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Lomography Redscale 100 ISO 120: Ein sehr toleranter Film

Es scheint, als wäre es sehr lange her, aber es sind nur drei Monate vergangen, als ich das erste Mal meine Finger auf die einzig wahre Lomo Kamera gelegt habe, eine wundervolle Black Jack Diana F+. Nachdem ich die Lomography Seite eine wenig durchstöbert habe, entdeckte ich ein paar wirklich schöne Redscale Aufnahmen und so entschied ich, dass der Lomography Recscale 100 mein erster Film sein werden würde. Dies ist ein sehr leichtgehender Film und es kam heraus, dass es eine gute Wahl war für ein Neuling wie mich.

Die von euch, die im Norden leben, wissen, dass während der Winterzeit sehr wenig oder fast gar keine Farbe gefunden werden kann. Kein blauer Himmel, keine grünen Bäume, geschweige denn farbenfrohe Blumen. Als ich also die Redscale-Fotografie entdeckte, dachte ich, dass es die perfekte Lösung ist für graue und verregnete Tage. Endlich würde ich einige schöne rote und gelbe Töne in meine Bilder bekommen, obwohl weit und breit keine Farbe zu finden war.

Als meine Diana+ ankam, legte ich den Redscale 100 Film ein und steckte die fertige Kamera in meine Tasche, wartend auf die erste Gelegenheit sie zu benutzen. Glücklicherweise musste ich nicht allzu lange warten um am gleichen Tag meine ersten Schritte als Lomograph zu machen. Auf meinem Nachhauseweg wurde ich Zeuge eines wundervollen Sonnenuntergangs, der gerade zu darum bettelte, fotografiert zu werden.

Den nächsten Tag machte ich die nächsten Bilder. Die Umstände waren sehr bewölkt, also hätte ich die Kamera-Einstellungen entsprechend verstellen müssen, da ich aber nie eine Diana F+ zuvor in den Händen hielt und es schlichtweg vergessen habe, war die Öffnung auf f22 gestellt. Zudem kam es mir nicht in den Sinn, andere Einstellungen vorzunehmen, sodass die Blende auf 1/100 gestellt war. Zurückblickend hätte es ein Desaster werden sollen und auch wenn die Fotos sehr dunkel geworden sind, mag ich sie dennoch.

In dieser Nacht schoss ich die erste Rolle mit meinen Novizen-Versuchen mit Langaufnahmen. Diesmal habe ich aber die Linsen-Einstellung geändert, aber ich habe keine Regeln beim Kameraverschluss beachtet. Ich habe es nach Gefühl gemacht, immer zwischen zwei und acht Sekunden. Das Desaster wartete und nochmal ging die Sachte gut aus.

Als der erste Film entwickelt war und ich die dunklen Bilder gesehen habe, die während des Tages gemacht wurden, wurde mir klar, dass ich noch viel lesen musste. Also tat ich es auch. Ich lernte, dass die Redscale-Filme sehr lichthungrig sind. So stellte ich die Geschwindigkeit von der Blende einer Coronet Box Kamera von 1910, in die ich den nächsten Film legte, entsprechend ein, da ich jetzt Bescheid wusste. Betrachtet man das Resultat würde ich sagen, dass ich diesmal zu viel Licht reingelassen habe, da der meiste Rotstich verschwunden war. Wie auch immer, die Ergebnisse sind ok.

Meiner Meinung nach ist der Lomography Redscale 100 120 ein sehr toleranter Film, den man unter fast allen Lichtgegebenheiten verwenden kann. Offensichtlich ist die richtige Einstellung von Öffnung und Blende dafür verantwortlich, dass man deutlich bessere Bilder bekommt. Jedoch unüblich zum normalen CN Film ruiniert eine Über- oder Unterbelichtung nicht die Aufnahme.

geschrieben von sandravo, übersetzt von aldebaran

2 Kommentare

  1. zuckerbaeckerin

    zuckerbaeckerin

    the second picture is sooo beautiful! :)

    vor 11 Monate · Spam melden
  2. sandravo

    sandravo

    Thanks @zuckerbaeckerin! And thank you @aldebaran for translating!

    vor 11 Monate · Spam melden

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Spanish.