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Lomo LC-A+: Review als ein LC-A+ Neuling

Schließlich habe ich es hinbekommen, mir eine Lomo LC-A+ zu kaufen. Ich habe mich gewundert, warum so viele Leute diese Kamera lieben und verrückt danach sind, bis ich es selber erfahren habe. Es gibt so viele Leute, die diese Denkweise haben: " Ich werde ein tolles Foto oder ein unglaubliches Bild bekommen, wenn ich eine LC-A+ benutze". Aber es tut mir leid sagen zu müssen, dass nicht alleine die Kamera ein tolles Bild produziert, sondern vielmehr die Person, die mit dieser knipst.

Das ist meine erste Review über die LC-A+. Folglich werden in dieser Review nicht unbedingt die “magischen” Bilder enthalten sein, wie man sie von anderen Lomographen kennt, aber es soll eine grundlegende Review aus der Sicht eines LC-A+-Neulings sein. Ich lerne und übe die grundlegenden Funktionen und Eigenschaften jeder neuen Kamera, die mir in die Hände fällt. Meiner Meinung nach ist das eine gute Übung zu verstehen, wie die Kamera arbeitet, was sie kann und nicht kann.

Okay, dann lasst uns mit der Review anfangen. Wie üblich war ich von der Lomography-Verpackung überrascht, als sie erhalten habe. Es geht vor allem um funktionales, schönes Verpacken mit guten Materialien. Die LC-A+ kommt mit einer hölzernen Verpackungsbox, diese sieht umweltfreundlich aus, was mir sehr gefiel. Ihr werdet das Gewicht und die Größe fühlen, wenn ihr die Box öffnet. Dazu muss ich sagen, dass es keine leichtgewichtige und keine Kamera von Hosentaschengröße für mich ist. Das kann daher kommen, dass ich sonst leichtgewichtige Kameras wie die VUWS, La Sardina und die Diana Mini benutzt habe, also dachte ich mir: “Ooops, die LC-A+ ist nicht gerade leicht”. Wie ich bereits gesagt habe, ist sie für mich etwas schwerer, also bevorzuge ich es, sie um meinen Hals zu hängen anstatt sie an der Handschlaufe zu halten. Vielleich muss ich mir mal eine LC-A+ Tasche kaufen oder mir selbst eine basteln, wenn ich das lange Band benutzen möchte.

Ich stellte die ISO ein, die zu dem Film, den ich die LC-A+ eingelegt habe, passte. Danach konnte ich anfangen, meinen Weg beim Knipsen und Schießen zu genießen. Ich musste bloß immer die Distanz einstellen, den Rest erledigt die LC-A+ selbst, da sie eine automatisch belichtende Kamera ist. Ich würde sagen, dass Diafilme die besten für die LC-A+ sind, vor allem wenn man sie im Cross-Process entwickeln lässt. Diese werden dich immer überraschen, wenn du sie bekommst. Erinnerst du dich an die goldenen Regeln der Lomographie? Nimm sie überallhin mit, wohin du auch gehst.

Natürlich kannst du mit den Belichtungen spielen und auch die Lichtbedingungen und Ergebnisse der LC-A+ entweder pushen oder pullen. Die Bilder unterhalb waren auf ISO 200 eingestellt, bei einem Fujichrome Sensia 100 Film. Das sieht ebenfalls toll aus.

Für Nachtaufnahmen muss man den Auslöser herunterdrücken, bis der Auslöser sich schließt. Man sollte seine Hände stabilisieren oder einen Kabelauslöser benutzen, während die Kamera auf einem Stativ befestigt oder auf einen flachen Untergrund gestellt ist, um ein verwischtes Bild zu vermeiden.

LC-A+ kommt mit einer vierfachen Fokuseinstellung, die folgendermaßen eingeteilt sind: 0,8m, 1,5m, 3m und Unendlich. Ich würde sagen, dass diese Einstellung sehr empfindlich ist. Du wirst keine fokussierten Bilder bekommen, wenn die Einstellung nicht richtig ist. Wie man auf den unteren Bildern sehen kann, fokussierte die Kamera auf den Hintergrund, als ich auf Unendlich gestellt hatte, und nicht auf die Leute im Vordergrund.

Man kann sogenannte Bokeh-Fotos mit der LC-A+ bekommen, wenn man den richtigen Fokus einstellt. Lasst uns versuchen, das vordere Objekt zu fokussieren, während der Hintergrund verwischt ist. Okay, die LC-A+ bekommt das hin!

Natürlich mögen einige Leute auch Selbstporträts. Obwohl ich wusste, dass die kleinste Distanz bei 0,8 m liegt, versuchte ich mit meinen kurzen Armen über eine Distanz von 0,6 m ein Foto zu machen, um zu sehen, was für ein Ergebnis ich bekommen kann. Das ist es, was herauskommt, ein leicht verwischtes Bild, aber ich finde es ok.

Etwas anderes, was ihr probieren müsst, ist die Doppelbelichtung. Die LC-A+ verfügt über einen MX-Schalter, mit welchen ihr auch unendliche überlappende Fotos in einem einzigen Bild machen könnt. Natürlich müsst ihr daran denken die ISO richtig einzustellen, um Überbelichtung zu vermeiden. Denkt dran, verpasst bloß nicht den Spaß, den ihr mit diesem MX-Schalter an der LC-A+ haben könnt. Das macht echt Spaß, ist praktisch, benutzerfreundlich und unglaublich.

Ich denke, die LC-A+ ist meine nun meine ideale Weggefährtin. Der nächste tolle Punkt bei der LC-A+ ist, dass Lomography viele neue Accessories herausgebracht hat, z.B. den Splitzer für MX-Spaß, Krab für Unterwasser, das Instant Back für Sofortbilder und so weiter. Das ist wirklich toll, weil es uns erlaubt, mit der Kamera auf so viele neue Arten zu spielen. Vielleicht wird es dann eine weitere Review über den LC-A+-Splitzer oder über den LC-A+ Krab geben.

Foto von yokekei

geschrieben von yokekei, übersetzt von zuckerbaeckerin

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.