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Lichtmalerei: Tanz im Dunkeln

Du willst bessere Lichtmalereien machen? Träumst du von definierten leuchtenden Figuren auf deinen Fotos? Folge diesen Schritten und du bekommst strahlende Lomographien!

Du brauchst:

  • schwarzen Karton
  • Klebeband
  • Kreide
  • Kamera mit Bulb-Mode. Ich habe die Lubitel 166+ verwendet.
  • Stativ
  • Film mit geringer ISO. Ich habe Fuji Superia 100 benutzt.
  • Kabelauslöser oder einen Mechanismus, der dir erlaubt, den Verschluss länger geöffnet zu halten
  • Taschenlame. Am besten ist eine, die du leicht ein- und ausschalten kannst.
  • Seidenpapier oder Zellophan als Filter für die Taschenlampe, wenn du bunte Lichtmalereien möchtest
  • schwarze Klamotten und wenn du kannst, solltest du eine Ninja Maske improvisieren
  • du musst die Bilder in einem komplett dunklen Raum machen

Los geht’s!

  1. Befestige den schwarzen Karton an einer Wand.
  1. Platziere deine Kamera (mit dem geladenen Film) auf dem Stativ vor dem Karton. Überprüfe, ob du im Bulb-Mode bist. Ich habe die Blende f/16 verwendet. Fixiere den Kabelauslöser an der Kamera. Sieh durch den Bildsucher. Du solltest nur den Karton sehen, sonst nichts. Fokussiere.
  1. Blick durch den Bildsucher und markiere den Bereich, den deine Kamera aufnimmt. Ich habe kleine Markierungen mit Kreide auf den Karton gemacht.
  1. Zeichne mit Kreide die gewünschte Form vor.
  1. Ziehe dich schwarz an. Kein Scherz! Ich habe sogar meinen Kopf wie ein Ninja abgedeckt, damit kein Licht von der Taschenlampe von meinem Gesicht reflektiert wird. So gab es keine Möglichkeit, dass ich doch auf dem Bild zu sehen bin.
  1. Übe, wie du die Taschenlampe halten musst, damit das Licht auf die Kamera zeigt, während du damit gemütlich malen kannst. Ich habe mir vorgestellt, die Taschenlampe wäre ein großer Pinsel und die Spitze war die Rückseite. Ich habe nicht mehr auf das Licht geachtet und hätte beinahe mit meinem Rücken das Licht verdeckt. Achte darauf, dass du den Ein- und Ausschaltknopf einfach betätigen kannst, damit du getrennte Linien in deiner Figur verwenden kannst.
  1. Schalte das Licht aus, so dass das Zimmer beinahe vollständig dunkel ist. Es ist wichtig, dass noch ein wenig Licht vorhanden ist, sonst siehst du die vorgezeichneten Linien auf dem Karton nicht mehr. Aber verwende nur so viel Licht, wie unbedingt notwendig. Zu Beginn wirst du nichts sehen, aber wenn sich deine Augen nach ein paar Sekunden an die Dunkelheit angepasst haben, wird das anders sein. Es ist nur wichtig, dass du zwei Dinge erkennst: den Verschluss der Kamera und die Kreide auf dem Karton.
  1. Belichte. Der Verschluss ist geöffnet und bereit, Lichtmalereien festzuhalten – also beginne damit! Schalte die Taschenlampe ein, mache einen Strich, schalte sie aus. An, noch ein Strich, aus. Und so weiter… male das Bild.
  1. Konzentriere dich. Du musst daran denken, welche Teile der Vorlage du schon mit Licht nachgezogen hast und welche nicht. Du solltest keine Striche wiederholen (außer du willst das) und du solltest keine Details auslassen, wie die Schuhe der Ballerina.
Foto von susielomovitz
  1. Wenn du Farbe in deinen Bilder möchtest, verwende Seidenpapier oder Zellophan als Filter vor der Taschenlampe. Halte die Filter in deiner Hand, damit du die Farben ganz leicht beim Malen wechseln kannst.
Foto von susielomovitz
  1. Tanze im Dunkeln! Lass dich fallen! Die Kreide ist nur eine Richtlinie, spiele mit dem Licht!
Foto von susielomovitz
  1. Wenn du fertig bist, gehe als erstes zur Kamera, um die Aufnahme zu beenden. Schale erst dann das Licht ein. Das ist sehr wichtig! Sonst verlierst du vielleicht das ganze Bild.

Um diesen Tipster zu illustrieren, habe ich im Prozess Bilder mit meinem Handy gemacht, aber das ist jetzt kaputt und alle Bilder sind weg. Daher habe ich die ‘Cartoons’ gemalt, denn „alles passiert aus einem Grund“. Ich dachte auch, ich hätte noch den Karton mit der Kreidezeichnung (ich sollte das nicht sagen, aber das war ziemlich toll), aber ich kann ihn nicht mehr finden.

Ich hoffe, dieser Tipster inspiriert dich. Ich denke schon darüber nach, wie ich das ganze auf eine neue Ebene bringen kann.

geschrieben von susielomovitz, übersetzt von wolkers

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