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Foma 100 B/W 35mm - Günstig und zünftig!

Der Foma 100 ist schon länger meine persönliche, günstige Alternative zu meinem Lieblings-Film, dem Agfa APX 100. Auch wenn der Foma dem APX unterlegen ist, kann er mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis wieder einiges wettmachen und steht dabei dem APX nur in wenigen Punkten nach. Lest nach, was ihn so besonders macht!

Der größte Kritikpunkt für mich ist die Schärfe. Die Bilder werden zwar sehr gut, aber diese gewisse Schärfe, speziell jene, die ich in Kombination aus Rodinal und APX so liebe, sucht man mit dem Foma vergebens. Der Foma ist aber auch ein anderer Film einer anderen Firma und was zählt, sind die trotzdem tadellosen Ergebnisse. Die Verarbeitung in der Heimentwicklung ist absolut unproblematisch, mit Tetenal Ultrafine Plus z.B. dauert die Entwicklung mit 1 + 4 gerade einmal fünf Minuten, aber genauso gut kann man ihn mit Rodinal entwickeln – wie man möchte.

Im Prinzip ist der Foma mein günstiger Überflieger, der immer dabei ist. Man muss nicht lange überlegen, ob man mehrere Rollen mitnehmen soll oder nicht, der günstige Preis erledigt dass ganz von alleine und so nehme ich meistens gleich mehrere Rollen mit nach draußen.

Bei einem Film wie dem Efke 25 sieht es da nämlich ganz anders aus, der ist leider teurer und man überlegt sich meist zweimal, ob man diese Emulsion nun mitnehmen soll oder nicht. Zunächst finde ich keine bemerkenswerten Unterschiede zwischen dem Mittelformat- und dem KB-Film. Aber der größte Vorteil vom Mittelformat sind – wie bei allen Mittelformatfilmen – die Reserven, die auch der Fomapan 100 beim Vergrößern perfekt ausspielen kann.

Viele negative Seiten habe ich bei dem Foma noch nicht gefunden. Was mir aber nicht so gut gefällt ist, dass sich der Film nach dem Entwickeln stark wölbt und dass dieser Zustand einige Zeit dauert, bis er dann doch irgendwann schön flach wird und sich gut scannen lässt. Die Vorteile sind aber nach der Entwicklung kaum zu übersehen. Wunderbarer Tonwertumfang mit vielen, feinen Grauabstufungen. Die weiche Schärfe, die das Korn dezent hervorhebt, hängt natürlich auch mit dem verwendeten Objektiv zusammen. Bei den unteren Motiven habe ich mit einer Zorki 1c gearbeitet und war von der Schärfe extrem positiv überrascht.

Die einfache Handhabung und der günstige Preis machen ihn nicht nur bei Anfängern beliebt, sondern positionieren ihn als absoluten Allrounder, der dich nicht so schnell im Stich lassen wird. Wie alle meine S/W-Filme scanne ich auch den Foma als Positiv ein und invertiere die Tonwerte erst nachher im Photoshop, das führt zu einem feineren Korn mit feineren Tonwertabstufungen. Ich hoffe, meine Review über den Fomapan 100 B/W gefällt dir. Der Film ist echt super und er wird dich nicht enttäuschen.

Geschrieben von co

Ein Kommentar

  1. marcel2cv

    marcel2cv

    Ja! :-) Feiner Film, geht auch mit Caffenol sehr gut.

    vor etwa 2 Jahre · Spam melden