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UK CitySlicker HarrietGreen: Analoge Hutkunst

Lass mich dir zeigen, wie man einen fantastischen Hut aus Negativen machen kann! Ja genau, Filmstreifen!

Diesen Monat sollte ich für CitySlicker einen Tipster schreiben, der meine künstlerische, bastlerische Seite widerspiegelt. Zunächst brachte mich das erst einmal ins Schwitzen. Über was sollte ich nur schreiben?

Leicht panisch wandte ich mich an Maude Harris, eine alte Freunden und aufstrebende Hutmacherin. Maude kann nähen, deshalb dachte ich, wir machen eine Kamerahülle… aber Maude hatte größere und bessere Ideen. Sie schlug vor, dass wir einen Hut aus FILM machen sollten!

Am Ende ließen wir uns so mitreißen, dass wir nicht nur einen, sondern zwei Hüte machten. Wenn du selbst gern einen hättest, brauchst du nur ein paar Materialien:

  • Nadel und Garn
  • Stecknadeln
  • einen Federkiel (wenn dein Haarschmuck etwas höher werden soll)
  • einen Fascinator-Rohling (mit Kamm dran)
  • ein paar entwickelte Negative (am besten nicht geschnitten – eine lange Rolle ist viel besser!)
  • ein bisschen was zur Dekoration – Perlen, Pailletten, Teile von alten Broschen/Schmuck, Bänder…
  • Kleber
  • ein Styropor-Kopfmodell (Maudes hört auf den Namen Polly). Wenn du aber zufällig gerade keinen Styropor-Kopf rumliegen hast, vermuten wir, dass sich auch eine unten flach angeschnitte Grapefruit sehr gut für den Job eignet.
  • etwas Wein (das ist man gleich viel kreativer!)
Polly

Stecke zuerst deine Fascinator-Grundlage am Kopf fest (oder an deiner Grapefruit!). Stecke das Ende deines Negativstreifens an der Fascinator-Grundlage fest. Wenn du einen Federkiel verwendest, dann stecke den auch an der Fascinator-Grundlage fest.

Beginne nun deinen Negativstreifen zu drehen und formen, wie es dir gefällt. Bei unserem ersten Hut haben wir einen Federkiel benutzt, damit unsere Kreation höher aussieht, aber beim zweiten haben wir den Film ringförmig über sich selbst gefaltet, so dass eine Rosette entsteht. Wenn der Film jetzt befestigt werden muss, dann verwende eine Stecknadel. Die Stecknadel kannst du nämlich wieder herausnehmen und das Design ändern, falls du dich umentscheidest.

Wenn dir dein Design gefällt, dann nimm Nadel und Faden und nähe den Film an seiner Position fest. Da sind die Sprockets sehr praktisch – Löcher, durch die du zum Nähen stechen kannst!

Maude, wie sie ihren Hut macht.

Bringe die letzten Dekorationen an, zum Beispiel Glitzersteinchen, Federn, Pailletten oder Knöpfe. Wir haben unser Film-Accessoire mit einer leeren Filmpatrone in der Mitte verziert (ich habe eine Ilford-Filmpatrone benutzt, um dem ganzen ein wenig Klasse zu verleihen!).

Das fertige Accessoire.

Fertig! So macht man analoge Hutkunst. Danke an Maude, die mir so geholfen hat – Maude Harris Hüte, aus ihr wird noch was Großes!

geschrieben von harrietgreen, übersetzt von wolkers

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Português.