Was kommt heraus, wenn man Farbnegativfilm in Chemie für Schwarzweiß-Filme und dann nochmal in normaler Farbfilm-Chemie entwickelt? Man bekommt noch seltsamere Farben, als wenn man nur cross-entwickelt! Lies den Rest des Tipsters und finde es heraus!
Als ein Farbfilm mal aus versehen in den Entwicklungskanister mit Schwarzweiß-Chemie geraten ist, hätten die Farben nicht merkwürdiger werden können! Als mir klar wurde, was passiert war, habe ich ein Kodak Datenblatt über das Wiederaufbereiten von Farbfilmen, die wie Schwarzweiß-Filme entwickelt wurden, hinzugezogen. Und so habe ich es probiert und war geschockt und überrascht von den Ergebnissen.
Und so gehts:
Man braucht:
- Farbnegativfilm
- Chemie und Ausstattung für Schwarzweiß-Entwicklung
- Chemie und Ausstattung für C-41 Entwicklung (man braucht separate Bleich- und Fixierbäder, ein Bleichfixierer (Blix) funktioniert nicht!)
Schritt 1
Verschieße einen Film, farbenfrohe Motive eignen sich am besten.
Schritt 2
Entwickle den Film wie einen Schwarzweiß-Film. Am besten machst du das selbst, ein Labor wird einen Film nicht für dich wiederaufbereiten.
Schritt 3
Spule den Film, nachdem er getrocknet ist, nochmal auf und packe ihn für 5 Minuten in ein 38°C warmes C-41 Bleichbad.
Schritt 4
Spüle ihn 10 Minuten unter laufendem Wasser.
Schritt 5
Entwickle ihn nochmal neu im normalen C-41 Prozess.
Jetzt hast du die Negative. Trockne, scanne und genieße sie!
Was ich verwendet habe:
- AGFA Optima 200, abgelaufen 2007
- Rollei Digibase C-41 Kit
- Kodak D-76
- Kodak Polymax Fixer



Es gibt noch keine Kommentare