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Erste Eindrücke des Neptune Convertible Art Lens Systems: Giacomo Favilla

Giacomo Favilla ist ein italienischer Fotograf und Videomacher. Neben seiner professionellen Arbeit für berühmte Marken, experimentiert er auch gerne in persönlichen Projekten, im Zuge derer er verschiedene Themen erforscht und seine Launen ausdrückt.

Wir haben ihm unser Neptune Convertible Art Lens System zum Test zur Verfügung gestellt und er hat es verwendet, um einen experimentellen nächtlichen Film zu drehen und ein interessantes Shooting damit veranstaltet.

Hallo! Kannst du uns ein bisschen mehr über deinen Hintergrund in der Fotografie und dem Filmemachen erzählen?

Dir auch ein Hallo, Lomography! Für mich hat alles vor 14 Jahren in einem Video-Produktions-Studio in der Toskana begonnen. Dann bin ich nach London gezogen und habe dort als Freelancer spezialisiert auf Fashion-Fotografie gearbeitet. Meinen nächsten Karriereschritt machte ich dann 2011, als ich nach Milan gezogen bin und dort ein Studio eröffnete. Dort habe ich angefangen mit Kunden wie Google, Heineken, Kartell und Fendi zu arbeiten, für die ich jetzt schon seit mittlerweile vier Jahren Videos drehe. Nebenbei folge ich seit 2013 auch meinen künstlerischen und persönlichen Projekten. Diese sind vollkommen unabhängig von externen Entscheidungen, aber entstehen oft durch Begegnungen aus dem Arbeitsalltag, wie z.B. mit Regisseuren, Grafikern und Kunsthandwerkern aus Italien und auch anderen Ländern. Dadurch werden Bilder, die mit dem menschlichen Gesicht verbunden sind und das Konzept der Identität zum Leben erweckt. Ich hatte oft die Möglichkeit diese Arbeiten auszustellen. Vor Kurzem habe ich gemeinsam mit Rossella Farinotti eine Dokumentation zum Thema zeitgenössischer Kunst gedreht, welche im PAC Milan projiziert wurde.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Variabel und ständig in Bewegung. Unser Blick ist geprägt von unserer eigenen Kultur. Je mehr unser Wissen, unsere Lebenserfahrung, unser persönlicher Ballast und unsere Selbstwahrnehmung wachsen, desto mehr werden wir als Resultat den Wandel herbeiführen. Trotzdem gibt es immer einen gemeinsamen Nenner für alles, was wir erschaffen: unsere Empfindsamkeit ist immer unsere eigene - sie ist immer als solche erkennbar.

Was waren deinen ersten Eindrücke des Neptune Convertible Art Lens Systems?

Ich war sofort von seinem leichten Gewicht und der kleinen Größe der Linsen beeindruckt; sie ähneln den Objektiven für 25mm Sucherkameras. Mir gefällt auch die Ästhetik gut, sehr ansprechend und offensichtlich mit viel Liebe zum Detail entwickelt!

Wie passt das Neptune Convertible Art Lens System zu deinem Stil?

Das System hat sich meinen Vorstellungen auf leichte und schnelle Weise perfekt angepasst. Ich habe mich sofort so gefühlt, als würden die Objektive mir gehören: sie verschwinden in deinen Händen und erlauben dir so dich mehr auf das Motiv zu konzentrieren.

Beschreibe uns doch die Projekte, die du mit dem Neptune Convertible Art Lens System durchgeführt hast etwas näher!

Ich habe einen experimentellen Kurzfilm gemacht und dabei die besonderen Steckblenden verwendet. Das habe ich mitten in der Nacht und ohne Drehbuch gemacht. Es gibt daher auch keine klare Geschichte, sondern mehr Andeutungen und Sinneseindrücke. Die Neptune Art Lenses verbinden einen mit dem gefühlvolleren Teil einer selbst. Der Teil, der spontaner und bedeutungsvoller ist und bei dem es nicht gilt Regeln zu befolgen. Dadurch kann man zeigen, wer man wirklich ist. Sie fokussieren auf deine Instinkte, während der Rest auf eine angenehme Weise unberührt bleibt.

Die Fotos, die ich mit dem Neptune System gemacht habe, sind im Zuge einer Zusammenarbeit mit dem Künstler Matteo Giuntini entstanden. Seine Arbeiten wurden auf transparentem Plexiglas umgesetzt. Dadurch sieht man die Gesichter darauf durchscheinen, ohne sie komplett zu offenbaren und so entsteht eine interessante Mixtur der gemalten Botschaft und dem Ausdruck des Motivs. Ich wollte unbedingt an einer möglichst verfallenen Location shooten: ein Ort mit Seele und viel zu erzählen. Bei einem Charity Event erfuhren wir die Geschichte des Platzes bis zu seinem Verfall. Ich habe alle drei Brennweiten des Neptune Systems verwendet: 35mm, 50mm and 80mm, um sein volles kreatives Potenzial auszuschöpfen! Für das Shooting habe ich meine Canon 5d Mk3 verwendet.

Wie war deine Videodreh-Erfahrung mit dem Neptune Convertible Art Lens System?

Wenn ich Videos mache, arbeite ich immer mit manuellem Fokus. Dabei habe ich es total genossen, das Neptune Convertible Art Lens System einsetzen zu können, da die Blendeneinstellung immer in gleich bleibt, auch, wenn man die Brennweite wechselt. Das ist sehr nützlich für alle, die mit Schärfeziehvorrichtungen arbeiten, weil man ja ansonsten alle Elemente neu arrangieren muss, nachdem man das Objektiv wechselt.

Für mein Video habe ich alle drei Brennweiten verwendet und 2 der speziellen Steckblenden, um den tollen Bokeh-Effekt zu erzielen. Mir gefällt das System wirklich, da es überraschender Weise zwei Eigenschaften kombiniert, die mir wirklich wichtig sind: Bildqualität und die kompakte Größe, die es ganz leicht macht, es überall mit hinzunehmen.

Die Resultate und die Dreidimesionalität, die die Objektive produzieren, haben mich wirklich überrascht, damit rechnet man nicht! Für das Video habe ich meine Sony A7sII Kamera benutzt, die perfekt für Nachtshootings geeignet ist. Das Neptune System machte alles einfacher und erlaubte mir genau das einzufangen, was ich mit diesem visuellen Medium ausdrücken wollte.

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Um mehr von Giacomos Arbeiten zu sehen, besuche seine Website und seine Facebook-Seite.

Ein besonderes Danke auch noch an Indian Wells, weil er so nett war und uns seinen Song In the Streets für das Video zur Verfügung gestellt haben. Schau auf seinem Soundcloud Channel und seiner Facebook Seite vorbei.

geschrieben von Lomography am 2017-06-19 in #people #Videos

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Erste Eindrücke des Neptune Convertible Art Lens Systems: Giacomo Favilla

Giacomo Favilla ist ein italienischer Fotograf und Videomacher. Neben seiner professionellen Arbeit für berühmte Marken, experimentiert er auch gerne in persönlichen Projekten, im Zuge derer er verschiedene Themen erforscht und seine Launen ausdrückt.

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