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Die seriöse 'Ciro-Flex Type D'

Diese klassische AMERIKANISCHE zweiäugige Spiegelreflexkamera, die Ciro-Flex ist ein Beispiel für die – eher seltenen – qualitativ hochwertigen TLRs, die in den Staaten hergestellt wurden.

Die Ciro-Flex Type D ist eine amerikanische zweiäugige Spiegelreflexkamera (eng.: „Twin Lens Reflex“ (TLR)), die ungefähr 1948 erstmals erschien. Wie die meisten hochwertigen amerikanischen TLRs dieser Zeit besitzt sie eine Linse aus drei Elementen, anders als ihre deutschen Zeitgenossen, die mit Linsen auf vier Elementen ausgestattet waren. Um diese einfacheren Linsen auszugleichen, setzten die amerikanischen TLRs einfach auf größere Brennweiten, um ein Bild der gleichen Schärfe liefern zu können. Die Ciro-Flex Type D hat eine f/3.2 85mm Linse, die eine fast ‚normal’ aussehende Perspektive für 6×6 Bilder bietet.

Meine Ciro-Flex Type D hat einen sehr verlässlichen Alphax Verschluss, der Verschlusszeiten von „1/10“ bis „1/200“, einen „B-Modus“ und einen „T-Modus“ bietet. Der „T-Modus“ ist sehr interessant! Er lässt den Verschluss so lange offen, bis man den Auslöser ein zweites Mal betätigt. Eigentlich wie ein „B-Modus“ mit automatischer Verschlusssperre! Sehr cool! Ich wundere mich nur, warum diese Funktion nicht mehr beliebt ist. Die Blende reicht stufenlos von f/3.5 bis f/22. Der Verschluss muss nicht extra gespannt werden, deswegen sind Mehrfachbelichtungen sehr einfach. Die Ciro-Flex Type D hat auch Gewinde für ein Stativ und einen Kabelauslöser.

Wie die meisten TLRs hat die Ciro-Flex Type D vier kleine ‚Füßchen’ an der Unterseite, mit denen sie auf flachen Oberflächen schön stabil für Langzeitbelichtungen steht.

Die Ciro-Flex Type D hat eine Blitzsynchronisation, aber es ist eine M-Synchronisation für Blitzlichtbirnen, keine X-Synchronisation. Spätere Ciro-Flex-Modelle waren auch mit elektronischen Blitzen kompatibel.

Die Ciro-Flex Type D hat zusätzlich zu ihrem charakteristischen Lichtschachtsucher, durch den man von oben blicken muss, auch einen Sportsucher. Sein Bild ist ein wenig heller, und zudem auch nicht spiegelverkehrt. Der Lichtschachtsucher auf Hüfthöhe ist nicht sehr hell und sein Bild ist wie bei allen TLRs spiegelverkehrt. Er hat eine herunter klappbare Lupe, die das Fokussieren vereinfacht.

Glücklicherweise benutzt die Ciro-Flex Type D 120er und keinen 620er Film! So muss man keine Spulen zurecht schneiden oder ähnliches tun.

Ich habe mich immer gewundert was wohl der Vorteil solcher Lichtschachtsucher sein soll. Sie sind nicht sehr hell, und die Bilder sind auch noch spiegelverkehrt! Aber dann wurde ich älter, und irgendwann brauchte ich dann eine Brille. Mit einer Brille war der Lichtschachtsucher wesentlich einfacher zu benutzen, als die Sucher aller anderen Kameras, die ich besaß!

Außerdem ist die Ciro-Flex Type D einer der schwersten Kameras die ich besitze. Mit dem Tragegurt kann ich sie wesentlich stabiler halten als alle meine anderen Kameras. Ich kann verwacklungsfreie Bilder sogar noch bei Verschlusszeiten von „1/25“ machen! Darum ist sie auch bei schlechten Lichtbedingungen eine gute Wahl.

Hier einige Bilder die ich mit der Ciro-Flex Type D gemacht habe:

geschrieben von gvelasco, übersetzt von wafflesaurus

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.