Jeden Monat wird in der Zeitung PHOTOGRAPHIE eine analoge Kamera in einem kleinen Bericht begutachtet.
In der Novemberausgabe ging es um die Leica R4.
Die Leica R4 läutete im Jahre 1980 eine neue Ära ein. Sie war eine gänzlich neue Kamera für Leica.
Es fehlten einfach die Ressourcen für die elektronisch-technischen Entwicklungen bei Leica um mit den Japanern Schritt zu halten. Deshalb wurde der elektronische Verschluss in der R4 dazu gekauft und nicht mehr selbst entwickelt und produziert.
Leica stellte 2009 die Produktion der analogen SLR-Baureihe ein, zum Bedauern aller Anhänger.
Die R-Objektive werden bevorzugt mit Adaptern an die digitalen Kameras von allen Marken montiert, was den Preis für solche Objektive nach oben treibt. Eine gute gebrauchte R4 ist dafür wohl schon recht günstig zu ergattern.






4 Kommentare
jw77
Ist ja ein ganz toller Bericht.
Leica und ihre Messsucher in allen Ehren, aber ich finde es schon sehr schwach, dass hier mit keinem Wort die Zusammenarbeit zwischen Leitz und Minolta erwähnt wird. Die XD7 und die R4 sind schließlich Geschwister und erstere bot den Verschluß, die Multiautomatenfähigkeit und auch einen sehr schönes Sucherbild durch die berühmten "Acute matte" Mattscheiben (die auch in Hasselblads verbaut wurden und ich denke mal auch in der R4 steckten) schon einige Jahre früher. Und ja auch die XD7 klingt fantastisch.
Und die Sache mit den Objektiven ist da ja auch noch, ich sage nur 35-70mm f3.5 ......
Aber Minolta vergisst man ja gerne, wohl da es sie nicht mehr direkt gibt, und redet es nachträglich gerne mal schlecht.
ck_berlin
Dieses kleine Schätzchen befindet sich auch in meiner kleinen feinen Kamerasammlung...
pearlgirl77
@jw77 ah danke für die info.. wusste ich garnicht.. hab mich nie so mit leica beschäftigt ;)
@ck_berlin ohh.. das ja schön.. so ne leica hätt ich schon auch gern noch mal .. irgendwann.. aber was ich noch alles haben wollen würde ;)
pearlgirl77
die Fotografin des tollen Bildes
http://emotivefashio(…)dex.php/de/