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10 Tipps, wie man das meiste aus der Lomographie herausholt

Ich bin nicht besonders künstlerisch talentiert, wenn es um die Herstellung von Dingen geht, und außerdem bin ich auch technisch nicht so begabt, dass ich mir etwas unheimlich innovatives ausdenken könnte. Daher dachte ich, könnte ich in einem Tipster ein paar kleine Tricks erklären, die ich mit der Zeit gelernt habe.

Nimm deine Kamera überallhin mit. Ich glaube immer, dass ich die besten Motive sehe, wenn ich meine Kamera nicht dabei habe! Gewöhne dir an, sie in deine Tasche zu stecken und sie auf die „Schlüssel, Telefon, Geldbeutel“-Liste zu setzen. Und auch ein extra Film ist hilfreich!

Entdecke deine Heimatstadt. Manchmal, wenn du einen schlechten Tag hast, dir langweilig ist oder es dir auf die Nerven geht, den ganzen Tag drinnen zu sitzen, dann ist ein Spaziergang draußen großartig, bei dem du Fotos machst. Du wirst verwundert sein, was du in deiner Stadt findest, wenn du nur anfängst, genauer hinzusehen. Du könntest auch ein paar großartige Locations für Portraitaufnahmen entdecken.

Mach dir deine Freunde zu Nutzen. Für Portraitaufnahmen brauchst du keine Modelagentur mit Mädchen, die wie Babygiraffen aussehen. Oftmals sind die besten Portraits, die man so macht, die deiner Freunde, weil sie in deiner Gegenwart entspannt sind und du ihre Persönlichkeit festhalten kannst. Wenn du deine Kamera immer dabei hast, kommt letztendlich ein Punkt, an dem sie die Linse gar nicht mehr wahrnehmen und du bekommst du ein paar großartige Bilder. Hol das beste aus einer neuen Location heraus, wenn du mit Freunden einen Tagesausflug machst und habe keine Scheu, den Gefallen zu erwidern, wenn du für sie posieren sollst!

Mach dir keinen Stress, wenn etwas schief geht. Der Rückendeckel meiner Diana Mini ist mehr als nur einmal abgefallen und das kann so frustrierend sein! Ich bin an den Punkt gekommen, wo ich es einfach so hinnehme, den Film zurückspule, warte und sehe, was dabei herauskommt. Die Chancen sind gut, dass ich nur etwa drei Bilder verliere und dafür viele andere mit coolen Light-Leaks habe. Aber manchmal haben auch ein paar meiner Bilder wirklich seltsame Effekte. Manchmal bekommt man durch glückliche Zufälle großartige Ergebnisse. Versuche Spaß zu haben, egal unter welchen Umständen.

Nimm deine Kamera zu Konzerten mit. Ich finde, die besten Konzertbilder sind von kleineren Konzerten, wo du ganz nah an die Bühne rankommst und die Atmosphäre festhalten kannst. Bei größeren Konzerten sorge ich mich, ob meine Kamera kaputt geht oder gestohlen wird und wenn ich endlich meine Mini aus der Tasche ziehen kann, dann reflektieren die Klamotten der Securitys den Blitz so stark, dass sie das ganze Bild ruinieren! Also besuche ein paar Konzerte in der Nähe – das hilft auch der örtlichen Musikszene. Es braucht dir auch nicht peinlich sein, wenn du der einzige bist, der ganz vorne an der Bühne steht. Es ist schließlich offensichtlich, dass du hier bist, um Bilder zu machen und solange du den anderen Gästen und der Band nicht im Weg stehst, werden dich die Leute wahrscheinlich kaum bemerken. Scheu dich nicht, mit der Band zu sprechen, weil sie oft Interesse daran haben, später deine Bilder zu sehen, also stell dich ruhig vor. Du weißt nicht, du könntest neue Models bekommen; Bands brauchen immer Bilder, um Werbung zu machen!

Protze mit deiner lomographischen Liebe! Auf Websiten wie zum Beispiel Etsy zu stöbern kann dir ein paar lomographische Schätze bescheren, wie Diana-Ketten und handgemachte Kamerataschen für alle Lomo-Kameras. Das bringt deine lomographische Liebe auf eine ganz neue Ebene. Du kannst sogar so weit gehen, wie ich und dir deine Lieblingskamera tätowieren lassen!

Lies die Bücher aus dem Lomography Online-Shop. Ich belohne mich hin und wieder damit, um mich ein wenig inspirieren zu lassen und um zu sehen, was andere Leute mit ihren Kameras kreieren. Am besten gefallen mir die City Guides und ich habe schon eine Woche in Berlin im Sommer gebucht, weil ich von den Bildern und Orten so inspiriert wurde! Ich kann es kaum erwarten, dass sie noch mehr veröffentlichen. Ich möchte auch unbedingt eine Lubitel, nachdem ich das Lubitel-Buch gelesen habe. Vielleicht sollte der Tipp mit einer Warnung kommen… er wird dich dazu bringen, viel Geld auszugeben!

Erkunde die Lomography Gallery Stores. Sie haben eine große Auswahl und du kannst die Produkte, nach denen du dich so sehnst, aus direkter Nähe ansehen. Alle Kameras werden ausgestellt, daher kannst du sie anfassen und sie inspizieren. Alle Shops sind wunderschön dekoriert und das Personal ist hilfreich und freundlich. Ich liebe die seemännische Einrichtung im Shop in Birmingham. In den Stores kann man auch die Newsletter dort lesen und mehr über Lomography Events und neue Produkte erfahren. Oft gibt es Parties und LomoWalks, an denen man teilnehmen kann, dadurch kannst du dein Wissen erweitern und neue Leute treffen.

Knipse Fremde. Wir Lomographen haben Glück. Unsere Kameras sind meistens viel diskreter und nicht so beeindruckend wie eine große digitale Spiegelreflex-Kamera, und das süße, kitschige Aussehen vieler Kameras erregt positive, nostalgische Neugierde. Verwende das zu deinem Vorteil! Mache Bilder von Fremden, so einschüchternd es auch scheinen mag! Tauche ein in einen Ort voller verschiedener Leute und werde Teil der Gegend. Wenn Leute dich bemerken, dann lächle, sei freundlich, bedanke dich und sei höflich, wenn sie ein Gespräch mit dir beginnen. So schöne kleine Kameras führen oft zu Gesprächen. Wenn jemand sich unwohl fühlt oder weniger glücklich über deine Anwesenheit ist, dann solltest du den Wink mit dem Zaunpfahl erkennen und weggehen. Solange du deine Manieren behältst und ihre persönliche Freiheit respektierst, ist alles in Ordnung.

Wenn du eine kreative Blockade hast, suche nach Inspiration. Gehe in eine Kunstgalerie und finde einen Stil, der dir gefällt und mache dann Recherchen. Hänge ein paar deiner Lieblingswerke an deine Schlafzimmerwand und finde heraus, was dir daran so gut gefällt und versuche das in einer Fotografie umzusetzen. Lies klassische Bücher und lass dich von den Charakteren anregen. Oder gehe zu einem herrschaftlichem Anwesen und verwende die Gärten und die unglaubliche Architektur als Hintergrund für Portraits. Sprich mit Freunden, die ihre Klamotten designen oder verändern und frage, ob du so etwas in einem Shoot verwenden darfst. Mache Bilder im Auto deines Freundes, wenn er viel Zeit darauf verwendet hat, es umzustylen. Je exzentrischer, desto besser!

Ich hoffe, ein paar dieser Tipps haben dir weiter geholfen, aber ich denke, mein bester Tipp ist, Spaß zu haben. Lass Lomographie einen Teil deines Lebens werden und es wird dich auf vielerlei Art belohnen, mehr als du glauben magst!

geschrieben von ellierose1989, übersetzt von wolkers

Ein Kommentar

  1. lemoni

    lemoni

    That´s Love!

    vor etwa 2 Jahre · Spam melden

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