Die Lüneburger Heide durch die Linse von Guja

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Gudrun, aka guja, arbeitet in einem Planungs- und Architekturbüro als Fachplanerin für elektrotechnische Gebäudeausrüstung. Vor allem ist die Berlinerin aber Vollblutlomographin und teilt ihre wundervollen Kreationen schon seit einigen Jahren in ihrem LomoHome. Im August hatte sie unseren Lomography Color Negative 100 bei einem Ausflug in die Lüneburger Heide dabei, um die einzigartigen Farben der malerischen Landschaft einzufangen. Wir haben mit ihr über diese Serie, den Lomography Color Negative 100 und ihre Liebe zu Boxkameras gesprochen.

&copa guja

Wie hat Deine Reise mit der (analogen)Fotografie begonnen? Was bedeutet analoge Fotografie für Dich?

Meine erste Kamera, eine Beirette VSN bekam ich mit ca. 12 Jahren. Später, Mitte der 90er, erhielt ich eine Minolta X700-Ausrüstung, die mich auch heute noch auf vielen Ausflügen begleitet. Als die digitalen Kameras aufkamen, trat die analoge Fotografie etwas in den Hintergrund, aber ganz aufgegeben hatte ich sie nie.

Es ist ein schöner Ausgleich zum Arbeitsalltag. Außerdem denke ich, dass man in der analogen Fotografie viel besser experimentieren kann und dadurch jeder Prozess und jeder Film einzigartig wird. Ein wunderbarer Kontrast zur digitalen Massenproduktion.

&copa guja

Kannst Du uns ein bisschen über die Entstehung des Albums Lomo LCN 100 + Agfa Click erzählen?

Wie schon erwähnt fotografiere ich gerne mit alten Kameras, am liebsten mit den alten Box-Kameras. Bei dem Wochenendausflug im August in die Lüneburger Heide nahm ich eine Agfa Click mit. Da ich erwartete, dass die Heide blühen würde, musste die Kamera mit einem Farbfilm geladen werden. Meine Wahl fiel auf den Lomo CN 100.

&copa guja

Dein Album Lomo LCN 100 + Agfa Click ist auf Lomography Color Negative 100 Film entstanden, was gefällt Dir an dem Film besonders?

Ich mag die kräftigen Farben des Lomo CN 100, ganz besonders dann, wenn die Sonne scheint und der Himmel so wunderschön blau wird. Aber am meisten mag ich an dem Film, dass er scheinbar einen weiten Belichtungsspielraum hat. Egal, ob man ihn unterbelichtet oder überbelichtet (bisher habe ich mit ISO-Werten von 50 bis 200 experimentiert), es kommen immer tolle Fotos raus. Gerade deshalb, denke ich, ist er für Boxkameras oder andere alte/ historische Kameras so gut geeignet, da er die Belichtungsungenauigkeiten so schön ausgleicht.

&copa guja

Hast Du ein Lieblingsfoto aus dem Album? Warum gefällt es Dir besonders gut?

Mein Lieblingsbild ist der Baum auf der Sanddühne. Hier mag ich ganz besonders das Blau des Himmels im Kontrast zu den beigen Tönen des Sandes und der Gräser.

Von: guja

Zuguter letzt: Hast Du ein paar inspirierende Worte/Tipps für unsere Leser?

Ich kann nur empfehlen, auf dem nächsten Flohmarktbesuch einmal nach einer alten Boxkamera Ausschau zuhalten und diese mit einem Lomo CN 100 zu laden.
Denn dass, was der Lomo CN 400 für die Diana oder Holga ist, ist der Lomo CN 100 für eine Boxkamera.


Vielen Dank an Gudrun für diese wundervollen Fotografien. Schau in ihrem LomoHome vorbei und lass ein bisschen Liebe da!

geschrieben von alinaxeniatroniarsky am 2020-09-25 in

Ein Kommentar

  1. klawe
    klawe ·

    It's actually a shame that color negative films with 100 ASA are so seldom used in box cameras. The simple lenses of the old cameras produce great color photos, from the edge blur to the soft focus effect. The C41 development is also very easy.

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