auch weiterhin regelmäßig in der Dunkelkammer zu arbeiten und mein Wissen zu vertiefen und letztendlich die verschieden Kunstfelder, in denen ich arbeite, miteinander zu verbinden. Auf Dunkelkammerabzügen zu malen oder auch Abzüge zu machen und über den Postweg an KünstlerInnen aus aller Welt mit denen ich seit Jahren schon zusammenarbeite zu verschicken.


Antonia, Toni oder doch lieber Gisela

Ich heiße Antonia, Toni, Gisela, wie auch immer ihr mich nennen wollt. Analoge Fotografie gehört gerade erst einmal ein knappes Jahr zu meinen Hobbys und das ist auch der Grund, wieso ich mich als Lehrling „der roten Kammer“ bezeichne.
Meine Filme belichte ich am liebsten mit meiner Minolta Srt 100, bei der Belichtungsmesser defekt ist und daher das Outcoming immer spannend bleibt. Ich bin momentan dabei, zahlreiche Filme zu testen und kann mich noch nicht auf eine Auswahl festlegen. Da die Analoge Welt neu für mich ist und mir hier und da noch ein paar Fehler passieren, bevorzuge ich eher billigere Filme, wie zum Beispiel Rollei Retro 400s oder Filme von Agfa. Bei den Farbfilmen verwende ich gerne Filme von Kodak, am liebsten den Color Plus 200.

Genauso wie bei den Filmen, ist es mit der Richtung in die ich gehen möchte. Das Leben ist viel zu spannend, um sich auf einen Bereich festzulegen -Facettenreich. Ich möchte meine/deine/unsere Geschichte festhalten. Das Hier und Jetzt einfrieren, ob schön oder nicht so schön. Wir sollten nicht vergessen werden und mit uns auch nicht die verschiedensten Momente.


Max Strohmeier

Hi ich heiße Max. An der Fotografie fasziniert mich, dass sie es mir ermöglicht, Momente festzuhalten; und somit auch die kurzweiligsten Augenblicke "zu konservieren". Mag banal klingen - eröffnet mir aufgrund meiner Aphantasia (dem Umvermögen mir Dinge bildlich vorzustellen bzw. Erinnerungen bildlich abzurufen) aber "neue Welten", was mir erst vor kurzem bewusst wurde.

Zu meinen Lieblingsfilmen zähle ich all jene, die körnig und gut pushbar sind.
Meinen Stil würde ich als dokumentarisch, nicht orthodox und stärker am Inhalt als an der Form orientiert beschreiben. Das lässt sich auch ganz gut an den hier vorgestellten Fotos ablesen: Ich habe sie mit den unterschiedlichsten Kameras auf unterschiedlichen Filmen festgehalten und in verschiedenen Entwicklern verarbeitet. Über einen längeren Zeitraum habe ich ausschließlich mit Caffenol als Film- und Papierentwickler gearbeitet. Inzwischen arbeite ich hauptsächlich mit konventioneller Fotochemie und verwende Kaffee in erster Linie in meiner Siebträgermaschine oder als Dünger im Garten.


Ines Gadermaier

Hallo, mein Name ist Ines Gadermaier. Ich bin analoge Fotografin und Kunsthistorikerin, wobei ersteres immer auch durch zweiteres beeinflusst wird. Meine Kamera in der Hand, versuche ich mit einem kompositorischen Auge durch die Welt zu gehen, bemerke gerne Winkel, Diagonalen und die Unterbrechung von scheinbar alltäglichen Szenen, sei es durch die Bewegung von Fahrrädern oder das Fliegen von Vögeln. Das Hauptanliegen meiner Street Photography ist die Provokation des Nostalgie-Verständnisses. Fotos auf Film lassen uns oft automatisch an „die guten alten Zeiten“ denken – selbst wenn ich das Foto gestern aufgenommen habe. Analoge Werke haben immer diesen fälschlichen Touch von Vergangenheit, auf den zweiten Blick den von Vergänglichkeit. Seit einigen Monaten ist es mir ein Anliegen, diese (falsche) Nostalgie und Ästhetik auch auf die Studiofotografie umzulegen. Mit kreativer Komposition und sozialkritischen Themen wie Feminismus im Hinterkopf, weite ich langsam aber stetig mein Repertoire als Künstlerin aus.

Meine kompositorischen Inspirationen sind Künstler*innen wie Jesse Chamberlin Marble, Pia Riverola, Amberly Valentine und Nikk Martin. Meine meist verwendete Kamera ist die Regula King (35mm), mit der ich den Weg in die Fotografie gefunden habe. Meine Ersatzoma hat sie sich gekauft, als sie 18 Jahre alt war, und mir geschenkt, als ich 18 Jahre alt war. Sie ist selten, laut meiner Ersatzoma gab es damals nur 45 Stück dieses Models, und ich habe ad dato noch nie jemand anderes mit einer Regula King gesehen. Als Mittelformatkamera nutze ich die Kiev 60 (120). Sowohl Kameras als auch Filmauswahl sind bei mir als recht junge Fotografin und Studentin zugegebenermaßen preisgebunden. Ich bin kein „Gear-Hype“-Fan und arbeite gerne mit dem, was ich habe oder preislich günstig ergattere. So liebe ich beispielsweise die Farben vom Fujifilm Superia X-tra 400, wenn das Monatsbudget mal enger ist, wähle ich trotzdem einen billigeren. Für schwarzweiß gilt dasselbe – zwar wäre ein Ilford HP5+ ein sehr schöner Film, in der Regel werde ich meist trotzdem einen günstigeren Film von beispielsweise Fomapan wählen. Normalerweise lese ich nur Interviews von Fotograf*innen, die mit Kodak Portra 400 (Tendenz aufwärts) und einer Leica fotografieren. Es ist mir wichtig, zu vermitteln, dass Kunst auch mit billigeren Filmen und Kameras gut funktioniert!


Onkar

Hallo, mein Name ist Onkar. Ich bin seit vielen Jahren vom analogen Verfahren fasziniert. Es ist für mich ein meditativer Prozess, der meinem kreativen Ethos sehr entgegenkommt. Derzeit benutze ich hauptsächlich die Leica M7 und die Nikon L35AW-AF.

Meine Lieblingsfarbfilme sind Kodak Portra 400 und Kodak Vision 3 200T. Bei Schwarzweißfilmen ist der Ilford HP5 wirklich fantastisch. Mein Stil ist von der Hektik der Großstädte beeinflusst, in denen ich am liebsten ungestellte Momente und flüchtige Szenen festhalte.


Kamíla

Hi ich bin Kamíla. Durch die Fotografie habe ich ein Medium gefunden, mit dem ich meine Kreativität so umsetzen kann, wie es sich für mich am besten anfühlt. Zu sehen, wie das Selbstvertrauen eines Menschen vor der Kamera aufblüht, ist für mich bei weitem das Schönste an der Fotografie.
Die Porträtfotografie fesselt mich am meisten, weshalb ich mich am liebsten auf Menschen konzentrieren möchte. Unabhängig davon, wie sie aussehen, woher sie kommen und für wen sie sich interessieren, ist es wichtig, dass sich jeder vor meiner Linse wohl und authentisch fühlt während ich die flüchtigen Momente festhalte.

Am öftersten greife ich nach meiner Contax RTS und meiner Mamiya 645 und obwohl ich gerne in Farbe fotografiere, verwende ich auch oft einen Schwarz-Weiß-Film. Die weichen Farben vom Kodak Portra und die Zuverlässigkeit des HP5 Plus von Ilford bringen mich dazu, diese Filme am häufigsten zu verwenden.


Patrick Preiner

Mein Name ist Patrick Preiner. Analoge Fotografie fasziniert mich erst seit kurzer Zeit, in den nun knapp 3 Jahren hat mich dieses Medium allerdings sehr in seinen Bann gezogen. Den Anfang machte das klassische 35mm Kleinbild mit einer Leica M6. Auf mich selbst gestellt, dank der ausschließlich manuellen Einstellungen, lernte ich schnell, wie man eine Szene abbilden kann, ohne auf die unterstützende Technik einer automatischen Kamera angewiesen zu sein.
Einmal von der analogen Fotografie gefesselt, war der Wunsch nach immer mehr nicht abwegig und das selbstständige Entwickeln von Schwarz/Weiß Filmen rasch erlernt. Im Weiteren schreckte mich dann auch nicht das Einhalten präziser Temperaturen ab und schon hingen ein paar Farbfilmrollen ebenso zum Trocknen im Badezimmer. Unterschiedliche Formate können Szenen einen ganz anderen Look verleihen, auch die Einschränkung der Anzahl an möglichen Fotos nimmt Einfluß auf meine Fotografie - statt der gewohnten 36 plötzlich nur mehr 20 (Hasselblad XPAN) oder gar nur 12, dafür im schönen 6x6 Format mit einer Hasselblad 500c/m, zur Verfügung zu haben, ändert meine Herangehensweise wesentlich. So wuchs das Arsenal an einsetzbaren Fotomaschinen recht rasch, das GAS hatte seine Wirkung voll entfaltet.
Grundsätzlich fällt es mir wesentlich leichter, weitformatige Kompositionen zu finden, wodurch der Griff zum 35er oder noch besser zum 28er Objektiv auf der Hand liegt. Auf diese Weise kann man durchaus noch etwas mehr einer Szene auf der Straße einfangen. Auf eine Lieblingskamera würde ich mich nicht festlegen, genau so wenig wie ich einen Lieblingsfilm definieren könnte, da es viele verschiedene gibt, die in der jeweilig angewandten Szene ihren Charme versprühen können, sei es der Lomography Potsdam 100 oder der Earl Grey 100 für den Film Noir Look, oder der klassische Kodak Portra 400 mit den schönen Pastelltönen, oder experimentelle Filme wie der Lomography Metropolis für einen Industrial Look, oder kontrastreiche Schwarz/Weiß Filme wie der Kodak Tmax400 zum portraitieren von Menschen.

Mein Geschmack variiert und meist kommt der Film zum Einsatz, den ich gerade in diesem Moment für passend halte.Der Stil meiner Fotografie ist weitreichend, zumindest könnte ich mich schwer auf einen festlegen. Ich observiere und wenn ich an etwas Gefallen finde, dann halte ich dies fest, wenngleich ich mich doch vermehrt auf den Strassen Wiens wiederfinde, um dort alltägliche Szenen festzuhalten, aber auch Objekte, dargestellt auf kargen Fotos, erfreuen mein Auge. Nicht nur die Fotografie aus vergangenen Zeiten, sondern auch moderne Plattformen wie Instagram gaben meiner Fotografie einen Push und so fand ich den Weg zu einem Kollektiv gleichgesinnter Menschen mit Leidenschaft zur analogen Fotografie. Die Rote Kammer entstand im Sommer 2021 und Dank diesem Kollektiv erweiterte sich mein fotografischer Horizont nochmals, denn so ist nun auch das analoge Ausbelichten eine Tätigkeit, die ich auszuführen lernte


Kristina Feldhammer

Kristina Feldhammer. Meistens in Bewegung, immer im Dazwischen - von Dunkelkammer, Tanz und Worten. Beobachtend, erforschend, improvisierend - mit Kamera, Chemie und Körper. Meinem Körper. Seit zehn Jahren Selbstportraits, seit zehn Jahren dieselbe Kamera, dasselbe Objektiv (Konica FC-1 mit Hexanon 57mm 1.2), die gefühlt selben zehn Sekunden um nach dem Drücken des Selbstauslösers wieder vor die Kamera zu kommen. Festgehalten auf den Filmen, die ich mir eben leisten kann. Manche würden das als limitierend empfinden, für mich ist es eine tiefe Vertrautheit und Sicherheit, die sich über die Jahre zwischen mir und dieser Arbeitsweise entwickelt hat. Es ist eine Gewissheit die ich brauche, um sie wiederum vollkommen abgeben zu können sobald das Rotlicht angeschaltet wird und die Arbeit in der Dunkelkammer beginnt. Eine Arbeit, die meditativ und belebend ebenso wie chaotisch und frustrierend sein kann.

Doch sie bietet etwas so Unmittelbares, etwas Greifbares und Ergreifendes, das schwer zu vergleichen ist. Man ist selbst das Ausführende Subjekt und doch, auf eine Art, teils nur Außenstehende/r, Beobachter/in, Zeuge/in von dem, was da geschieht, in der Entwicklerschale. Und es kann vieles geschehen, wenn man nützt, was vorhanden ist, wenn man sich erst darauf einlassen kann, von der jeweiligen Gegebenheit und dem gegenwärtigen Material zu lernen. Nicht zwingend um es künftig besser steuern zu können, aber um ein Gefühl dafür zu entwickeln. Ein Gefühl für den Fehler, die Ungewissheit und den Zufall. Für mich ist es doch erst die Dunkelkammer Arbeit, die ein Foto zu dem macht, was es sein will - nicht was es (vermeintlich) sein soll.


Stefan Pum aka Pumi

Hallo, mein Name ist Stefan Pum, aber alle nennen mich Pumi!
Ich bin seit 4 Jahren in der Analogfotografie tätig, es finden sich immer wieder neue Themen die mich hinsichtlich dieses schönen, langsamen Prozesses neu mitreissen und ich hoffe das bleibt für immer so. Zu meinen meist verwendeten Kameras gehören im Moment die Yashica T3 super, die Contax RTS und die Mamiya RB67. Ich experimentiere mit meinen Filmen gerne herum und verwende oft sehr unterschiedliche Filme. Zu meinen S/W Favoriten gehört der Tmax400 bei Farbe darf es dann gerne auch einmal ein Lomochrome Metropolis oder ein Lomochrome Purple sein, im Moment verwende ich auch öfters alte, seltene Diafilme.

Mein Stil ist schwer zu beschreiben da es sehr stimmungsabhängig ist wie das Foto im Endeffekt aussieht. Ich verwende öfter Stern- und Hazefilter um meinen Fotos einen gewissen touch zu geben, in letzter Zeit mag ich es aber auch mit meiner Yashica Point&Shoot einfach in der Nacht mit eingelegtem S/W Film zu Blitzen. Müsste ich meinen Stil mit 3 Worten beschreiben wären das vermutlich: stimmungsvoll, roh, dokumentarisch.


Wir danken allen Mitgliedern von Die Rote Kammer für diesen Einblick und sind schon total gespannt auf all die wunderbaren Projekte die in Zukunft noch entstehen werden!

geschrieben von kathi-la am 2022-01-28 in #Kultur #News #Menschen

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