Licht kann essentiell für einen Fotografen sein, wenn es darum geht, eine Szene einzufangen. Aber wenn wir unsere Filme in der Dunkelkammer entwickeln wollen, wird das Licht zum größten Feind! Achte darauf, dass deine Dunkelkammer lichtdicht ist, damit kein einziger Lichtstrahl deine Bilder ruinieren kann.
Foto von dogtanian
Finde zuerst heraus, wo Licht am einfachsten in deine Dunkelkammer gelangen kann. Ich denke da an Türen und Fenster. Wenn sich in deiner Dunkelkammer Fenster befinden, dann mache diese mit Hilfe von schwarzer Gartenfolie oder Müllsäcken lichtdicht. Wenn du alle Fenster abgeklebt hast, gehe in die Dunkelkammer und schließe die Tür. Warte, bis sich deine Augen an das Licht gewöhnt haben und sieh dich dann um.
Foto von whitelise
Wenn nun Licht durch die Türschlitze dringt, solltest du das nun sehen. Kleine Löcher kannst du mit Isolierband abkleben. Bei größeren Schlitzen solltest du vielleicht einen Rahmen aus Holzleistes um die Tür anbringen, um die optimale lichtdichte Tür zu erhalten. Du kannst natürlich auch schwarze Plastikstücke statt der Holzleisten verwenden, um die Tür lichtdicht zu machen.
Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann schlage zwei Nägel oben links und oben rechts an den Türrahmen und hänge einen Vorhang auf (am besten einen mit Schlaufen), damit die ganze Tür gut abgedeckt wird.
Prüfe dann nochmal im Dunkeln, ob noch Licht in deine Dunkelkammer dringt. Mache das am besten an einem sonnigen Tag, weil du dann noch besser kleine Löcher in der abgeklebten Tür entdecken wirst.
Einige Vorschläge, wo du deine Dunkelkammer aufbauen kannst: Badezimmer, Wandschrank, Besenkammer etc. Wenn du nicht über solch einen Raum verfügst, aber dennoch deine Negative selbst entwickeln möchtest, dann verwende einen Filmwechselsack oder eine mobile Dunkelkammer.






Es gibt noch keine Kommentare