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Tipps zum selber scannen: Lo-Fi

Wer hat behauptet, dass Scans den Negativen so ähnlich wie möglich sein müssen? Ich habe einen Weg gefunden Negative so einzuscannen, dass sie alt aussehen.

Während meiner Forschungen zum Thema selbst scannen habe ich mir gedacht, ich könnte meine gewöhnliche Technik ein bisschen verbessern (ich hänge die Negative ans Fenster, mache ein Foto davon und drehe dann die Farben in GIMP um. Das hat den unerwünschten Nebeneffekt, dass der Film nicht flach ist. Deshalb habe ich versucht, ihn zwischen zwei Glastellern einzuklemmen, um ihn flachzuhalten. Außerdem habe ich einen Spiegel darunter gelegt und zwar in einem Winkel, bei dem er das Sonnenlicht reflektiert – also quasi als Rücklicht funktioniert. Danach habe ich ein Bild mit meiner Digitalkamera aufgenommen und die Farben in GIMP invertiert.

Das Resultat war zerkratzt und auch die Farben hatten aus irgendeinem Grund nicht die richtige Sättigung. Ich glaube einfach, dass das doppelte Glas einen Teil des Spekturms (nicht den ultra-violetten Teil) geblockt hat. Ich finde, dass das eigentlich sogar etwas Gutes ist – vorausgesetzt man mag diesen alten mitgenommenen Stil.

Noch kurz ein Wort zur Farbumkehr: Es ist nicht ganz so einfach, dass man einfach nur “invert” (Strg+i) drücken muss, da in den meisten Emulsionen alle Farben einen Blaustich haben. Also muss man die RGB-Kanäle separat ändern. Wenn man ein iPhone oder Android-Handy besitzt, kann man auch einfach den Lomography Smartphone Scanner verwenden.

geschrieben von impaktor, übersetzt von sisu14

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