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PinHolo – Wie ich aus einem Pinienkern eine Pinhole-Kamera machte!

Als ich in Perugia an der Fine Arts Academy studierte, verliebte ich mich in Lochkameras und sammelte alles, was ich darüber und über ihre technische Entwicklung finden konnte. Ich fragte meinen Fotografie-Lehrer Antonio Todini, ob er mir noch mehr darüber erzählen könnte und er empfahl mir, im Internet nach „Pinhole Photography“ zu suchen. Um es mir im Gedächtnis zu halten, sagte er „Pinhole klingt genau wie pinolo (Pinie auf Italienisch), aber mit einem „H“ nach dem „N“ und „E“ am Ende". Seit diesem Augenblick hatte sich eine kleine Nuss in meinem Kopf eingenistet und wuchs. Ich nahm mir vor, eine Pinhole-Kamera aus einem Pinienkern zu bauen!

  • Nachdem ich die Pinienfrucht gegessen hatte, benutzte ich die Schale als „Camera Obscura".
    Da die Innenseite schwarz sein musste, malte ich sie an. Dann bohrte ich ein Loch in die Mitte der einen Schale und befestigte darüber eine kleine Platte mit einem Nadeleinstich. Ich befestigte auch zwei Metallringe an der Pinie, die die Nuss geschlossen halten und das Licht raushalten sollten.
  • In einer Dunkelkammer schnitt ich Fotopapier so zurecht, dass es so groß wie die Pinie war und legte es in die kleine Kamera, die ich PinHolo nannte. Als Kameraverschluss benutzte ich meinen Daumen.
  • Ich nahm meinen Daumen vom Kameraverschluss und deutete damit auf mein Gesicht und feuerte meinen Blitz ab (und war danach für eine Weile blind).
  • Zurück in der Dunkelkammer öffnete ich die PinHolo und legte das Fotopapier in eine Schale mit Entwickler. In der Mitte erschien etwas, vergleichbar mit einem Portrait… die PinHolo funktionierte!
  • Mit dem Scanner vergrößerte ich die winzigen Negative und machte Positive daraus. Heureka! Echte Portraits!

So schaffte ich es, einen Pinienkern in eine kleine funktionierende Pinhole-Kamera zu verwandeln.
Ich war so begeistert, dass ich meine Abschlussarbeit auf der PinHolo basierend schrieb. Und das war die richtige Entscheidung!

Als Wortspiel geboren, wurde die PinHolo schnell eine Herausforderung und ist auch Jahre später immer noch faszinierend. Und ich spiele immer noch und stelle mich neuen Herausforderungen…

geschrieben von francescco, übersetzt von theothecat

3 Kommentare

  1. graefin

    graefin

    abgefahren!

    vor etwa 3 Jahre · Spam melden
  2. cori

    lustige idee...
    vor etwa 3 Jahre · Spam melden
  3. elguero

    elguero

    crazy stuff

    vor etwa 3 Jahre · Spam melden

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