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Die Debonair Super Lens- eine ungewöhnliche Kamera!

Die Debonair Super Lens ist eine ungewöhnliche Kamera. Sie ist eine sehr gut brauchbare Kreuzung zwischen einer Diana und einer Holga, und hat ein paar einzigartige Eigenschaften und eine persönliche Note.

Debonair scheint ein populärer Name für Kameras zu sein.

Dies ist die Imperial Debonair:

Das ist der Debonair Diana Clone:

Und die Debonair 127er Kamera:

Dieser Artikel behandelt die Debonair 120er Kamera mit der 1:8/60mm Super-Lens. Sie sieht aus wie eine Kreuzung zwischen Diana und Holga. Auf meiner steht weiter nichts drauf, aber ich habe sie auch schon anderweitig mit dem Schriftzug “Plastic Filmtastic 120 Debonair” gesehen.

Von vorne sieht man die 1:8/60mm Super Lens.

Die Plastiklinse hat dieselbe Brennweite, Größe und Blende wie die normale Holga 120. Abschraubbare Holga-Objektive passen perfekt an die Debonair. Ich habe nicht nachgemessen, aber ich nehme an, dass die Debonair die erwähnte Blende f/8 hat. Das soll eine Standard-Holga auch haben, aber eigentlich ist es da mehr eine f/10, wenn man sie nicht auf f/8 umbaut. Die Diana hat eine Brennweite von 75mm und einen anderen Durchmesser. Das Objektiv der Debonair stammt also offenbar von einer Holga.

Der Auslöser funktioniert wie der einer Holga und fühlt sich auch so an, sitzt aber an einer anderen Stelle.

Wenn man sich die Oberseite der Debonair ansieht, erkennt man den Holga-ähnlichen Zonenfokus. Der Umschalter “sonnig/wolkig” sitzt an der gleichen Stelle wie bei der Holga, aber hier ändert er die Verschlussgeschwindigkeit statt der Blende. Ich habe es noch nicht nachgemessen, nehme aber an, dass die Geschwindigkeit bei “wolkig” 1/60 ist und bei “sonnig” möglicherweise 1/100. Der Mechanismus des Auslösers ist sehr interessant, er funktioniert, indem eine kleine Platte abprallt und wieder in die Ausgangsposition zurückkehrt. Für die höhere Verschlussgeschwindigkeit verschiebt man ein anderes Plättchen, das dafür sorgt, dass der Verschluss schneller zurückschnappt. Der Blitz funktioniert übrigens nur in der Stellung “wolkig”.

Die Debonair hat einen Standard Hot-Shoe für den Blitz.

[Asset:1793910]

Schaut man sich die Rückseite der Debonair an, sieht sie eher einer Diana als einer Holga ähnlich, weil die Rückseite von einer Diana stammt. Der Sucher ist ähnlich wie bei einer Diana. Das Standardformat ist 6×4,5cm, ebenfalls wie bei der Diana, und es wäre schwierig, es auf das 6×6-Format einer Holga umzubauen.

Die Debonair hat keine Bulb-Einstellung. Daher auch keinen Drahtauslöseranschluss und kein Stativgewinde. Ich habe aber auch schon relativ leicht nachzubauende Modifikationen gesehen, um ein Stativgewinde anzubauen.

Auch wenn wir bei der Negativgröße 6×4,5cm festsitzen, erzeugt die Debonair sehr schöne Vignettierungen. Sie ist sehr leicht, aber die Passform und Fertigung sind sehr gut. Sie fühlt sich robust an, und es macht Spaß, mit ihr zu fotografieren.

Hier ein paar meiner Bilder mit dem Lomography Lady Grey 400 Film:

Hier ein paar Ergebnisse mit einem abgelaufenen, crossentwickelten Ektachrome 64:

Und ein paar mit dem Ilford Delta Pro 400:

geschrieben von gvelasco, übersetzt von marcel2cv

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Italiano.