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Wie ein Frosch ist die Frogeye ein Amphibium. Anders als der Frosch fühlt sie sich auch im Schnee oder im Sand wohl. Ob Paddeln, Planschen oder Rodeln: Hier kommt die richtige Kamera dafür.

Die Frogeye ist eigentlich keine besondere Kamera. Sie hat weder die satten Farben oder die Vignettierung der LC-A, sie kann kein Mittelformat wie die Holga oder Diana, ihr Objektiv ist kein Fisheye, keine „B“ Einstellung, alles automatisch, eigentlich langweilig. Eigentlich, und hier kommt das große und wahrscheinlich schon erwartete Aber.

Das einzige, das die Frogeye so besonders macht, ist, dass sie wirklich wasserdicht ist. Auch im Salzwasser. Und gefrorenem Wasser. Und Sand ist ihr auch egal. Sie transportiert die Erfüllung der Regel „Nimm deine Kamera überall mit hin“ auf eine ganz neue Ebene. Keine Sorgen mehr, dass das kostbare Equipment nass oder sandig wird. Ab ins Wasser, ab in den Schnee, ab an den Strand. Oder den Regenwald. Oder unter die Dusche, in die Badewanne, ins Schwimmbad, aufs Kanu.

Die Frogeye hat mit 27mm Brennweite ein recht weitwinkliges Fix Focus Objektiv, perfekt für den Schuss aus der Hüfte. Der Filmtransport erfolgt motorisch, genau wie das Zurückspulen. Auch die Belichtungszeit lässt sich nicht steuern. Selbst, und das ist etwas ärgerlich, die Empfindlichkeit wird Mittels DX Codierung automatisch eingestellt. Das Ganze funktioniert dann auch noch nur bei Iso 100 und Iso 400 Filmen. Und blitzen tut sie meiner Erfahrung nach auch ziemlich willkürlich. Ist aber auch alles nicht so wichtig, 200er Filme gehen dank hohem Blichtungsspielraum auch problemlos.

Alles in allem überwiegt die Freude, die Frogeye mit ins Wasser nehmen zu können. Und als Amphibium ist sie, gerade mit etwas getrocknetem Salzwasser auf der Linse als Weichzeichner, auch zu gebrauchen.

Geschrieben von zark

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