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Wir kochen Film: Das Rezept für Film-Suppe

Die Idee von Film-Suppe ist die chemische Interaktion des Films mit der Suppe und somit unerwartete und außergewöhnliche Effekte für Lomographien zu erzeugen. Seit der ersten Film-Suppe, haben Lomographen ihre eigenen Rezepte entwickelt. Ich werde meine Erfahrung mit meinem Geheimrezept mit euch teilen.

Was denkst du, wenn du die obige Lomographie siehst? Krass! Verträumt! Grauslich? Oder “stirbt mein Bildschirm gerade” Ich glaube dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Aber ganz egal, wie du darüber denkst – es hinterlässt einen ganz schönen Eindruck. Das war das Ergebnis, danch dem der Film nach dem kochen und fotografieren, cross-entwickelt wurde. Er wrude nach dem digitalisieren nicht bearbeitet. Dieses Mal habe ich die Film-Suppe selbst ausprobiert und ich teile mein Rezept mit euch.

Warnung: das folgende Rezept enthält unerwartete Risiken. Jeder ist für sein Risiko beim Filmkochen und die Folgen selbst verantwortlich

Fotografieren
Es liegt ganz bei dir, ob du den Film vor oder nach dem fotografieren in Suppe kochen willst. Ich würde es nachher kochen, weil der Film nach dem Kochen eine unebene Oberfläche hat. Deshalb hat man beim belichten wahrscheinlich weniger Probleme. Versuche Unterbelichtung zu vermeiden, da es die chemischen Reaktionen und negativen Effekte auf dem Film vergrößert. Ich tendiere dazu den Film eher überzulichte, was zu guten Ergebnissen führt. Nachdem du die Rolle voll hast, lege sie wieder zurück in die Schachtel.

Zutaten und Material
・Dunkelkammer (oder sehr dunkler Raum oder Abstellkammer
・neutrales Reiningungsmittel (Haushaltswaschmittel)
・Klammern (zum aufhängen des Films)
・Topf (um den Film aufzuheizen und zu kochen)
・Ofen
・ Fön (zum trocknen des Films)
・Handtuch, Küchenrolle oder Zeitung (zum reinigen)
・Unterstützung der Famile (der Raum wird nach dem Waschmittel stinken)

Zubereitung der Waschmittellösung
1. Waschmittel in heißem Wasser auflösen
2. Das Verhältnis Wasser:Reinigungsmittel kannst du nach Belieben ändern. Ich mixe es normalerweise 1:1. Dann umrühren, bis es sich ganz aufgelöst hat

Heißes Wasser mit Waschpuler mixen.

Arbeit in der Dunkelkamer
1. Ziehe den Film aus der Dose. Achtung! Nicht herausreißen
2. Mit der Klammer den Film an der Wand festmachen. Die Fläche für die Emulsion sollte nach oben schauen (wie auf dem Foto)

Film an der Wand

3. Bringe die vorbereitete Reinungsmischung mit dem FInger an dem Film an, indem du die Mischung auf die Emulsion tippst. Der Richtige Druck ist auschlaggebend. Das ist in der Dunkelkammer vielleicht schwer, aber bleib ruhig und habe Geduld.

4. Nach dem vorherigen Schritt den Film 2-3 Minuten Ruhen lassen. Währenddessen beginnt die chemische Reaktion. Spule den Film zurück in die Dose und lass ihn in der Dunkelkammer.

Küche
1. Gieße ca. 4-5 cm Wasser in einen Topf.
2.Erhitze es am Ofen. Nach ca. 5 Minuten (abhängig von der Hitze), wenn das Wasser kocht, drehe den Ofen ab. Lege den Film für eine Minute in das kochende Wasser. Rühre den Film um, um die Luft aus der Dose zu bringen. (wie eine richtige Suppe)
Achtung nicht überhitzen, sonst gibt es Falten auf der Oberfläche.
3. Dann in kaltem Wasser abkühlen.

Wasser aufheizen
Resultat bei zu heißem Film

Wieder in der Dunkelkammer
1. Ziehe den Film aus der Dose
2. Gib den Film in einen Topf mit Wasser um die Chemikalien runter zu waschen. Nicht zuviel Druck auf die Emulsionsseite ausüben.
3. Trockne den Film mit einem Fön. Wenn du das nicht magst, wird der Film zusammenkleben, sobald man ihn wieder aufspult. Als alternative kann man ihn auch in einer undurchsichtigen Tasche trocknen lassen.
4. Film aufspulen sobald er ganz trocken ist.

Film trocknen

Entwicklung
Zum entwickeln einfach wie immer vorgehen. Aber bevor du das Labor verlässt, erinnere dich an das Ziel der Filmsuppe. Abhängig davon wie du kochst, säubere den Film und entwickle ihn danach. (Immer die Qualität des Scanners und der Entwicklungsmaterialien prüfen!)

Ergebnis
Die Ergebnisse können sehr unterschliedlich sein, auch wenn der Prozess genau der selbe ist. Die Resultate sind durch verschiedene Faktoren beeinflusst wie Emulsion, Belichtungsbalance, und belichtete Objekte etc.
Meiner Erfahrung nach hat mich cross-Entwicklugn noch nie enttäuscht bezüglich den verträumten Effekten. Natürlich ist es etwas anderes, wenn du verschiedene Kameras benützt. Vergesst nicht, es ist mein persönliches Rezept und ich sehe mich selbst nicht als Fachmann, also könnt ihr ruhig auch verschiedene andere Zutaten benützen um eure Lomografien aufzupeppen. Vielleicht geht es schief, aber es könnten auch unglaubliche Ergebnisse werden. Sieh es als lustige Kochsession an und versuch es!

geschrieben von hodachrome, übersetzt von sisu14

2 Kommentare

  1. genusssucht

    genusssucht

    Klasse Inhalt - grottige Übersetzung.
    vor mehr als ein Jahr · Spam melden
  2. zonderbar

    zonderbar

    @genusssucht Wenn du magst, kannst du uns ja beim Übersetzen helfen! Wir sind immer auf der Suche nach guten Übersetzern! :)

    vor mehr als ein Jahr · Spam melden

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