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DIY Regenbogen Polka Dot Filter: Topf mit Gold nicht inklusive!

Willst du deinen Fotos Farbe und Style hinzufügen? Dann probiere es doch mal mit diesem einfachen Regenbogen-Filter zum Ausdrucken. Hier kommt eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit Tipps und Tricks von jemandem, der es bereits auf die andere Seite des Regenbogens geschafft hat.

Foto von sixsixty

Das wird benötigt

  • Durchsichtige Folie. Es gibt spezielle Folien für Tintenstrahl- und Laserdrucker. Ich habe einen Farb-Laserdrucker, aber ich denke, dass die Filter mit einem Tintenstrahldrucker vielleicht sogar noch schöner werden. Bitte besorge dir passende Folie zu deinem Drucker.
  • Farbdrucker. Wenn du keinen hast, schau bei einem Freund vorbei, der einen entsprechenden Drucker besitzt. Natürlich solltest du ihn vorher fragen.
  • Photoshop. Man kann auch ein anderes Grafikprogramm verwenden, aber dieses Tutorial bezieht sich auf Photoshop.
  • Schere. Klebeband. Karton. Musik zum Arbeiten.

Zuerst erstellen wir das Regenbogen Polka Dot Muster.

Wenn du nicht gerne “Anweisungen” befolgst, kannst du natürlich auf eigene Faust mit Photoshop herumspielen, um andere Effekte zu erzielen. Aber ich habe es folgendermaßen gemacht. Schau dir die Bildstrecke an, wenn du nicht gleich verstehst, was ich meine.

  • Lege ein neues Dokument in deiner Wunschgröße an. Ich habe einfach den U.S. Paper Letter in 8.5 × 11 gewählt.
  • Wähle das Farbverlauf-Werkzeug und entscheide dich im Menü für eines der Muster. Ich habe mir “Spektrum” ausgesucht.
  • Lege deinen ersten Verlauf an. Du kannst mit verschiedenen Größen und Längen experimentieren, vor allem, wenn du sowohl 120mm als auch 35mm Film verwenden willst.
  • Erstelle weitere Ebenen und fülle diese ebenfalls mit Verläufen. Die Ebenen können alle gleich groß sein, aber auch verschiedene Längen haben. Reduziere anschließend die Ebenen auf eine Ebene, das macht es dir später einfacher.
  • Wenn du einen durchgängigen Regenbogenfilter haben möchtest, kannst du dein Ergebnis jetzt schon ausdrucken. Spiele mit der Deckkraft deines Verlaufes, um Filter in verschiedenen Stärken zu erhalten.
  • Wenn du deinen Verlauf in deckende Farbe verwandeln möchtest, wähle die Option “Tonwert-Trennung”. Bild→Einstellungen→Tonwert-Trennung. Probiere verschiedene Intensitäten aus. Ich habe den Wert “2” eingestellt.
  • Um Polka Dots zu erstellen, öffne ein neues Dokument in der gleichen Größe.
    Wähle den Farbeimer und färbe die Fläche damit gleichmäßig grau ein. Ich habe herausgefunden, dass die Wahl des Grautones die Form der Punkte beeinflusst, also spiele auch damit ein bisschen herum.
  • Verwandle dein Bild anschließend in eine Bitmap. Bild→Modus→Bitmap. Möglicherweise musst du es dazu zunächst in ein 8Bit Graustufenbild umwandeln.
  • Wähle beim Erstellen der Bitmap die Option→ Halbton. Anschließend kannst du mit den Einstellungen experimentieren. Ich habe mich für Frequenz 5, Winkel 45 und Form Rund entschieden.
  • Du solltest jetzt eine Fläche voller Punkte haben. Oder jedenfalls voll mit etwas, das Punkten ähnlich sieht. Wenn nicht, versuche einen anderen Grauton – oder freunde dich mit dem Frankensteinmonster an, das du erschaffen hast. Kopiere die Fläche mit den Punkten in deinen Regenbogen-Farbverlauf.
  • Markiere alles, was kein Punkt ist, mit Auswahl→Farbspektrum. Wähle “Tiefen”. Damit erwischst du alles, was auf dieser Ebene schwarz ist. Nun kannst du die Ebene mit den Punkten löschen.
  • Während die Auswahl noch aktiv ist, wechsle auf die Regenbogen-Ebene und klicke auf “Löschen”. Nun solltest du eine ganze Seite voller Regenbogen Polka Dots haben. YAY!
  • Drucke das Meisterwerk aus. Teste verschiedene Deckkrafteinstellungen, Formen, Größen und Masken.

Den Filter ausschneiden und anbringen.

  • Ich habe herausgefunden, dass die Farben des Filters am besten zur Geltung kommen, wenn man ihn im Inneren der Kamera anbringt. Öffne also die Kamera deiner Wahl (ich habe mich für eine Lubitel 166+ und eine Sprocket Rocket entschieden) und schau dir den Bereich an, vor dem der Film entlanggezogen wird. Schneide einen Filter in passender Größe aus und bringe ihn so an, dass er sich vor dem später einzulegenden Film befindet.
  • Klebe den Filter gut fest! Das ist wichtig, denn mein erster Filter löste sich irgendwie und wurde mit auf die Aufwickelspule gezogen. Stelle außerdem sicher, dass der Filter nicht den beweglichen Teilen deiner Kamera in die Quere kommt.
  • Mach Fotos! Du wirst vermutlich ein, zwei Testfilme benötigen. Versuche, verschiedene Dinge zu fotografieren. Ich habe herausgefunden, dass die Filterbilder an hellen Tagen besonders schön werden, und dass der Himmel die Farben zum Leuchten bringt. Probiere auch andere Verläufe aus: Größere oder kleinere, andere Muster, unterschiedliche Deckkraft. Und natürlich: Teste das Ganze mit verschiedenen Filmen.
  • Und zu guter Letzt: Poste die fertigen Fotos in deinem LomoHome und tagge sie mit DIYFILTER (in einem Wort). Auf diese Weise können wir alle sie finden und uns daran erfreuen!

geschrieben von sixsixty, übersetzt von princess_crocodile

3 Kommentare

  1. yvonne-schwenke-7

    yvonne-schwenke-7

    klasse,muss ich unbedingt ausprobieren.danke für den tollen tip:-)

    vor etwa 2 Jahre · Spam melden
  2. bribri89

    bribri89

    toll toll toll!

    vor etwa 2 Jahre · Spam melden
  3. alexiagraphy

    alexiagraphy

    mega super! top

    vor etwa 2 Jahre · Spam melden

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