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Planst du derzeit einen Ausflug, egal ob Kurzabenteuer oder eine lange Reise? Ist das ein Ja? Tja, ich habe mir gedacht, dass ich mal einen Tipster für alle Reisenden da draußen schreiben könnte. Lies weiter und schau, ob du ihn hilfreich findest!

Irgendwann im letzten Jahr habe ich mit euch allen ein paar meiner Gründe geteilt, warum ich Spaß am Reisen mit analogen und lomographischen Kameras habe. Nun, wo ich mich derzeit selbst auf einen wochenlangen Trip vorbereite, möchte ich ein paar Reisetipps mit euch teilen!

Foto von plasticpopsicle

1. Prüfe erst deinen Filmvorrat, dann entscheide, welche Kamera/s du mitnimmst.

Das ist eine Angewohnheit von mir, seit ich angefangen habe, auf Reisen mit Film zu fotografieren. Anstatt dass ich zuerst überlege, welche Kameras ich mitnehme, krame ich erst einmal in meinem Filmschrank, um zu sehen, was ich so auf Lager habe. Danach überlege ich mir, welche Kameras am besten mit den Filmen funktionieren, die ich da habe, basierend auf den Orten, die ich auf der Reise besuchen werde.

Ein Beispiel: Sagen wir, ich habe ein paar 100 ISO Dia- und 400 ISO Negativfilme im 135er-Format. Dann kann ich meine Lomo LC-A+ oder La Sardina mitnehmen, um Landschaftsaufnahmen bei Tageslicht mit den Diafilmen zu machen, und meine Nikon FE2, um Portraits, Lebensmittel- und Innenraumfotos mit dem 400er Negativfilm zu schießen.

Aber ganz egal, was für Filme ich habe, eine Weitwinkelkamera packe ich immer ein!

2. Packe zuerst deine Filme und Kameras ein.

Das ist wohl eins der Dilemmas des analogen Reisenden: Was packe ich zuerst ein? Ich sage Filme und Kameras zuerst, vor allem anderen. Warum? So kannst du sicher sein, daß du in jedem Fall jeden Film, jede Kamera und alle Accessoires mitnimmst, die du möchtest oder brauchst, ohne dass welche zuhause bleiben müssen, weil dein Gepäck sonst zu schwer wird. Der Rest deines Gepäcks sollte dann nur mit Notwendigkeiten gefüllt werden: Leichte Kleidung, Toilettenartikel in Reisegröße, ein Taschenbuch, wenn man mal am Flughafen etwas Zeit totschlagen muss, und das Überlebenspaket für Lomographen (darüber reden wir gleich).

3. Nimm das Überlebenspaket für Lomographen mit.

Denkst du an all die grundlegenden Dinge, die dir, wenn du sie eingepackt hast, bei Unfälle helfen und dir mehr Kontrolle über deine Fotos geben? Du wirst das Überlebenspaket für Lomographen auf deiner Reise mehr brauchen als je zuvor. Du möchtest schließlich keine ungewollten Lightleaks, versehentliche Doubles und andere potentielle Probleme, die deine wertvollen Reisefotos ruinieren könnten, oder?

4. Packe deine Filme ins Handgepäck.

Viele von uns Lomographen sind vorsichtig, was die Gepäckscanner angeht, denn diese könnten unsere wertvollen Filme zerstören. Obwohl die meisten Scanner inzwischen den Filmen nicht mehr schaden sollen, sollten wir doch unsere Filme ins Handgepäck packen und das Sicherheitspersonal bitten, diese von Hand zu untersuchen. Sicher ist sicher!

5. Nimm immer einen Fensterplatz.

Frag meine Reisebegleiter, wo ich am liebsten sitze, und sie werden dir sagen, daß ich immer, immer versuche, einen Fensterplatz zu kriegen. Der Grund ist natürlich, daß man da herrliche “unterwegs-” (oder oben-in-den-Wolken) Bilder machen kann!

6. Mache Nachtfotos mit einem Stativ.

Während meiner Singapur-Reise Anfang des Jahres beschloss ich, ein paar Bilder von den Marina Bay Sands und der Skyline zu machen. Meine Nikon FE2 war mit dem Fuji Superia 400 geladen, aber ich hatte kein Stativ dabei. Daher musste ich meine Kamera auf einem Geländer abstützen und mein Bestes versuchen, sie still zu halten. Die Ergebnisse waren immer noch gut, aber wenn man nah hinsieht, sind sie ein bißchen verwackelt. Ein Stativ hätte das verhindert und perfekte Postkartenfotos ermöglicht.

Foto von plasticpopsicle

7. Sei schnell.

Es wird immer wieder Momente geben, wo du gezwungen bist, deine Reisefotos so schnell wie möglich zu machen. Fotografierst du einen belebten Marktplatz? Oder einen faszinierenden Fremden? Was ist mit interessanten Straßenszenen? Für all dies und noch mehr wirst du schnell sein müssen.

Das Foto oben habe ich in einem Bus in Singapur gemacht. Einige der Passagiere stiegen aus, und so wurde die alte Dame ein interessantes “einsamer Passagier”-Motiv. Ich nahm meine LC-A+, hielt sie an meine Brust und drückte den Auslöser, als sie gerade nicht hinsah. Eine Sekunde länger und sie hätte mich erwischt.

Ich bin sicher, dass ihr auch noch hilfreiche Tipps habt, also teilt sie doch bitte mit uns in den Kommentaren!

geschrieben von plasticpopsicle, übersetzt von marcel2cv

Ein Kommentar

  1. sarahandsarah

    sarahandsarah

    Schön geschrieben, kommt mir irgendwie bekannt vor ;)
    Also da sich viele Kontrolleure an der Securityschleuse eines Flughafens weigern die Tasche per Hand zu durchsuchen (ist ja auch nicht mehr erlaubt) ist es am besten die Filme ganz old-fashioned in Alufolie zu packen um doch auf der sicheren Seite zu sein.
    Vorallem die Strahlung im Flugzeug hoch oben am Himmel gilt als die intensivste.
    Passiert ist meinen Filmen so oder so noch nichts aber um auf der sicheren Seite zu sein ist uns Lomographen doch nichts zu umständlich was!? ;D

    vor etwa 2 Jahre · Spam melden

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