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Barytpapier - Das klassische Photopapier ist jetzt für dich erhältlich

Ein großer Teil der Freude an der analogen Fotografie besteht darin, sein eigenes Bild nach vielleicht Monaten der Wartezeit als Abzug auf Papier zu sehen. Wir bieten euch diese Freude jetzt mit unserem neuen Print-Service in einem viel größeren Maßstab an! Für diese Abzüge benutzen wir Barytpapier, das hochwertigste Fotopapier für Abzüge am Markt!

1866 entwickelten Martinez-Sanchez und J. Laurant in Madrid das barytierte Papier als Unterlage für lichtempfindliche Emulsionen. Das klassische Fotopapier für ein schwarzweißes Bild besteht aus einem festen, Paoier-Träger, auf den eine weiße Schicht aus Bariumsulfat (auch Baryt genannt) und anschließend eine lichtempfindliche Schicht aufgebracht worden sind.
Die lichtempfindliche Schicht wird, wie bei anderen fotografischen Materialien, auch als Emulsion bezeichnet, obwohl es sich tatsächlich um eine Suspension handelt.

Das Bariumsulfat, das dem Papier seinen Namen gab, ist auch zuständig für seine weiße Farbe.
Ganz oben auf dem Papier sitzt eine lichtempfindliche Schicht, die aus Gelatine und Silberhalogenid besteht. Die meisten Fotopapiere haben als letzte Schicht eine Schutzschicht, das so genannte Super-Coating. Das Barytpapier gibt es auch in verschiedenen Papierstärken und in den Varianten “glänzend”, “matt”, “rein-weiß” und “Warmton”.

Das Silberhalogenid des Fotopapiers ist nur für blaues und purpurnes Licht empfindlich und kann daher bei roter oder gelbgrüner Beleuchtung in der Dunkelkammer verarbeitet werden. Nach der Belichtung (also der Projektion eines schwarz-weißen Negatives auf das Fotopapier – Dauer und Intensität müssen dabei genau kontrolliert werden, um eine korrekte Belichtung zu erreichen) mittels eines Vergrößerers (kann man sich wie einen Diaprojektor vorstellen, der von oben nach unten strahlt) wird das Papier entwickelt, fixiert, gewässert und getrocknet. Damit sich das Papier nicht verformt, wird beim Trocknen eine Presse benutzt.

Bis zu den 1970ern wurde nur Barytpapier für fotografische Vergrößerungen benutzt. Heutzutage gibt es PE (Polyethylen) und RC (Resin Coated) Papiere, die eine Kunststoffbeschichtung haben und natürlich immer noch klassisches Baryt. Moderne Kunststoffpapiere sind viel leichter und schneller zu verarbeiten, warum also sollte man noch Barytpapier benutzen?

Zwei Gründe: Ein sorgfältig aufbewahrter Barytprint kann 300 Jahre und länger halten.
PE-Papier wird sich lange vorher in Staub verwandelt haben. Der Weißton eines PE-Papiers ist auch immer von der Anwesenheit von weißem Plastik dominiert. Baryt sieht nicht nur besser aus, es fühlt sich auch viel besser an. Ein richtig dickes und festes Papier mit einer Gelatine-Schicht. Aus diesem Gründen wird Baryt immer noch gerne von Museumsarchiven und Fotokünstlern eingesetzt.

Der größte Nachteil von Baryt Papier ist der hohe Aufwand an Zeit und Arbeit, im Vergleich zu herkömmlichen modernen Polyethylen Papieren. Daher wird Baryt nur noch für wirklich hochwertige Abzüge genutzt. Im Massenmarkt spielt es keine Rolle mehr.

Du willst deine Bilder zum Leben erwecken? Wir bieten ab sofort einen neuen Service an, der analoge Fine Art Prints in verschiedenen Größen und Formaten fertigt!

Von Lomography Fotolabor Mitarbeitern in sorgfältiger Handarbeit hergestellte Prints, die direkt von deinen Negativen auf Premium Fotopapier vergrößert werden. Du kannst sichergehen, dass jedes einzelne Bild ein einzigartiges Kunstwerk ist. Diese analogen Schönheiten entstehen ohne Scannen oder jegliche digitale Arbeit.

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Informationen für diesen Artikel wurden Wikipedia und Fotoimpex entnommen.

geschrieben von bohlera, übersetzt von marcel2cv

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.