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Meine ersten Schritte mit der Konstruktor

Nachdem ich ein paar Rollen Film verschossen habe, kann ich Folgendes berichten: Die Konstruktor und ich müssen uns noch ein bisschen aneinander gewöhnen. Irgendwann werden wir uns schon zusammenraufen, aber es ist nicht immer so leicht, nette Bilder zu schießen. Aber wenn es dir einmal glückt, so ist es das Ergebnis wirklich wert.

Foto von stratski

Wenn du endlich deine Konstruktor bekommst, musst du sie erst einmal zusammenbauen, bevor zu anfangen kannst, Fotos damit zu schießen. Zum Glück macht das Zusammenbauen richtig Spaß. Wenn du jemals eins dieser Modellbau-Flugzeuge aus Plastik zusammengebaut hast, wirst du es lieben. Die Anleitung ist zwar recht knapp gehalten, aber solange du darauf achtest, was du tust, wirst du es mit links schaffen. Das einzige Problem, das ich dabei hatte, betraf den Knopf zum Transportieren. Der Zähler ist ein bisschen lose, sodass ich nie genau weiß, wie viele Bilder ich noch habe. Aber das ist nicht allzu schlimm. Schlimmer ist es, wenn das Transportrad ab und an steckenbleibt, sodass der Film manchmal die Sprockets einreißt. Wahrscheinlich muss ich die Kamera einfach noch mal auseinanderbauen, das Problem beheben und wieder zusammenbauen; schließlich ist man für alles selbst verantwortlich.

Und dann geht es los. An den Sucher oben auf der Kamera muss man sich erst ein bisschen gewöhnen. Für ein unkompliziertes Bild eignet er sich prima, aber sobald du einen anderen Winkel ausprobieren willst, kann es ein wenig knifflig werden. Hochkantige Bilder können ebenfalls zu einer Herausforderung werden, denn dann wird dein Motiv im Sucher verkehrtherum angezeigt. Ziemlich verwirrend und für mich eine Garantie, dass das Bild schräg wird.

Ich weiß nicht, was mit mir nicht stimmt, aber bei jeder Lomo-Kamera, die ich kaufe, muss ich mich richtig anstrengen um scharfe Ergebnisse zu bekommen. Ich glaube, ich bin einfach so sehr an Kameras mit großen Glaslinsen und schnellen Verschlusszeiten gewöhnt, dass ich die relativ langsame Verschlusszeit einer billigen Lomo-Plastik-Kamera immer unterschätze. Zum Glück gewöhnte ich mich nach ein paar Rollen daran.

Solange du dich also nicht in einem wackeligen Kanu oder in der prallen Sonne aufhältst (dann siehst du nämlich nichts mehr im Sucher) und keine Bilder aus seltsamen Winkeln schießen willst, wirst du dich ziemlich schnell an den Sucher gewöhnen. Es ist eine nette Kreuzung aus einer echten SLR und einer einfachen Kompaktkamera. Es gibt wenig Einstellungen – die Kamera hat eine feste f/10 Blende und man kann nur zwischen zwei Verschlusszeiten wählen: 1/80 und Langzeitbelichtung (B). Aber die Tatsache, dass du sehen kannst, ob dein Bild richtig im Fokus ist, ist eine richtig nette Funktion. Ich wollte sofort ganz viele Nahaufnahmen machen, denn mit einer herkömmlichen Kompaktkamera ist das immer Spekulation. Und zu meiner Überraschung erfüllt diese kleine Plastik-Lupe tatsächlich ihren Zweck!

Obwohl die Linse keine Vorrichtung für Filter hat, kannst du diesen mit der gleichen Hand einfach vor die Linse halten, da die Kamera dafür leicht genug ist. Das sind gute Neuigkeiten, denn die Konstruktor funktioniert richtig gut mit meinem Makro-Filter. Keine Blume oder Biene ist vor mir mehr sicher!

Für leichte Filter, wie zum Beispiel selbstgemachte Farbfilter oder Cokin-Filter, lässt sich ganz einfach ein Halter bauen, der so aussehen könnte:

Genau wie mit meinen anderen Lomo-Kameras ist es sehr einfach, Doubles zu machen. Es ist nicht ganz so mein Ding (sie werden nie so gut, wie ich mir das vorstelle), aber es ist trotzdem eine großartige Funktion.

Zusammengefasst ist die Konstruktor eine nette Erweiterung für meine Kamera-Sammlung.

Die Konstruktor ist Lomographys erste SLR Kamera zum Selberbauen. Es ist das perfekte Werkzeug um Spaß zu haben, während du die aufregenden Mechanismen kennenlernst, die hinter analoger Fotografie stehen. Hol dir das Konstruktor DIY Kit im Online-Shop oder in einem Lomography Gallery Store.

geschrieben von stratski, übersetzt von lomoherz

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