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Meine Hass-Liebe zur Belair: Eine Review – Teil 1

Teil Eins meiner langatmigen aber hoffentlich umfassenden Review zur Lomography Belair X 6-12.

Ich habe schon einige Aufnahmen mit meiner Belair x 6-12 CitySlicker gemacht – 10 Alben sind es genau – seit ich sie letzten Dezember erhielt. Auch wenn ich noch weit vom Belair Experten entfernt bin, habe ich mir schon eine Meinung von dieser überraschend temperamentvollen Kamera gebildet. Wenn du dir schon eines meiner Belair Alben angesehen hast, hast du vielleicht schon meine weitschweifigen Beschreibungen gelesen, doch ich dachte mir, dass es Zeit wird, eine echte Review zu schreiben.

Physikalische Probleme

Ich will ehrlich sein. Von Anfang an war meine Beziehung zu dieser Kamera irgendwie eine Hass-Liebe. Als ich sie auspackte, wusste ich nicht wirklich, was ich denken soll. Aus irgendeinem Grund bekam ich nicht dieses begeisterte, funkelnde Gefühl wie sonst, wenn ich eine neue Kamera bekomme, vor allem keine, auf die ich lange gewartet habe. Es half nicht gerade, dass einige Stunden später aus heiterem Himmel der Druckknopf hervorkam und die Objektivplatte nicht an ihrem Platz halten wollte, sie hing also irgendwie vom Rest der Kamera. Ich hoffte schon, dass die Kamera aus einem stabileren Material gefertigt wäre.

Tolle Funktionen

Doch aus vielen Gründen änderte ich meine Meinung zur Kamera: Die verschiedenen Formate, die austauschbaren Objektive, die automatische Belichtung, die verschiedenen ISO-Einstellungen und das verdammt coole Aussehen. Ich entschloss mich, die Kamera am nächsten Tag zu einem Test mitzunehmen, bevor ich zu meiner Mutter aufbrach, bei der ich die Ferien verbringen wollte.

Fokussierung

Es lief nicht so gut, wie ich gehofft hatte. Weil ich mich entschied, auf der sicheren Seite zu bleiben und einen Schwarz-Weiß-Film zu benutzen, hatte ich keine Belichtungsprobleme – obwohl ich an einem teilweise bewölkten Tag fotografierte -, doch die Fokussierung war auf vielen Fotos komplett falsch! Unnötig zu sagen, dass ich von den ersten Ergebnissen enttäuscht war.

Ich war enttäuscht, aber definitiv nicht entmutigt. Ich wusste aus Erfahrung mit Plastikkameras dass man, um unerwartete und gewollte Ergebnisse zu erzielen, die Persönlichkeit und Eigenarten der Kamera kennen muss. Und um fair zu sein, hätte ich die Bedienungsanleitung lesen sollen, bevor ich die Kamera benutzte.

Zwei Tage später ging ich in einen nahen Park und testete die Kamera erneut. Der Himmel hatte viele starke Wolken, doch es gab auch blaue Bereiche und die Sonne schien auch oft durch die Wolken hindurch, sodass die Landschaft oft aufleuchtete. Perfekte Bedingungen um herauszufinden, wie gut der Belichtungsmesser der Belair wirklich ist.

Ich habe meine Lektion bei meinem ersten Film gelernt, sodass ich die Einstellungen richtig einstellte. So fing ich an, die richtige Distanz zum Objekt vorher abzumessen. (Tipp: Lass den Zollstock zu Hause. Benutze deine Glieder. Bei mir ist ein Meter von der Spitze meines linken Fingers bis zu meiner rechten Schulter. Finde deine Maße!) Die Arbeit zahlte sich aus: Nur zwei Fotos waren unscharf.

Belichtungsmesser

Die Belichtung dieses Films war leider nicht wirklich gut. Ich bekam nicht nur einige unterbelichtete Aufnahmen, sondern die Fotos waren auch total unvorteilhaft! Und das sagt viel aus, weil ich den Lomography X-Pro 200 benutzte, der normalerweise einer der besten und vorteilhaftesten Filme ist, den es gibt.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich schon von anderen Lomographen und ihren Problemen mit dem Belichtungsmesser. Ich war enttäuscht, aber auch nicht wirklich überrascht. Ich nahm mir vor, die Fotos der Kamera von einem gleichmäßig beleuchtetem Ort und einem hell beleuchteten zu vergleichen.

Die Belair stellte sich als Herausforderung heraus und nicht eine solche Kompaktkamera, wie erwartet, doch ich gab noch nicht auf. Ich fühlte mich herausgefordert, sie zu beherrschen! Ich spürte, dass die Kamera viel Potenzial hat, wenn man mit ihr umgehen kann.

Weil meine Belair schon einige Defekte hatte, war für mich klar, dass ich sie einschicken müsste. Doch wie ich schon sagte, wollte ich sie auch beherrschen. Also nahm ich sie erst noch mit nach Big Sur in Kalifornien, wo ich meinen 30. Geburtstag feierte. Ich wollte die anderen Formate testen und sehen, wie sie Landschaften fotografiert, schließlich wurden Panoramaformate wegen Landschaften erfunden; und wo könnte man die kalifornischen Landschaften besser fotografieren als im wunderschönen und majestätischem Süden San Franiciscos?

Fat Rolls

Bevor ich die Big Sur Rollen entwickelte, bemerkte ich ein anderes Problem: Fat Rolls! Und wir wissen alle, was sie bedeuten: Light Leaks! Ich denke, für viele Lomographen sind Light Leaks kein wirkliches Problem, denn meist machen sie unsere Fotos interessanter.

Doch zu viele Light Leaks, die zum Beispiel durch Fat Rolls entstehen, sind auch nicht toll. Denn zu Light Leaks werden die Aufnahmen auch oft überbelichtet.

Aus irgendeinem Grund entschieden sich die Designer der Belair dazu, die Klammern, die den Film unten halten, in der linken Filmkammer anzubringen, statt in der rechten, wo sie den Film besser halten würden. Dieser Teil des Designs regt mich auf. Ich entschied mich der Sache anzunehmen und klebte Schaumstoff auf den Boden der rechten Filmkammer um das Problem zu beheben.

Panorama Format

Abgesehen von dem Light Leaks war ich sehr zufrieden mit den Big Sur Filmrollen. Das 6×12 Format ist sehr aufregend, als hätte man eine Horizon Kompakt.

Ich lernte, dass das 6×12 Format optimal für wunderschöne Landschaften ist. Hoffentlich erscheint bald ein Weitwinkelobjektiv! Das 6×9 Format finde ich etwas zu kurz für Landschaften mit den derzeit verfügbaren Objektiven.

Dies war der erste Teil meiner Review zur Belair. Bleib dran für den zweiten Teil!

geschrieben von blueskyandhardrock, übersetzt von vivie

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.