Wir stellen vor: René Thoma

René Thoma, auf Instagram auch bekannt als renethoma , ist Fotograf und Designstudent aus Freiburg im Breisgau. Der 22-jährige hat oft eine Kamera dabei, sowohl digital als auch analog, geniest aber auch manchmal einen Ausflug ohne Kamera. In diesem Artikel teilt René seine Erfahrungen mit der Fotografie und welche Lomography Art Lens ihm besonders gut gefällt.

© René Thoma

Hallo René und willkommen im LomoMagazin! Kannst Du uns erzählen, wie Du zur (analogen) Fotografie gekommen bist? Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Rolle Film?

Klar. Angefangen hat es mit einem iPhone. Es folgte eine Ausbildung zum Fotografen. Heute arbeite ich als Werbefotograf und fotografiere sogar dort teils analog. Die erste Rolle ist leider nichts geworden, weil ich keinen Plan hatte, wie ich das Ding wieder zurückspulen kann… Die Bilder sind immer noch in meinem Kopf! Schade, dass Ihr sie nicht sehen könnt.

Wie hast Du Lomography kennen gelernt? Du benutzt auch Lomography Objektive, hast Du einen Favoriten und was gefällt Dir daran besonders?

Meine Mitschüler in der Berufsschule haben mir die Fisheye Submarine zum Geburtstag geschenkt und später habe ich Lomography auf der Photokina entdeckt.
Die Objektive adaptiere ich an meine Z7 und an meine X Pro 2. Mein Favorit ist die Lomogon 2.5/32 Art Lens . Besonders praktisch ist die mechanische Blende und der auffällige Look. Bei Streetaufnahmen wird man sehr oft auf die Linse angesprochen. Außerdem ist das Objektiv schön kompakt.

Wer oder was inspiriert Dich beim bzw zum Fotografieren?

Zum Fotografieren muss ich mich öfters mal motivieren. Manchmal würde ich die Kamera einfach gern daheim liegen lassen… Vorbilder habe ich in diesem Sinn keine. Aber betrachtet man mal die „Großen Fotografen“ der analogen Zeit, kommt man wohl kaum an Cartier-Bresson, Robert Frank, Robert Doisneau etc. drumherum. Von Ihnen kann man einiges lernen, denn das wichtigste ist der Blick des Fotografen und die Fotobücher der besagte Fotografen schulen das Auge sehr gut.

© René Thoma

Kannst Du uns durch Deinen fotografischen Prozess führen? Wie suchst Du dein Equipment aus und Dein Motiv? Strebst Du einen bestimmten Look an?

Ich denke, da hat jeder seinen eigenen Weg… Mir ist es wichtig nicht einfach nur zu „knipsen“. Der Unterschied zwischen „knipsen“ und „fotografieren“ ist praktisch in all deinen Bildern spürbar. Sobald ich das Haus mit Kamera verlasse, suche ich mir immer ein Thema aus, zu dem ich fotografieren möchte. So kann ich mich auf das wesentliche konzentrieren und laufe nicht planlos durch die Straßen. Analog sind natürlich Doppelbelichtungen eine tolle Sache, welche man unbedingt mal ausprobiert haben sollte.

Deine Nacht-Fotografien haben einen wundervollen Glow, hast Du einen Tipp fürs Fotografieren bei Nacht?

Wie genau dieser Glow entsteht verrate ich hier nicht :) aber die wichtigsten Punkte auf der Checkliste sind definitiv ein Stativ, die korrekte Belichtung (Spielraum in der Nachbearbeitung) und die richtige Zeit zu erwischen. Soll es stimmungsvoll werden eignet sich die blaue Stunde. Aber ich fotografiere lieber kurz danach.

Hast du ein persönliches Lieblingsfoto? Was ist die Story dahinter?

Ohje, da gibt es ein Paar. Aber zur aktuellen Zeit passt vielleicht diese Aufnahmen ganz gut. Da war ich das 1. Mal in Paris und auf den Spuren der oben genannten Fotografen.

© René Thoma

Vielen Dank an René, dass er seine Fotografien und seine Reise mit der Fotografie mit uns geteilt hat. Folge ihm auf Instagram und schau auf seiner Website vorbei um keine seiner Arbeiten zu verpassen!

geschrieben von alinaxeniatroniarsky am 2021-06-16 in #Menschen

Erwähntes Produkt

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