Kay von Aspern: Erste Eindrücke mit der Petzval 55 mm f/1.7 Art Lens

Der in Wien lebende Fotograf Kay von Aspern spricht in unserem Interview über seine Erfahrung mit der Petzval 55 mm f/1.7 Art Lens. Er verrät uns seine Tipps zum Gebrauch unserer neuesten Art Lens und präsentiert hier die Fotos, die er damit aufgenommen hat.

Bitte erzähl uns etwas über deinen fotografischen Hintergrund (wie du angefangen hast, deine Einflüsse, Lieblingsprojekte).

Ich habe Anfang der 80er Jahre mit der Fotografie angefangen und fast alles fotografiert, 2004 aber wurde es ernst. Seit 3 ​​Jahren arbeite ich als professioneller Fotograf und biete auch Fotoworkshops und Personal Coachings mit Schwerpunkt auf städtische Themen wie Straßenfotografie, Stadtlandschaften und Reportage. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Menschen zu inspirieren und zu sehen, wie intensiv und voller Begeisterung sie lernen, im öffentlichen Raum bemerkenswerte Bilder zu machen.

Der größte Einfluss auf mich ist die Welt, in der ich lebe. Für einen Stadtfotografen wie mich gibt es so viele - oft kleine - bemerkenswerte Dinge, dass ich fast jeden Tag fotografieren kann. In Bezug auf andere Fotografen ist es schwierig, jemanden zu nennen. Natürlich sind die alten Meister wie Lee Friedlander, Ray K. Metzker und Tony Ray Jones, um nur drei zu nennen, große Einflüsse. Es gibt aber auch unzählige Nonames, die einen großen Einfluss auf meine Arbeit hatten. Mein persönliches Hauptprojekt ist ein Fotobuch. Aber ich möchte nicht nur ein weiteres Best of haben und ich habe einige andere Ideen dafür.
 
Es gibt viele aufregende Dinge zu erfassen, wenn du auf der Straße bist. Wie kommst du mit der ganzen Action klar?

Ich versuche für alles offen zu bleiben und habe immer eine Kamera dabei. Das ist alles.

Kannst du uns deine Erfahrungen mit dem Petzval 55 MKII Objektiv schildern?

Mein erster Eindruck war "Wow, das ist ein solides Stück Metall!". Ich habe noch nie ein Petzval-Objektiv benutzt. Ich war begeistert, das Objektiv für meine Sony A7 zu verwenden und musste mich erstmal an dieses Objektiv gewöhnen, da ich normalerweise einen AF 35mm für meine Arbeit verwende und das Petzval 55mm eine für mich lange Brennweite hat und komplett manuell ist.

Am Anfang war es etwas schwierig zu fokussieren, da die Optik eine geringe Schärfentiefe aufweist, auch wenn ich die Blende beispielsweise von 1,7 bis 5,6 schließen konnte. Meistens sind die Ränder (und vieles mehr) sehr weich, kombiniert mit diesem besonderen und intensiven „Petzval Bokeh“. Man kann leicht einen Look mit einem isolierten Punkt/Hauptmotiv im Bild erstellen. Ich würde es verträumt nennen. Nach einigen Stunden des Fotografierens war es ein Vergnügen, mit diesem Objektiv zu arbeiten. In Kombination mit dem elektronischen Sucher und den Fokus-Punkten war es ein Vergnügen und die Handhabung war einfach.

Wie hilft dir die Objektiv Petzval 55 MKII in deinem fotografischen Stil?

Ich denke, die Petzval hilft mir sehr, einen neuen Ansatz zu finden, um Situationen und Motive zu entdecken. Aufgrund ihres besonderen Charakters und der Handhabung ist es nicht ein Objektiv für schnelle Situationen und Motive, in denen alles scharf und perfekt gehalten werden muss. Es ist eher zum Fotografieren von Stimmungen, Licht, Farben und Schatten gedacht. Mit Schärfe und Unschärfe zu spielen, Bokeh halt. Auf die Atmosphäre und Stimmung in einem Foto kommt es an. Es ist nicht nur das Auge des Fotografen, man muss sich mehr in die Stimmung einer Situation und eines Motivs einfühlen. Hier geht es nicht um scharfe Details, sondern eher um das Erstellen eines Gemäldes. Hilfreich sind auch die Bokeh-Steckblenden, die im Objektiv ausgetauscht werden können.

Irgendwelche Tricks oder Techniken, die du für Straßenfotografen, die zum ersten Mal mit der Petzval 55 MKII Art Lens fotografieren, teilen möchtest?

Fang mit langsamen Situationen an. Am Anfang ist es etwas schwierig, sich zu konzentrieren, aber nach einer Weile wirst du schneller sein. Verbringe nicht zu viel Zeit mit der Jagd auf den entscheidenden Moment. Versuche, die Stimmung und Atmosphäre der Umgebung zu spüren, in der du fotografierst. Schieße mit offener oder fast offener Blende. Dies ist wichtig, um den besonderen Charakter des Objektivs zu erhalten. Sei offen und hab Spaß!

Wenn du mehr über Kay von Aspern erfahren möchtest, besuch seine Website

geschrieben von apots am 2019-05-29 in

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