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Pinhole-Spielereien: Verwandle eine Filmschachtel in eine Pinhole-Kamera

Die meisten von uns Lomographen sammlen irgendwo ihre Filmschachteln und suchen ständig nach neuen Ideen, sie sinnvoll recyceln zu können. Hier ist eins der vielen coolen Dinge, die du daraus basteln kannst – eine Pinhole-Kamera! Sieh dir dieses einfach Tutorial an, wie du deine eigene Kleinbild-Pinhole mit ein paar einfachen Dingen machen kannst, die du ohnehin zu Hause findest!

Was du brauchst:

  • eine leere Schachtel Lomography 35mm Film oder eine andere Filmschachtel mit 3 Filmen (oder eine Schachtel, die etwa 11 × 5 cm groß ist)
  • einen neuen 35mm-Film
  • eine leere 35mm-Filmpatrone, bei der noch ein Stück Film aus der Patrone herausguckt
  • Büroklammer
  • ein dickes Stück Aluminiumfolie (zum Beispiel von einer Getränkedose)
  • eine Nadel
  • Schere oder Cuttermesser
  • schwarzes Isolierband
  • Klebeband (und auch Kreppband, wenn du deine Pinhole-Kamera bunter aussehen lassen willst)
  • Bleistift und Lineal
  • Tacker

Zuallererst brauchst du eine leere Filmschachtel. Ich habe einen 3er-Pack Lomography Film benutzt, weil ich davon viele zu Hause rumliegen habe. Öffne die Schachtel vorsichtig und lege sie flach hin. Entferne alle Kleberückstände.

Kopiere diese Linien auf die Rückseite deiner Schachtel (klicke hier, um es größer zu sehen). Die Maße kannst du im größeren Bild sehen oder du schätzt sie selbst mit einem Film ein, um zu sehen, wie der Film richtig in die Schachtel passt.

Zeichne die Diagnolen ein (die grünen Linien im Bild), um herauszufinden, wo dein Pinhole hingehört (das Pinhole wird das rote Quadrat in der Mitte ersetzen) und um die zwei Löcher in die Schachtel zu machen, für die oberen Enden der Patronen.

Schneide entlang der roten Linien und schneide die rot schraffiertenTeile aus.

Falte entlang der schwarzen Linien. Du kannst ein Lineal verwenden, um gerade falten zu können. Du kannst die externen Teile, die im unteren Bild vom Lineal abgedeckt werden, abschneiden oder du kannst sie einfach an die Seiten deiner Schachtel kleben.

Du brauchst nun ein Stück Aluminiumfolie, dick genug, um ein kleines Loch hineinstechen zu können, ohne das das Loch einreißt. Außerdem brauchst du eine Nadel. Du kannst ein Stück Aluminium aus einer Getränkedose ausschneiden (sei vorsichtig!). Das Fenster, das ich für das Pinhole ausgeschnitten habe, war 1 × 1 cm groß. Wenn du dich an mein Design und meine Maße hältst, dann könntest du das Aluminium ein wenig größer ausschneiden (mein Stück war etwa 1,2 × 1,5 cm groß, aber das liegt ganz bei dir). Das Pinhole muss, wie der Name schon sagt, sehr klein sein: du darfst nur die Spitze einer Nadel durch die Folie stechen. Erinnere dich an diese einfache Regel der Pinhole-Fotografie: je kleiner das Pinhole, desto schärfer das Bild.

Mit schwarzem Isolierband klebst du dann das Aluminiumstück an die Schachtel (der Schnittpunkt der Diagonalen zeigt dir, wohin das Pinhole muss). Ein paar der ursprünglichen Falze sind jetzt in der Mitte deiner Schachtel. Mit Klebeband (bei mir Malerkrepp) kannst du die Falze abkleben, damit sie nicht mehr durchknicken.

Du kannst jetzt deine Kamera wieder sauber zusammenbauen. Ich habe damit begonnen, die obere Seite meiner Schachtel zu falten. Mit Büroklammern und Klebeband habe ich alles an seinem Platz gehalten.

Wenn deine Schachtel ein bisschen wie die unten aussieht, kannst du deine Filme rausholen.

Dann musst du deinen neuen Film (100 ISO in meinem Fall) an das letzte Stück des alten Films kleben (die 200 ISO Filmpatrone). Dazu ziehst du den frischen Film ein Stück aus der Patrone und schneidest die Lasche ab.
Der neue Film muss so platziert werden, dass der obere Teil der Patrone unten ist, außer du willst Redscale-Aufnahmen machen. Wenn du Redscale-Aufnahmen machen willst, musst du den neuen Film so platzieren, dass die obere Seite zur oberen Seite deiner Schachtel zeigt. Dann musst du ein Loch auf der oberen linken Seite der Schachtel machen (statt an der linken unteren, wie in meinem Design).

Jetzt kannst du den Film in deine neue Pinhole-Kamera einlegen, so dass die beiden Patrone durch die Löcher gucken, die wir zuvor gemacht haben. Verschließe jetzt die Rückseite der Schachtel mit schwarzem Isolierband und klebe jedes Loch oder jeden Schlitz an deiner Kamera mit schwarzem Klebeband ab, damit sie lichtdicht wird (verwende zuerst schwarzes Isolierband, dann kannst du darüber Malerkrepp verwenden; das wiederum kannst du mit Aufklebern verzieren oder die Kamera anders dekorieren).

Jetzt kannst du die Büroklammer oben am leeren Kanister anbringen und sie als Filmspulmechanismus verwenden. Nach jedem Bild musst du die Büroklammer zweimal gegen den Uhrzeigersinn drehen, um zur nächsten Aufnahme vorzuspulen.

Jede Kamera braucht einen Verschluss, natürlich auch deine neue Pinhole-Kamera! Du kannst ein Stück Isolierband verwenden, dass du entfernst, wenn du den Film belichten willst und dann wieder anbrinst, bevor du den Film vorspulst. Aber du kannst auch einen Schiebe-Verschluss an deiner Kamera anbringen, wie ich es gemacht habe. Das beste an dem Schiebe-Verschluss ist, dass du daran auch Farbfilter befestigen kannst!

So sieht die Kamera aus, wenn der Verschluss geschlossen ist… und so, wenn er offen ist!

Jetzt kannst du deine Kamera mit rausnehmen und ein paar coole Bilder machen. Denke daran, dass du die Büroklammer gegen den Uhrzeigersinn drehen musst, wenn du den Film vorspulst. Du musst außerdem deine Pinhole-Kamera ganz ruhig halten, wenn du ein Bild machst (du kannst sie auf etwas stabilem, wie einen Tisch oder einen Stapel Bücher, abstellen…).

Du kannst dir den Exposure Guide ausdrucken, der beim Diana Multi Pinhole Operator mitgeliefert wird. Halte den Verschluss so lange offen, wie es in der hilfreichen Tabelle angegeben ist.

Jetzt kannst du fotografieren – viel Spaß mit deiner neuen Pinhole-Kamera!

geschrieben von sidsel, übersetzt von wolkers

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