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Makro-Aufnahmen mit der Lomo Smena 8M

Wolltest du schon einmal mit der Smena 8M ein Foto von einem Objekt machen, dass näher als 1 m vom Objektiv entfernt war? Oder wolltest du schonmal ein Selbstportrait mit der Smena 8M machen? Ich glaube, ich habe die Lösung für dich!

Eigentlich war das ein Versehen. Ich musste das Objektiv der Lomo Smena 8m, die ein Klassiker aus den Mitt-Achtzigern ist, abenehmen und ich wusste nicht, wie das geht. Ich hatte nicht nur eine Kamera davon und ich versuchte eine funktionierende aus drei anderen zu machen. Es ist aber ganz einfach, man braucht nur einen Marker.

Der Tipp, den ich zuvor nicht kannte, ist, das Objektiv zu markieren, wo die “Unendlich” und “1 m” Fokuseinstellungen sind, damit man hinterher weiß, wo diese Einstellungen liegen müssen. Du kannst eine kleine Linie machen, wie ich es getan habe, oder nur einen Punkt oder etwas ähnliches.

Drehe das Objektiv auf die Einstellung “Unendlich” und drehe dann weiter. Mit ein wenig Druck bricht ein kleiner Stift drinnen (mehr dazu später) und man kann das Objektiv ganz abschrauben. Nachdem das Objektiv abgenommen war, sah ich, dass der Stift abgebrochen war. Der Stift hält das Objektiv davon ab, sich weiter zu drehen als bis zur 1 Meter Fokuseinstellung bzw. zur Unendlich Fokuseinstellung. Auf dem Foto sieht man ein Loch, in das der Stift gehört.

Am Objektiv war ein Stopper, den du an seinem Platz lassen kannst.

Nimm den Stift aus der Kamera heraus und drehe das Objektiv wieder auf. Es kann sein, dass man das Objektiv falsch ansetzt, so dass danach die Entfernungsmarkierungen nicht mehr stimmen. Daher habe ich markiert, wo die ursprünglichen Einstellungen waren. Wenn sich das Objekitv nicht recht in Position bringen lässt, dann drehe es ganz ab, bewege es ein wenig hin und her, bis es wieder auf die Kamera passt.

Jetzt kann ich auch Dinge, die näher als 1 m von der Kamera entfernt sind, fokussieren! Leider weißt du nicht, welche Einstellung für diese nahen Distanzen angebracht ist, aber ich denke, da muss man schätzen und üben. Hier ist eine Galerie von meinen Lomographien, “die in weniger als 1 m Distanz gemacht wurden.” Manche sind schlecht fokussiert, aus den oben genannten Gründen, aber der Fokus liegt dennoch näher als 1m… die Selbstportraits zum Beispiel sind aus 0,6 m Abstand entstanden.

Man sollte errechnen können, wie weit man das Objektiv drehen muss, je nach gewünschter Distanz, schließlich sind die Werte auch auf dem Objektiv markiert. Aber ich war nicht gut in Mathe, deshalb habe ich damit Probleme. Wenn mir jemand helfen kann, dann hinterlasst doch einen Kommentar!

geschrieben von tomas-scigulinsky, übersetzt von wolkers

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Československy & Русский.