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Sprocket Rocket: Nicht mehr als die beste Kamera die ich jemals besessen habe

Ich mochte nie die Perforationslöcher auf den Fotos; für mich haben sie das Bild eher immer ruiniert. Bei Panoramafotos war ich mir dagegen unschlüssig. Sind diese Bilder wirklich so bezaubernd, wie alle sagen? All meine Zweifel ignorierend, entschied ich mich im letzten Frühling für die Sprocket Rocket und es war eine der besten Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe.

Das Foto ist aus dem Online-Shop, da die Fotos die Kamera am besten präsentieren – besser als ich es könnte.

Als Erstes zum Aussehen: Könnte das Design besser sein? Definitiv nein! Die Kamera ist recht breit und das Plastikgehäuse schmeichelt meinen Augen. Ich liebe die SUPERPOP Farbversionen und bestellte mir selbst die Farbe Azure. Die Schwarze sieht für mich ein wenig langweilig aus, aber ich bin mir sicher, dass auch diese ihre Anhänger gefunden hat.

Die Sprocket Rocket ist sehr leicht. Ich dachte, sie wäre viel schwerer, aber aufgrund des Plastikgehäuses ist sie federleicht. Für mich ist diese Kamera der perfekte Reisebegleiter. Das Gehäuse fühlt sich robust an, aber ich bin mir fast sicher, dass mich der Deckel der Rückseite irgendwann enttäuschen wird.

So, nun möchte ich euch etwas darüber erzählen, was diese Kamera so kann. Allgemein gesagt ist diese Kamera von ihren Möglichkeiten ausgehend eine Standard Lomo Kamera. Es gibt zwei Blendeneinstellungen, f16 für sonnige Aufnahmen und f11 für schlechtes Wetter, des Weiteren zwei Verschlusszeiten (1/100 und bulb). Beim Fokussieren hast du die Einstellmöglichkeit 0,6-1,0m und 1,0m-unendlich. An der Kamera befindet sich ein Stativanschluss, sowie ein Blitzschuh, beides in Standardformaten. Die Sprocket Rocket zu nutzen macht wirklich Spaß, das Einzige was ich vermisse ist ein Kabelauslöseranschluss. Ich verstehe nicht, wieso es eine Stativhalterung und einen Blitzschuh gibt, dafür aber keinen Kabelauslöseranschluss? Diesen Umstand finde ich komisch und es schränkt die Möglichkeiten mit der Kamera etwas ein. Eine andere Kleinigkeit, die mir etwas zu schaffen macht, ist, dass jedes Mal, wenn ich die Kamera aus der Tasche ziehe, die Verschlusszeit auf bulb eingestellt ist.

Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Doppelbelichtungen, aber mit dieser Kamera gelingen Sie perfekt. Du kannst den Film je nach Lust und Laune vor und zurückspulen. Mithilfe des kleinen weißen Punktes findest du auch immer wieder die Position der einzelnen Bilder wieder. So kannst du bis zum ersten Bild zurückspulen und gleich danach wieder vorspulen bis zu deinem letzten Bild, alles ohne Probleme. Das finde ich wirklich gut, auch wenn ich es nicht allzu oft nutze.

Als ich sagte, ich möchte eigentlich keine Perforationslöcher auf meinen Fotos, lag ich falsch. Nachdem ich den ersten Sprocket Rocket Film eingescannt hatte, war ich sprachlos. Ich habe sowohl die Panoramafotos als auch die Perforationslöcher klasse gefunden. Für eine Plastikkamera entstehen ungewöhnlich scharfe und farbenfrohe Bilder.

Ich habe häufig einen 400 ISO Film benutzt, da ich finde, dass diese Filme mit der Kamera die perfekte Kombination sind. Die Belichtungseinstellung verlangt nach viel Licht, aber auch mit einem Velvia 100F erhielt ich gute Resultate. Ich denke, den 100 ISO solltest du an besonders sonnigen Tagen einsetzten, an normalen Tagen ist der ISO 400 die sichere Entscheidung.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich wirklich sehr zufrieden bin mit meiner Kamerawahl. Klar gibt es ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen, aber die werden durch die tollen Resultate vergessen. Wenn du noch keine haben solltest, dann los, los!

geschrieben von jutei, übersetzt von baujulia

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