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Fuji Neopan 400 120: Ein Biest in Grautönen

Dieser Film lag jetzt schon fast ein Jahr bei mir rum und ich habe nie eine passende Zeit oder eine gute Entschuldigung gefunden, um ihn zu benutzen. Der Tag, an dem ich ihn dann letzten Endes in meine Lubitel 166b geladen habe, war ein typischer regnerischer Herbsttag.

Es ist eine gute Idee, bei wolkigem oder regnerischem Wetter einen schnellen Film zu verwenden. Das war meine Chance, diesen Film endlich mal einzusetzen!

Der Film ist sehr feinkörnig und kann leicht bis auf ISO 3200 gepusht werden, aber da ich ihn jetzt zum ersten Mal einsetzte, habe ich mich an die angegebenen Werte gehalten.

Draußen auf der Straße funktioniert er sehr gut bei großen Flächen und guter Beleuchtung wie in diesen Fotos:

Gegenlicht ging dagegen nicht so gut:

Als nach einiger Zeit die Nacht einbrach, ging ich nach Hause und beschloß, dort noch ein paar Indoor-Shots zu machen. Bei heller Beleuchtung ging das ganz gut, wie dieses Foto hier im Supermarkt:

Aber bei typischer Wohnungsbeleuchtung war ich ziemlich enttäuscht:

Zum Ende machte ich noch eine Belichtung von fünf Sekunden:

Zusammenfassend kann ich sagen, daß der Film recht lichthungrig ist, aber mit feiner Körnung auch in schwierigen Lichtsituationen.
Bei gutem Licht oder mit Blitz wird er wahrscheinlich sehr gut funktionieren, und ich muß zugeben, daß meine Tests so ziemlich bei den schlechtest möglichen Lichtbedingungen stattfanden!

Also laß dich von diesem Review nicht entmutigen, schnapp dir den Film und teste ihn selbst!

(Ich habe den Film selbst zuhause entwickelt, mit Xtol, Verdünnung 1+1 20°C für 9 Minuten und 40 Sekunden.)

geschrieben von yayoboy, übersetzt von marcel2cv

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.