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Lomography B&W 100 (120, 100 iso)

Einer meiner Lieblings-Schwarz-Weiß-Filme mit feinem Korn und tollen Kontrasten, der aber auch ein paar Eigenarten aufweist, auf die man vorbereitet sein sollte.

Ich gebe es zu, der eigentliche Grund, warum ich diesen Film ausprobiert habe, war der Preis – er ist sehr günstig!
Aber als ich die erste Rolle aus dem Labor zurückbekam, war ich beeindruckt.
Der Film hat ein feines Korn und einen fantastischen Kontrastumfang, von tiefschwarz bis strahlend weiß, mit allen Grau-Schattierungen dazwischen ist alles dabei.
Er funktioniert sehr gut mit einer Holga an hellen oder sonnigen Tagen.
Aber es ist nicht nur ein Schönwetter-Film, zumindest nicht, wenn man ihn mit Kameras wie der Lubitel benutzt – man erhält auch an bedeckten Tagen oder bei schlechten Lichtverhältnissen tolle Ergebnisse. Inzwischen ist das einer meiner Lieblingsfilme!

Allerdings hat dieser Film auch ein paar merkwürdige Eigenarten, die anfangs überraschen. Das fängt damit an dass man, sobald die rote Schutzhülle entfernt ist, einen komplett schwarzen Film in der Hand hält. Die Zahlen, Punkte und Pfeile sind in weiß aufgedruckt. Das sieht zielich stylish aus, ist aber schwerer zu lesen als die übliche Kombination aus weißem Papier mit schwarzen Zahlen. Ich hatte aber trotzdem bei vier von fünf Rollen kein Problem damit – ich weiß nicht, was mit der fünften los war, aber ich habe den Film erstmal fröhlich bis zu Bild fünf vorgespult, denn das war die erste Zahl, die ich sehen konnte… zum Glück hat die Lubitel 166+ einen Rückspulknopf! Ich würde also empfehlen, für alle Fälle mit einer Taschenlampe ausgerüstet zu sein, falls das Licht zu schlecht ist, die Zahlen erkennen zu können.
Die zweite Überraschung ist der nicht-klebende Papierstreifen am Ende des Films:
Der Streifen zur Versiegelung der Filmrolle reißt irgendwie immer ab, und klebt wie gesagt auch gar nicht. Ich klebe meine Filme stattdessen mit Tesafilm zu, aber ein Haargummi funktioniert als Notlösung für unterwegs auch gut (und das hat man auch eher dabei als eine Rolle Tesafilm…).
Die dritte Überraschung erwartet dich beim Scannen – der Film dreht sich wie verrückt und liegt einfach nicht platt. Ich weiß nicht warum, oder welche Rolle mein Labor dabei spielt… Aber wenn man eine Scanmaske hat, in die man den Film einklemmen kann, ist das Scannen selbst kein Problem.

Ich kann diesen Film auf jeden Fall empfehlen, probier ihn aus, ich denke nicht, dass du es bereuen wirst!

geschrieben von scorpie, übersetzt von scorpie

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.