Petzval_preorder_header_kit

Jetzt für Vorbestellungen erhältlich

Hast du ein Konto? Anmelden | Bist du neu bei Lomography? Registrieren | Lab | Aktuelle Seite:

Halbes Format, doppelter Spaß: Yashica 72-E

Diese schön anzuschauende Halbformatkamera ist der perfekte Kompromiss zwischen einer schlanken, tragbaren Kamera, einem exzellenten Objektiv und ebensolcher Performance. Und man kann eine unglaubliche Menge Fotos pro Film damit schießen!

Foto von stratski

Lass mich dir die charmante Yashica 72-E vorstellen: eine Halbformatkamera aus den 1960ern mit einem 28mm (f2.8-22) Objektiv mit manuellem Focus. Seine Naheinstellgrenze ist 0,80m, die Verschlusszeiten sind B, 1/8 – 1/250. Der Belichtungsmesser mit Seleniumzelle akzeptiert Filmgeschwindigkeiten von 10-400 ISO. Sobald man diese eingestellt hat, zeigt einem die Anzeige oben auf der Kamera die EV-Nummer, nach der man dann von Hand die richtige Blende einstellt.

Diese Kamera war ganz unten in einer Plastiktüte, die mir ein Freund gab, mit einem halben Dutzend Foto-Büchern, einer Reihe von Filtern, einem Drahtauslöser und einem Haufen von aussortiertem Kleinkram. Ich hab mich sehr gefreut, als ich herausfand, dass es eine Halbformatkamera war, denn so eine hatte ich vorher nicht. Naja, ich hatte eine Diana Mini, aber ich meinte eine mit einer richtigen Glaslinse, und wo man auch Kontrolle über die Einstellungen hat. Sie hat mich nicht enttäuscht.

Die Yashica macht sehr nette Bilder, scharf und knackig. Der Belichtungsmesser oben drauf sieht ziemlich cool aus, und er ist eine wirkliche Hilfe, um die richtige Blende einzustellen. Ein bißchen ungewöhnlich ist, daß man den Film links unten an der Kamera weiterspult, statt rechts oben. Zuerst dachte ich, der Filmtransport wäre kaputt, weil der Film ewig hielt. Es lag aber nur daran, daß im Halbformat so unglaublich viele Bilder auf einen Film passen! Man sagt, es wären 72 Fotos, aber das ist nicht richtig – es sind mehr. Ich liebe es, wie man auf 2 oder 3 aufeinanderfolgenden Bildern kleine Geschichten erzählen kann!

Ich bekam die Kamera mit einer Kunstledertasche und einem Gelbfilter. Den kann man übrigens leicht vergessen, wenn man von Schwarz-Weiß wieder auf Farbe umsteigt (ich habe ein paar strahlend gelbe Bilder, die das beweisen)…

geschrieben von stratski, übersetzt von marcel2cv

Es gibt noch keine Kommentare

Lies den Artikel in einer anderen Sprache.

Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Spanish & Português.