Das Wireless Festival 2017

2017-09-05

Am 24. und 25. Juni fand das erste Wireless Festival in Deutschland statt. Das Gelände der Commerz-Bank-Arena vermittelte durch zahlreichen Foodtrucks, Attraktionen und der Rockstar Stage ein richtiges Festival-Feeling. Das Wetter wandte sich schnell von bewölkt zu sonnig und das Stadion füllte sich langsam.

©Martynas

Gleich am Anfang wurden wir von Special Guests wie Celo & Abdi, Hanybal und weiteren Frankfurter- und Deutschrapern überrascht. Es folgten Genetik, Rag N Bone Man und Freundeskreis, diese wurden jedoch vom größtenteils jungen Publikum eher weniger gefeiert. Für die beste Stimmung sorgte Marteria mit einem echt sowohl musikalisch als auch visuell gelungenem Auftritt - bei dem Lied „Lila Wolken“ sangen die meisten mit. Das Highlight des Tages war aber natürlich der Auftritt von The Weekend, der am Abend stattfand. Als er die Bühne betrat, gab es ein riesen Geschrei der ganzen Mädels. Manche haben vor Aufregung sogar angefangen zu weinen.

©Martynas ©Luis

Der zweite Tag fing mit einem deutlich vollerem Gelände als am Vortag an. Die Justin Bieber Fans waren nicht zu übersehn. Diejenigen, die ihre Idole hautnah erleben wollten, standen schon seit der Eröffnung direkt vor der Bühne um sich einen guten Platz zu sichern. Da es dort echt eng war und manche bis zu neun Stunden auf derselben Stelle standen, gab es auch einige Erstehilfe-Einsätze.

©Martynas

Nach einem sehr energisch-rockigem Auftritt von Mashine Gun Kelly folgten Sean Paul und Travis Scott.
Bei Travis rastete das Publikum komplett aus und es kam auch zu einigen Moschpits.
Dabei schaffte ein Fan es auf die Bühne zu klettern, wurde aber jedoch sehr flott und gewaltsam von der Security rausgezogen.

Nach einem weniger gefeiertem Auftritt von Beginner mit Jan Delay war dann endlich Justin Bieber dran. Da nur Fotografen mit besonderer Erlaubnis und unterschriebenem Vertrag in den Bereich vor der Bühne durften, standen Luis und ich mitten im Publikum. Das Stadion war voll. Sound-, licht- und feuerwerkstechnisch ging es tatsächlich am meisten ab und obwohl ich kein Justin Bieber Fan bin, fand ich die Show wirklich unterhaltsam.

©Martynas

Schnell ist uns aufgefallen, dass eine Finalistin von Germany’s next Topmodel (Serlina Hohman) direkt vor uns steht. Als dann die ganzen Handys in die Höhe gestreckt wurden, konnte man kaum etwas sehen. Luis und ich haben uns daher wie Gentlemen angeboten, sie und ihre Freundin auf den Rücken zu nehmen. Gut, dass die beiden Models waren, denn der Auftritt dauerte fast eine Stunde.
Leider habe ich dabei wahrscheinlich die wichtigste Filmrolle (lomotourquis) verloren. Falls sie jemand gefunden hat, bitte melden :D.

©Martynas ©Luis

Es war nicht immer einfach, das Ganze anlog einzufangen. Am ersten Tag sind uns z.B. ziemlich schnell die Filme ausgegangen. Manchmal war es auch viel zu dunkel für ISO 400er Filme. Es war jedoch nicht allzu problematisch, weshalb die Blicke und Kommentare von anderen Fotografen, die mit zwei bis drei digitalen Bodys und riesigen Zoomobjektiven shooteten, uns nichts anhaben konnten.

©Martynas

Insgesamt hat mich das Festival wirklich sehr überrascht. Vor allem das Fotografieren mit einer Akkreditierung hat mir viel Spaß gemacht und war eine gute Erfahrung.

geschrieben von hannagerstacker am 2017-09-05 in #people #places

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