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Einführung in blueskyandhardrocks Serie

Mit ihren lomographischen Kameras und ihrem treuen MacBook schreibt die in Los Angeles wohnende freischaffende Reisereporterin Michelle Rae eine neue 365-Tage-Serie über ihre urbanen Abenteuer, um den Menschen eine völlig andere Sichtweite auf die Stadt der Engel zu ermöglichen.

Seit ungefähr fünf gefühlt sehr kurzen Jahren bin ich jetzt ein begeisterter (ok, mehr ein besessener) analoger Photograph/Lomograph. Bewaffnet mit meinen Babies (also meinen Kameras) bin ich durch die Straßen von Los Angeles gespukt, um den Leuten zu zeigen, wie es in dieser Stadt ist, die ich inzwischen kennen- und liebengelernt habe.

Im Laufe der Jahre bin ich mehr und mehr zurückhaltend geworden, wenn es um LA ging. Das könnte damit zu tun haben, daß Leute, die ich kenne und die in Städten wie New York und Seattle wohnen, eine ungerechtfertigte Abneigung gegen die Stadt haben, nachdem sie nur Hollywood und den Santa Monica Pier gesehen haben. Es kann auch daran liegen, daß VIELE Filme und TV-Shows (öhm, “The Hills”, hust hust) LA als eine Art kulturelles schwarzes Loch irgendwo im Westen darstellen, dessen palmengesäumte Straßen nur von Tussies bevölkert sind, die Einkaufstaschen tragen, Blondinen in Bikini Tops auf Rollerblades (ist das nicht Miami?), Douchebags (ich glaube das ist auch Miami) und von hoffnungsvollen Musikern/Schauspielern, die nach LA kommen, weil sie denken, daß sie was besonderes sind, und dann in der Stadt der Engel feststellen müssen, daß sie auch nur Dutzendware sind.

Um fair zu bleiben muß man zugeben, daß eine Menge Wahrheit in diesen Vorurteilen liegt. Ja, auch hier gibt es lahme Ecke und Touristenfallen, aber in welcher Stadt gibt es die nicht (z.B. Jersey Shore in Brooklyn)? Wenn die Leute mal ihre Augen aufmachen und näher hinsehen würden, würden sie feststellen, daß es noch mehr viel, viel mehr als gedacht gibt, was die Stadt Los Angeles ausmacht.

Und so habe ich beschlossen, meine unglaubliche Macht des deduktiven Denkens… nee, warte, das ist Sherlock Holmes… meine erheblich weniger eindrucksvolle Macht des Sätzeschmiedens mit meiner Liebe für die Lomography zu kombinieren, um meiner Stadt zu helfen und Leute auf ihre Seite zu ziehen.

Aus diesem Grund habe ich Analogue Girl About Town ins Leben gerufen – um euch Ungläubigen in einem 365-Tage-Projekt wöchentliche Einblicke aus meiner Sicht in meine schöne Stadt zu geben. 500 Days of the Real Los Angeles, meine ehrliche aber prosaische Ode an LA ist meine Bemühung, die unangenehmen Vorurteile über die Stadt ein für alle Mal zu vertreiben. Seht es als Gossip-Girl-trifft-LA-trifft-Lomography, nur ohne Promis und einen einsamen Jungen. Seht es als visuellen Reiseleiter, so daß ihr beim nächsten Mal, wo ihr nach LA kommt, nicht direkt nach Hollywood saust, was inzwischen echt nur noch ein Zirkus-Zugunglück ist (ja, glaubt mir, es ist noch schlimmer als ein normales Zugunglück!).

Schon gefesselt? Du mußt nicht mehr lange warten, mein erster Artikel kommt bald. Ich freue mich, dich für die Stadt zu begeistern!

Wenn ihr irgendwelche Tipps oder Vorschläge habt, worüber ich in der Serie berichten soll, schreibt mir eine kurze-und-süße- Nachricht in mein Lomohome, blueskyandhardrock. xoxo

geschrieben von blueskyandhardrock, übersetzt von marcel2cv

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.