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Lass deine Objekte transparent werden: Wie kreiere ich Geisterbilder?

Hast du auch schon Bilder gesehen, auf denen Personen oder Gegenstände fast transparent wirken? Hier erfährst du, wie du diese simple Doppelbelichtungstechnik anwenden kannst.

Nachfolgend bekommst du Tipps, wie du solch einzigartige Bilder selbst fotografieren kannst. Ach, ich nenne diese Fotos übrigens Geisterbilder.

Das Foto, was du siehst, ist in einem Park aufgenommen worden. Die Person wirkt durchsichtig und wie ein Geist. Alles, was du brauchst, ist ein Stativ und eine Kamera. Und los geht’s:

Was du brauchst:

1. Kamera
Holga, Diana, Belair, Horizon Kompakt, Sprocket Rocket, Konstruktor. Mit den genannten Kameras ist es kein Problem, Doppelbelichtungen zu machen. Natürlich kannst du auch die LC A+ benutzen, aber wenn du sie auf dem Stativ befestigst, wird manchmal der MX-Schalter verdeckt. Also check deine Kamera und dein Stativ, bevor es losgeht.

2. Film
Du kannst eigentlich alle Filme benutzen, nur hohe ISO Werte (ISO 1600) machen es dir schwierig, da es zu Überbelichtungen kommen kann.

3. Stativ
Ein Stativ ist essenziell für dein Vorhaben, mit diesem vermeidest du, dass der Hintergrund verschwimmt.

Wähle dein Objekt

Das ist ein wichtiger Teil deines Projektes: du solltest dir einen Hintergrund suchen, der dein Objekt nicht beeinträchtigt. Es könnte sonst den gewünschten Geistereffekt beeinflussen. Wähle zum Beispiel eine einfache Mauer, Natur oder Himmel. Sei dir bewusst, dass ein verwirrender Hintergrund den Effekt abschwächen kann.

*So geht´s: *

1ste Ebene
Kamera: Holga
Film: ISO 400 Farbnegativ
Wetter: Bewölkt

Fotografiere die erste Ebene, es ist dabei egal, ob die Person sich jetzt oder später im Bild befindet. Stelle die Blendeneinstellung auf sonnig. Diese Einstellung verhindert eine Überbelichtung während des 2ten Bildes. Stelle dein Stativ auf und überlege dir das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Mein Trick ist, dass ich manche Gegenstände nur teilweise mit ins Bild nehme.

2te Ebene
Nun ist es Zeit für die zweite Ebene, dabei darfst du deine Einstellungen nicht ändern. Sei vorsichtig und bewege dein Stativ nicht. Jetzt kannst du den Hintergrund fotografieren.
Als Ergebnis siehst du, dass die Doppelbelichtung des Hintergrundes dominant ist und die Person transparent wirkt.
Schon geschafft! Es ist wirklich einfach, wenn du den Dreh einmal raus hast.

Ich denke, dass der Hintergrund, dass Wetter und die Farbe der Kleidung deiner Person einen hohen Einfluss auf das Ergebnis deiner Bilder haben.

Persönlich mag ich es, eine traurige Atmosphäre zu schaffen, deshalb fotografiere ich oft an bewölkten Tagen oder an schattigen Plätzen.

Solltest du eine LC-A+ benutzen wollen beachte, dass du mit dem MX-Schalter nicht die Position der Kamera veränderst. Bei den Belichtungen empfehle ich folgende Einstellungen: bei einem ISO 100 Film wähle ISO 200 und bei einem ISO 400 wähle ISO 800.

Wenn du die Transparenz der Personen verändern möchtest, solltest du die Belichtungseinstellungen anpassen und dich ausprobieren.

Wenn du kein Stativ zur Verfügung hast, versuche deine Kamera so stabil wie möglich zu halten. Der Hintergrund in deinem Bild wird dann etwas verschwimmen, aber das ist kein Problem.

Und nun geht’s los! Leg los und versuche dich an deinen Geisterbildern!

Hier noch ein paar tolle Geisterfotos aus der Community. Entschuldigt, wenn ich eines der tollen Bilder vergessen haben sollte!

geschrieben von hodachrome, übersetzt von baujulia

2 Kommentare

  1. staubgrau

    staubgrau

    Coole Idee, werde ich testen! :)
    vor 6 Monate · Spam melden
  2. pottipix

    pottipix

    Das muss ich unbedingt ausprobieren :-)
    vor etwa ein Monat · Spam melden

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: 日本語. Den Artikel gibt es auch auf: Türkçe, Nederlands, Spanish, English & Русский.