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Tipps zur Pflanzenfotografie

Der Frühling ist die perfekte Zeit, um dir deine Kamera zu schnappen und raus zu gehen, um dich auf die Suche nach Blumenmotiven zu machen. Ich möchte ein paar meiner Erfahrungen teilen, mit denen du deine Bilder verbessern kannst.

Foto von sandravo

Das perfekte Pflanzenfoto zu schießen wird einiges an Überlegungen und Vorbereitung erfordern und natürlich auch etwas Erfahrung. Aber das Gute an Pflanzen ist, dass man sie praktisch überall findet, so dass es reichlich Gelegenheiten gibt, welche zu fotografieren.

Wähle den richtigen Film

Die Wahl des Filmes bestimmt in weiten Teilen das Aussehen deiner Bilder in Bezug auf Farbe und Körnung.

Körnung – Es ist Geschmackssache, aber für Nahaufnahmen von Pflanzen, insbesondere Makros, bevorzuge ich Filme mit feinem Korn. Ich finde, dass zu grobes Korn den Detailreichtum verringert. Wir wissen, dass Filmempfindlichkeit und das Alter von Filmen Hand in Hand gehen mit Körnigkeit, also nehme ich normalerweise frischen Film mit niedrigem ISO, um möglichst detailgetreue Bilder zu bekommen.

Foto von sandravo

Farbe – Wenn du planst, sehr farbenfrohe Blumen zu fotografieren und den natürlichen Farben dabei gerecht werden möchtest, ist der beste Weg die Verwendung von Farbnegativfilm. Natürlich gibt es, wenn die Natur dir keine bietet, zahlreiche Möglichkeiten, die Farbverschiebungen von gecrosstem Film zu nutzen, um extra satte Farben in deine Bilder zu zaubern. Bei trübem Wetter ist vielleicht sogar Schwarzweißfilm eine Option.

Foto von sandravo

Wähle die richtige Location

Wenn du raus gehst, um zu fotografieren und am Ende nicht mit 36 Bildern von dem gleichen Baum oder Gebüsch dastehen möchtest, musst du eine gute Location finden. Gehe in einen Park mit einer großen Auswahl an Pflanzen und Blumen in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen. So werden deine Anstrengungen am Ende zu einem interessanteren Album führen. Je abwechslungsreicher die Umgebung, desto größer ist die Chance auf ein paar schöne Fotogelegenheiten, egal zu welcher Jahreszeit.

Foto von sandravo

Wähle die richtige Ausrüstung

Natürlich kannst du mit jeder Kamera Blumen fotografieren. Die Linse deiner Kamera bestimmt dabei, ob du Abstand halten musst oder die Option hast, eine Nahaufnahme zu machen. Abhängig davon, was du möchtest, brauchst du vielleicht noch zusätzliches Equipment. Du kannst die meisten Pflanzenbilder aus der Hand machen aber je näher du rangehst, umso größer kann der Nutzen von Stativ und Kabelauslöser sein. Ein gutes Stativ ist immer eine gute Investition! Und es wird auch bei Langzeitbelichtungen hilfreich sein.

Foto von sandravo

Günstige Makro-Lösungen

Einige der faszinierendsten Pflanzenaufnahmen sind mit Makrolinsen aufgenommen. Ich weiß, dass die meisten Makrolinsen ziemlich teuer sind. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch günstige Möglichkeiten gibt, dieses Problem zu umgehen. Die einfachste und günstigste Lösung sind Close-up Filter. Die gibt es meistens im Viererset: +1, +2, +4 und +10 Dioptrien. Sie lassen sich vorne auf jedes SLR-Objektiv aufschrauben. Achte nur darauf, dass die Filter den richtigen Durchmesser für dein Objektiv haben. Eine weitere Möglichkeit ist es, dein Objektiv anders herum an die Kamera zu montieren. Das ist zwar günstig, aber nicht so praktisch für draußen, da die Brennweite sehr kurz wird. Es ist aber eine gute Option für Makroaufnahmen unter kontrollierten Bedingungen, drinnen ohne Wind und mit zusätzlichem Licht.

Unterm Strich macht Pflanzen zu fotografieren Spaß, ist entspannend und wenn man es richtig macht, wird man mit tollen Bildern belohnt. Genieße den Frühling!

geschrieben von sandravo, übersetzt von space_they_cannot_touch

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Türkçe.