Die etwas andere Foto-Collage
geschrieben von morning-rain
am 25. Dezember 2009
, ein Kommentar
(2 Votes)
1. Zuerst braucht man eine beliebige Kamera (für Kleinbildfilme). Bevor man einen Film einlegt, klebt man mit einem Stück Pappe möglichst genau die Hälfte der “Belichtungsfläche” zu. Anschließend kann man wie gewohnt einen Film einlegen.

2. Nichts leichter als das: einfach der Fotografier-Sucht freien Lauf lassen.
3. Nun den Film zurück spulen. Am besten versucht man es zu schaffen, dass der Film nicht ganz in die Patrone zurück gedreht wird, sondern noch ein Stück rausguckt.
Wenn das nicht funktionieren sollte (oder man aus “Doofheit” eine Kamera genommen hat, die den Film automatisch zurück spult.. wie ich) hilft es, wenn man ein Stück doppelseitiges Klebeband an einen alten, nicht mehr benötigten Negativstreifen klebt und ihn in die Patrone schiebt. Wenn der Film sich dann beim spulen langsam mitreinzieht, einfach am Steifen ziehen und der Filmanfang sollte dann wieder mit rauskommen. (Etwas rumprobieren, dann klappt es schon :))
4. Dann die abgeklebte Fläche wechseln. Also wenn man zuerst den oberen Teil zugeklebt hat, ist nun der untere Teil dran oder umgekehrt. Danach den gleichen Film wie vorher wieder einlegen.
5. Und noch mal fotografieren was das Zeug hält!
6. Jetzt nur noch den Film wie gewohnt zurückspulen und zur Entwicklung geben. Da man es fast nie schafft, beide Male genau die gleichen Abschnitte zu belichten, erhält man mehr oder weniger ein Endlos-Foto. Wenn man dies auch so haben will, sollte man bei der Entwicklung deutlich mitteilen, dass der Film nicht geschnitten werden soll!
Wer aber auf Überraschnungen steht, kann den Film auch einfach völlig normal abgeben und gucken, welchen Bereich der Negative man nachher auf den Abzügen erhält.







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