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CameraSim: Ein praktischer Simulator, mit dem dir die perfekte Belichtung gelingt

Vielleicht ist dir das schon mal passiert: Du hast irgendwo ein Fotoshooting geplant, aber plötzlich ändert sich das Wetter und du weißt nicht, welche Einstellungen du mit deinem Equipment verwenden sollst? Oder du fragst dich, ob du einen Blitz oder ein Stativ mit einem 100 ISO Film drinnen brauchst? Dieser praktische Simulator wird alle deine Fragen für eine perfekte Belichtung beantworten!

Sag Hallo zu CameraSim, dem praktischen Simulator für alle Belichtungsfragen! Also… was ist das? Es ist ein Simulator einer digitalen Spiegelreflexkamera mit allen Standardeinstellungen einer Spiegelreflex. Du kannst verschiedene Belichtungseinstellungen testen, damit deine Aufnahme richtig belichtet ist.

Wie funktioniert es? Zunächst wählst du die Einstellungen aus, zuerst die Lichtbedingungen.

Folgende Optionen hast du:

  • gedämpftes Licht drinnen
  • helles Licht drinnen
  • bewölkt
  • zum Teil bewölkt
  • hauptsächlich Sonne
  • Sonne

Du wirst wohl zustimmen, dass alle relevanten Lichtbedingungen hier aufgeführt sind. Dann geht’s um die Entfernung. Das erklärt sich eigentlich von selbst, du hast die Möglichkeit ein Objekt zwischen 0,9 und 3 Meter aufzunehmen. Nachdem du die Entfernung zum Motiv eingestellt hast, musst du die Brennweite einstellen:

Du kannst eine Einstellung zwischen 18mm und 55mm wählen. Offensichtlich musst du die Brennweite deines Kameraobjektivs wissen. Die der LC-A zum Beispiel ist 32mm. Meine Konica Hexanon hat 57mm. Wenn du Mittelformat und dennoch den Simulator verwenden willst, kannst du diese Tabelle verwenden. Wenn du mit einer Diana F+ fotografierst, hat die Standardlinse eine Brennweite von 75mm, das entspricht etwa einer Brennweite von 45mm auf 35mm-Filmformat.

Das hast du eingestellt? Dann kommen wir zum wichtigen Teil! Der nächste Schritt unterscheidet sich je nach Kamera, die du verwendest. Es gibt eigentlich nur zwei Optionen: Priorität Verschlusszeit oder Priorität Blendeneinstellung. Kameras wie die Diana Mini, die Fisheye oder die Diana F+ haben feste Verschlusszeiten (außer mit der (B)-Einstellung). Das heißt, es gibt eine feste Verschlusszeit zwischen 1/60 und 1/125 Sekunden, je nach deiner speziellen Kamera. Die LC-A jedoch hat Verschlusszeiten zwischen 1/500 Sekunden bis 2 Minuten. Ich beschreibe beide Methoden.

Priorität Verschlusszeit:
Ich werde hier die Diana F+ als Beispiel nehmen. Die Diana F+ hat, laut den Lomo Herstellern, eine feste Verschlusszeit von 1/60 Sekunde. Du kannst also auf die Priorität Verschlusszeit stellen und 1/60 einstellen. Dann musst du nur noch die ISO-Einstellung auf die Lichtempfindlichkeit deines Films stellen. Der Simulator berechnet dann die Blendeneinstellung, die für die Belichtung richtig ist:

Priorität Blende:
Diese Methode verwendet man, wenn man die Verschlusszeit ändern kann. Also bei einer analogen Spiegelreflexkamera, wie einer Zenit oder einer Smena 8M.

Wähle die Priorität Blendeneinstellung. Wenn deine Kamera, bezüglich der Blende, eingeschränkt ist, wird die größte Blende, die du hast, f/8 sein. Wähle die Blendeneinstellung und deine Filmempfindlichkeit aus und der Simulator errechnet die Verschlusszeit, die du brauchst.

Und jetzt kommen wir zu einer Reihe schlechter Experimente. Ich habe so viele Fragen und Schimpftiraden in der Shoutbox gelesen, wie “Hey, ich habe 100 ISO Film in einer dunklen Bar mit meiner Diana F+ benutzt, warum ist nichts auf meinen Negativen?” Naja… die Antwort ist meistens: Nicht genug Licht fiel auf deinen Film. Du willst sehen, was eine Diana in solchen Lichtbedingungen macht? Na dann:

Wie du siehst, produziert ein Film mit 100 ISO, einer festen Verschlusszeit von 1/60 mit der größten Blende der Diana (f/11) nichts in gedämpftem Licht. Was ist, wenn es drinnen hell ist und du 800 ISO Film verwendest?

Wie du sehen kannst, ist das Ergebnis das gleiche. Da ist einfach nicht genug Licht. Offensichtlich würde ein Blitz in so einer Situation helfen oder die (B)-Einstellung. Und zu guter Letzt: Was, wenn du draußen fotografierst, es ist sonnig und du vergisst, dass dein Film 800 ISO hat? Und deine Blende ist auch noch auf “wolkig” (f/11) eingestellt?

Das ist das Ergebnis. Stelle die Blende auf “teilweise sonnig” (f/16) und das bekommst du:

Stelle auf “Sonne” (f/22) und du bekommst etwa so ein Bild:

Das bedeutet, dass 800 ISO Film für SEHR sonnige Lichtbedingungen eigentlich nicht geeignet ist. Genauso kannst du die meisten ISO-Werte und alle Kamera-Einstellungen testen. Ich hoffe wirklich, dass der Tipster Neulingen hilft, weil es nicht schlimmeres gibt, als leere Negative aus dem Labor zu bekommen.

geschrieben von xxxanderrr, übersetzt von wolkers

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