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Langzeitbelichtungstipps und Lichtmalerei

Langzeitbelichtungen und Lichtmalereien können leicht und eine tolle Erfahrung sein. Wenn man einige Tipps und Tricks beachtet, kann jeder tolle Ergebnisse erhalten.

Ich möchte euch gerne einige Tipps zu Langzeitbelichtungen geben:

Foto von suizidekid

Du brauchst:

  • Stativ
  • Kabelauslöser
  • Film mit geringem ISO
  • Dunkelheit

Am allerwichtigsten ist, dass deine Kamera ganz stabil steht. Dafür brauchst du ein Stativ. Wenn du keines hast und Langzeitbelichtungen ausprobieren willst, kannst du die Kamera auch auf eine ebene Fläche stellen – die Kamera darf sich nur beim Auslösen nicht bewegen. Damit deine Fotos scharf werden, wird auf jeden Fall auch ein Kabelauslöser empfohlen, denn in der Regel bewegt sich die Kamera sogar, wenn man den Auslöser betätigt.

Wenn du ein Stativ benutzt, empfehle ich auch einen Film mit geringem ISO, damit deine Fotos eine gute Qualität haben. Bei zum Beispiel einem 400 ISO Film erhälst du körnige und graue Bilder.

Die Wahl deiner Kamera ist nicht sehr wichtig. Ich mache Langzeitbelichtungen mit meiner teuren Mamiya 645 und mit der günstigen La Sardina. Nimm die Kamera, mit der du dich am wohlsten fühlst und befolge meine genannten Tipps.

Folgende Effekte kannst du für deine Langzeitbelichtungen nutzen:

1. Unbewegte Aufnahmen Ich kann euch nicht wirklich etwas zu den Belichtungszeiten sagen, da es sehr davon abhängt, was man fotografiert und wie hell es ist. Wenn du keinen Belichtungsmesser oder Automatikmodus hast, versuche einfach verschiedene Einstellungen. Nach den ersten Tests bekommst du dafür ein Gefühl.

2. Bewegte Aufnahmen Je länger du belichtest, desto mehr Bewegungen hast du in deinem Bild. Du kannst verschiedene Belichtungszeiten ausprobieren, um die verschiedenen Bewegungseffekte zu sehen.

3. Lichtmalerei Zunächst einmal brauchst du etwas zum Malen. Du kannst alles nehmen, das leuchtet, wie einen Blitz oder eine Taschenlampe. Ich empfehle einen oder zwei LED Blitze in verschiedenen Größen. Um verschiedene Farben zu benutzen, schneide aus Plastik (zum Beispiel einer bunten Einkaufstüte) ein Stück aus und klebe es vor dein Licht.

Zur Technik der Lichtmalerei gibt euch mein Bruder rar01 einige Tipps:

Hallo zusammen! Meistens basiert die Lichtmalerei auf Improvisation und dem Ausprobieren. Ich werde trotzdem versuchen, euch einige Tippst und Tricks zu geben, um euch den Anfang mit dieser Technik etwas zu erleichtern.

Das Schwierigste ist wohl, in die Luft zu malen und nicht zu wissen, welche Linien man wo schon gezogen hat, und auch, dass man sich meist an keinen Punkten orientieren kann.

Der wohl einfachste Weg, das Problem zu umgehen, ist, eine Person oder ein Objekt zu umrahmen. Wenn sich deine Objekte und Models nicht bewegen, ist es sehr leicht, die Umrisse nachzuziehen und du hast Orientierungspunkte, wo du schon warst. Denk nur daran, dass ein Foto zweidimensional ist, also funktioniert nur das, was die Kamera sehen kann. Das ist auch wichtig, wenn du dein Objekt positionierst oder dir eine Pose für dein Model überlegst.

Foto von suizidekid

Etwas schwieriger ist es, etwas zu oben genanntem nachträglich hinzuzufügen. Mache sie mit einem Blitz kurz für dich sichtbar und beginne danach mit der Lichtmalerei. Du musst hier mehr improvisieren, weißt dann aber zum Beispiel, wo deine Linie enden muss. Wenn du mehr als ein Element zu deinem Foto hinzufügst, denke daran, dass dein Foto zweidimensional ist. Zu viele überlappende Linien und Formen machen deine Malerei vielleicht undeutlich. Und wenn du zu viele Farben auf dem selben Bild benutzt, kann es sein, dass sie am Ende doch weiß aussehen.

Doch das Schwierigste ist fotografieren in freiem Raum. Die einzige Möglichkeit, dich an Startpunkte und Bereiche zu erinnern, ist mit Hilfe deines eigenen Körpers. Du kannst deine nicht-dominante Hand benutzen (in der du nicht die Lichtquelle hältst), um Anfangspunkte deiner Linien oder Ecken von Formen zu markieren. Wenn du malst und deinen Körper bewegst, wirst du wohl auch deine Hand bewegen, doch trotzdem solltest du noch eine grobe Vorstellung davon haben, wo sie zuvor war.

Der zweite nützliche Trick ist, dir einen Startpunkt zu suchen, der zum Beispiel direkt vor deiner Schulter liegt, wenn du gerade stehst. Solange du deine Füße nicht bewegst, findest du diesen Punkt jederzeit leicht wieder. Wenn du diese beiden Techniken kombinierst, sollte es wesentlich leichter fallen zu wissen, wo du schon gezeichnet hast und wo du eine neue Linie ansetzen möchtest. Der Rest ist, wie anfangs schon gesagt, experimentieren. Du bekommst mit der Zeit ein Gefühl dafür. Wichtig ist aber auch nur, Spaß zu haben! Ich hoffe, dies hilft einigen ambitionierten Anfängern da draußen.

Foto von suizidekid

geschrieben von suizidekid, übersetzt von vivie

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