Wie man Lightleaks macht

Lightleaks sind immer willkommene Fehler. Leider passieren sie gar nicht so häufig. Aber du kannst sie „passieren“ lassen, wobei das ein Risiko beinhaltet. Du könntest nämlich die ganze Filmrolle, mit all deinen fantastischen Bildern, endgültig ruinieren. Wenn du bereit bist, dieses Risiko einzugehen, könnte dieser Tipster dir helfen.

Tatsächlich gibt es gewisse Verfahren, mit denen man Lightleaks „erzwingen“ kann. Die erste Möglichkeit wäre dabei, deine Kamera mit dem Film drinnen zu öffnen. Wie die Goldene Regel der Lomografie sagt, „Sei schnell“. Auch wenn hier der Zusammenhang ein anderer ist. Öffne und schließe den Kamerarücken schnell, vorzugsweise in einem schlecht belichtetem Zimmer. Mach das, so oft du willst, nachdem du ein paar Bilder geknipst hast und wenn du beschlossen hast, das eines dieser Bilder, diese „zufälligen“ Lightleaks aufweisen soll.

Von: stitch

In den Bilder unten hab ich meinen Kamerarücken ganz schnell geöffnet und wieder verschlossen. Das hab ich ein paar Mal widerholt und dadurch sind die Lightleaks auf der ganzen Filmrolle verschieden stark.

Von: stitch

Der zweite Ansatz ist da schon radikaler. Nachdem du die ganze Filmrolle belichtet hast, spule die ganze Filmrolle zurück, aber lass die Lasche heraushängen. Gehe dann in einen abgedunkelten Raum (je dunkler der Raum, desto schwächer die Lightleaks). Ziehe den ganzen Film aus der Patrone. Verrückt, was?! Spule ihn dann von Hand wieder zurück. In diesem Fall wird deine ganze Filmrolle Lightleaks aufweisen! Bei den Bildern unten hab ich das gemacht. Man sieht, dass einige Bilder nur leichte Lightleaks haben und andere beinahe völlig von solchen bedeckt sind.

Von: stitch

Also wenn du Lightleaks in deinen Bilder möchtest, solltest du die oben erklärten Verfahren anwenden und auf unvorhersehbare Ergebnisse gespannt sein.

geschrieben von stitch am 2011-12-28 in #gear #tutorials #tipster #licht #tipp #kamera #ligthleaks
übersetzt von wolkers

Mehr interessante Artikel