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Olympus Pen EE-3: Die Pen-o-tastische Half-Frame Kamera

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. Ein gutes Bild erzählt eine ganze Geschichte. Aber was ist, wenn ein Bild auf einmal nicht ausreicht um eine Geschichte zu erzählen? Hier hat Half-Frame Fotografie seine Stärke. Die 1973 gebaute Olympus Pen EE-3 ist mein Werkzeug der Wahl wenn es um Half-Frame geht.

Die Pen EE-3 ist eine robuste kleine Halb-Format Kamera.
Wie bei allen Halb-Format Kameras bekommt man zwei Bilder auf einem einzelnen 24 × 36mm Negativ, oder, wenn das Labor großzügig ist, sogar zwei Bilder auf einem Abzug.
Die EE-3 verfügt über eine vollautomatische Belichtungssteuerung. Dafür steht nämlich das EE: Electronic Eye, also “Elektronisches Auge”. Dieses “Auge” ist die Selen-Zelle rund um die Linse, sie misst die Intensität des vorhandenen Lichtes und wählt darauf beruhend die Verschlusszeit von 1/125 oder 1/30 Sekunde aus. Die Blende ist über den ASA/ISO Wert des Films vorgegeben.
Zum Fotografieren mit Blitz lässt sich die Blende manuell wählen.

Drückt man den Auslöser zur Hälfte runter, misst die Selen-Zelle ob genug Licht vorhanden ist.
Ist das Licht ausreichend, drückt man den Auslöser ganz hinunter und macht so die Aufnahme.
Ist es zu dunkel wird der Sucher rot.
Diese technische Eigenheit der Pen EE-3 stattet sie mit einer Art primitivem “Messwert-Speicher” aus.
Wie genau das funktioniert siehst du im Bild unten. Bei der ersten Aufnahme hatte ich das Gebäude im Sucher und löste gleich aus. Bei der zweiten Aufnahme zielte ich zunächst auf den dunklen Teil des Gebäudes und drückte den Auslöser halb herunter, dann suchte ich den Bildausschnitt aus und machte die Aufnahme.

AE-Lock

Was ich an der Pen EE-3 wirklich sehr mag, ist, dass nicht nur die Belichtung automatisch ist, sondern, dass sie auch noch über eine Fix-Focus Linse verfügt. Also kein langes Einstellen von Entfernungen, einfach Fotos machen. Das macht die Pen EE-3 zu einer echten Lomo-Kamera.
Wenn ich mit der Pen Fotos mache, dann nur selten eins auf einmal. Wenn ich ein Foto mit einer normalen Kamera machen würde, mache ich mit der Pen mindestens zwei. Ich habe mit der Pen nicht das Gefühl 72 einzelne Fotos zu machen, eher 36 doppel Fotos.

Half-Frame gibt Dir eine Menge kreative Möglichkeiten. Hier sind nur ein paar Techniken, die ich regelmäßig benutze:

Turn-a-Round:

Mache ein Foto. Drehe die Kamera. Mache noch ein Foto. Funktioniert gut mit geometrischen Formen.

Das Pen-o-Rama:

Mache das erste Foto. Wichtig: Immer links anfangen! Merke Dir, was auf der rechten Seite im Sucher zu sehen war. Aufziehen, zweites Foto an dem Punkt ansetzten, den Du dir gemerkt hast. Abdrücken, wiederholen, solange bis Du genug hast.

Das Paar:

Mache zwei Fotos vom gleichen (oder selben) Motiv. Ein von weiter weg, eins nahe dran. Oder eins von jeder Seite. Du verstehst mich sicher.

Geschichten erzählen:

Erzähle eine Geschichte mit mehreren Fotos.

Es gibt endlose Möglichkeiten:

Wenn Du es also mal mit Half-Frame Fotos ausprobieren willst, kann ich Dir die Pen EE-3 nur ans Herz legen!

geschrieben von zark, übersetzt von zark

2 Kommentare

  1. brommi

    brommi

    Die Pen-o-ramas gefallen mir!

    vor mehr als 2 Jahre · Spam melden
  2. graefin

    graefin

    eigentlich war ich ja nie ein großer Fan von Half-Frames aber wenn ich das hier so lese mit den ganzen Tipps...ich glaub ich muss dem ganzen nochmal eine Chance geben!

    vor mehr als 2 Jahre · Spam melden

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.