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Die passenden Filme für jede Gelegenheit

Ein paar Tipps, welche Filme man wann nehmen sollte, und die besten Bedingungen, um sie zu benutzen.

Foto von suizidekid

Wenn du ein Lomoholiker wie ich bist, und am liebsten bei jeder Gelegenheit fotografieren willst, aber du dir nicht sicher bist, wann du welchen Typ von Film nutzen und was du aufnehmen kannst, dann kommen hier ein paar Tipps für dich:

1.) Farbdiafilm (crossentwickelt):
Mit Diafilm klappt es immer gut, wenn du viel Licht zur Verfügung hast und einen schönen blauen Himmel, vielleicht mit ein Paar Wolken.
Das Wichtigste, was du wissen musst, wenn du einen Film crossen lassen willst ist, dass sich nur die Farbe ändern wird. Also wirst du einen viel besseren Effekt erzielen, wenn du etwas farbenfrohes aufnimmst, als wenn du eine graue Straße mit grauen Wänden fotografierst. Der Konstrast des Fotos wird auch viel stärker, wenn du etwas farbenfrohes aufnimmst.

Du wirst auch sehr schöne Ergebnisse haben, wenn du Sonnenuntergänge fotografierst. Hier kriegst du einen verträumten, unrealistischen Look hin.

Du kannst auch die Atmosphäre eines Fotos verstärken, indem du den richtigen Diafilm wählst.
Versuche zum Beispiel im Herbst mit einem Fuji Velvia 100 zu fotografieren, um mehr Rot- und Brauntöne in deine Fotos zu kriegen.

Im Frühling kannst du zum Beispiel den Lomography X-Pro Slide 200 nutzen, um deinen Fotos einen frischeren Look zu verpassen und die Farben des Frühlings zu betonen.

Ich liebe es, Silhouetten mit den unterschiedlichen Diafilmen aufzunehmen, weil es einen dramatischen Effekt hat und die Farben toll sind.

2.) Farbnegativfilm
Der Klassiker. Mit einem Farbnegativfilm kannst du nie falsch liegen, aber du wirst auch nie diese farbenfrohen Effekte hinkriegen, die du hast, wenn du einen Diafilm crosst. Bei manchen Gelegenheiten ziehe ich es allerdings vor mit einem guten Negativfilm zu fotografieren, wie zum Beispiel Fotos im Wald und Fotos von oder mit Schnee.
Im Vergleich zu Diafilmen ist auch eine größere Bandbreite an Filmen mit unterschiedlichen ISO-Werten verfügbar. Also, wenn das Wetter schlecht ist, dann nimm einen Film mit ISO 400 oder gar 800. Dasselbe wenn du drinnen ohne Blitz fotografieren willst. Negativfilm ist auch (wie Schwarzweiss-Film) sehr gut für Portraits geeignet, da die Farben der Haut sehr natürlich rauskommen. Einen gecrossten Diafilm für Portraits zu benutzen lässt die Fotos wie aus einer anderen Welt aussehen, wenn man nicht sehr vorsichtig ist. Natürlich kann das auch Absicht sein.

3.) Schwarzweiss-Film

Ich liebe Schwarzweiss-Film wirklich, denn man kann ihn bei jeden Wetter benutzen. Nehmen wir mal an, es ist ein kalter Tag im November mit grauem Himmel und komplett ohne Sonne… das ist die perfekte Zeit, um einen Schwarzweiss-Film wie z.B. den Lomography Lady Grey zu nehmen. Du wirst mit deinen Ergebnissen zufrieden sein.
Es wäre eine Verschwendung, deine Diafilme zu benutzen, und sie würden wahrscheinlich sowieso unterbelichtet sein.
Nehmen wir mal an, es ist Juli und es ist sehr sonnig. Hier kannst du den Lomography Earl Grey nutzen und wirst einen ganz anderen Look erzielen mit einem höheren Kontrast. Mein Favorit ist der Ilford XP2 400. Es ist ein für die C-41-Entwicklung gedachter Schwarzweiss-Film, den man günstiger als andere Schwarzweiss-Filme entwickeln lassen kann und ein wirklich guter Allround-Film.

4.) Redscale-Film

Mit Redscale-Film kann man sehr viele Sachen anstellen. Er ist sehr universell und das Schöne ist, du kannst ihn bei supersonnigem Wetter einsetzen, aber auch bei bedecktem Himmel. Ausserdem kriegt man verschiedene Effekte hin, wenn man die ISO-Einstellung an der Kamera variiert. Hier ein Paar Beispiele:

geschrieben von suizidekid, übersetzt von kkzbra

2 Kommentare

  1. zorki

    zorki

    Sehr schöner Überblick!

    vor mehr als ein Jahr · Spam melden
  2. minna1608

    minna1608

    Danke, dehr schön.

    vor mehr als ein Jahr · Spam melden

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