Cristina Jul: Porträts mit der Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens

Wir haben Cristina Jul (auch bekannt als 'Teórica del Caos') eine Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art-Lens geschickt. Seht euch ihre Porträts an und begleitet sie auf einer Reise von Chaos bis hin zu traumähnlichen Realitäten.

Credits. Cristina Jul

Hallo Cristina! Willkommen im Lomography Magazin. Stelle dich unseren Lesern doch bitte mal kurz vor

Ich bin eine in Madrid lebende Fotografin, aber ich würde mich vor allem als jemanden beschreiben, der Geschichten liebt. Seit meiner Kindheit habe ich meine Zeit am liebsten mit Fantasy-Büchern verbracht. Ich startete als Leserin, wurde dann selbst zur Autorin und entdeckte dann meine Liebe zur Fotografie. Wenn Worte nicht ausreichten, so machte ich Fotos, um meine Geschichten zu erzählen.

Credits. Cristina Jul

In deiner Biographie steht 'All stories are born from emptiness and chaos'. Trifft das auch auf deine Fotos zu? Wenn ja, inwiefern?

Normalerweise nutze ich am liebsten den Satz 'At the beginning there was nothing, only Chaos. And from emptiness and Chaos were born all the stories that we know today and some that we still don't dare to tell.' Aber der war zu lang für die Biographie.

Dieser Satz bedeutet eine Reihe von Dingen für mich. Vor allem, dass Chaos der Ursprung der Schöpfung und aller Geschichten ist.

Zudem spiegelt der Satz meinen Schaffensprozess und meine eigene Daseinsweise wieder. Anfangs ist nichts klar definiert, du hast nur jede Menge ungeordnete Ideen im Kopf. Diese nehmen dann langsam Form an, bis sie bereit sind, zu einer Geschichte oder zu einem Foto zu werden.

Credits. Cristina Jul

Was inspiriert dich im Moment der Aufnahme?

Hinter jedem Bild könnten tausende Geschichten stecken, das treibt mich an. Manche meiner Fotos habe ich basierend auf existierenden Geschichten aufgenommen und manche entstanden spontan, wenn ich etwas entdeckte, von dem ich dachte, dass es mir etwas erzählen möchte.

Credits. Cristina Jul

Kannst du uns ein bisschen mehr über die Fotos erzählen, die du mit der Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art-Lens aufgenommen hast?

Meine Fotos transportieren mich irgendwie immer zurück in die Kindheit, zu einer Art dunklen Behutsamkeit. Wie in den alten Märchen, in denen es nicht immer ein Happy End gibt. In diesem Shooting geht es um ein Mädchen, das zurück in die Natur geht, zurück zu den Ursprüngen, die sie nicht mehr erkennt. Sie verliert sich in einer traumähnlichen Welt, in der Blumen und Vegetation durch ihre Haut hindurch wachsen.

Credits. Cristina Jul

Wie hat dir die Arbeit mit dem Daguerreotype gefallen? Hast du Tipps für die Nutzung?

Es hat wirklich Spaß gemacht, damit zu fotografieren. Die Art-Lens unterscheidet sich von den anderen Objektiven, die ich bisher genutzt habe, sowohl in der Nutzung als auch in ihrem altertümlichen Aussehen. Es kreiert magische Effekte, welche fast allen Szenen etwas surreales, etwas träumerisches verleiht, auch wenn das vielleicht nicht für jede Art der Fotografie gewünscht ist.

Credits. Cristina Jul

An was arbeitest du derzeit?

Ich bin dabei, weiter zu lernen und meine Karriere als Fotografin Schritt für Schritt voranzutreiben.


Schau dir auf Cristinas Website und ihrem Instagram mehr von ihren Arbeiten an.

Vielen Dank an:

Make-up Artist: Pilar Vilas
Model: Irene Morales

geschrieben von rafaelcabral am 2018-12-03 in #gear #places #tutorials

Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens

Die Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens ist mit Canon EF, Nikon F, oder Pentax K Bajonetten sowohl für digitale, als auch analoge Kameras erhältlich. Mit einem passenden Adapter, kannst du sie auf viele weitere Kameras montieren.

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