Die weltweit kreativste Instant Kamera: Jetzt für Vorbestellungen erhältlich!

Header
Hast du ein Konto? Anmelden | Bist du neu bei Lomography? Registrieren | Lab | Aktuelle Seite:

Eine einfache Anleitung: Wie hole ich das Meiste aus einem 120er Film heraus?

Rollfilm war eines der ersten Lomo-Produkte, mit dem wir in Kontakt kamen. Er war immer einer unserer Favoriten, hat uns bei Veröffentlichungen in Magazinen wie Vice, Kaltblut oder anderen geholfen. Die limitierte Anzahl an Bildern sollte dich nicht abhalten. Wir hoffen, die Liebe zu diesem Filmformat weiter zu verbreiten. Seht wie´s geht, hier sind die wichtigsten Dinge, die ihr zum Spaß haben braucht!

Du brauchst:

  • Einen 120er Rollfilm kriegst du ganz einfach online oder im Lomography-Shop.
  • Eine Mittelformat-Kamera, z.B. die Lubitel, eine Holga oder Diana+.
  • Gute Planung und/oder Konzentration.

Die Vorbereitung zu Beginn einer Session ist genauso wichtig wie das Fotografieren selbst. Entscheide welche Kamera du verwenden willst. Wenn du im Dunklen fotografierst, nimm keine Lubitel sondern suche dir eine Kamera mit Blitz (wir benutzen oft die Holga CFN). Die Filmwahl ist ebenfalls sehr wichtig. Wie du sicher erahnen kannst, ist ein ISO 100 Film sehr gut für Tageslicht, aber ISO 400 oder noch besser ISO 800 ist besser geeignet, wenn das Wetter schlecht ist oder du drinnen fotografierst. Einige unserer Favoriten sind der Lomography 100 CN mit feinem Korn und der Lomography 400 CN für fantastische Kontraste.

Der nächste Schritt erklärt, wie wir mit der begrenzten Anzahl an Fotos umgehen: Hey, wir sprechen von Lomographie, ein wenig Schummeln und überlappen der Fotos ist total OK. Unser Ziel sind nicht 12 sondern 16 Fotos. Versuche zu schätzen oder stelle deine Kamera auf 16 ein. Die Bilder, die du erhältst, werden sich an den Rändern überlappen, aber das schaut echt cool aus. Wenn du aber ein spezielles Foto schiessen willst, dann nimm dir Papier zur Hand und skizziere dieses Fotos. Sei nicht faul. Wenn du allerdings deinen Film spontan belichten willst, musst du ruhig bleiben und deinem Auge und deiner Kamera vertrauen. Erinnere dich daran, dass du im quadratischen Format fotografierst und erlaube es deinem Motiv nicht, sich in der Ecke deines Suchers zu verstecken. Knipse nicht einfach drauf los sondern sei geduldig, du wirst merken, in welchem Moment du abdrücken musst.

Wenn die Ergebnisse unerwartet ausfallen, gewöhne dich daran, das ist oft das Beste daran. Mittelformatfilm ist sehr empfindlich, es kann sein, dass du jedes Mal unterschiedliche Resultate erhältst, obwohl die Änderungen nur ganz marginal waren. Halte dir gleichzeitig vor Augen, dass – obwohl Lomo oftmals als lo-fi bezeichnet wird – 120er-Film einer der Feinsten ist und das Beste, was du kriegen kannst. Fürchte dich nicht vor Doppelbelichtungen, und vergiss nicht, den Film weiter zu transportieren, wenn du keine Doppelbelichtungen willst.
Zum Schluß ist wichtig, dass du dem Fotolabor keinesfalls erlaubst, mit deinem Film etwas falsch zu machen – wir hatten einige unangenehme Ergebnisse. Wenn du deine Filme selbst entwickelst, mache es auch mit diesem Filmformat. Wenn nicht, bringe ihn zu einem Lomo-Shop, die haben eine Menge Erfahrung und du wirst sehr zufrieden sein.

Viel Glück!
Amanda and Emma.

geschrieben von amandamjansson, übersetzt von hobbyfossi

Es gibt noch keine Kommentare

Lies den Artikel in einer anderen Sprache.

Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.