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Ein Lomograph in Montreal - Community Amigo Mr-furet!

Viele Community Mitglieder haben viele Lomography Kameras ausgetestet und Mr-furet ist da keine Ausnahme! Community LomoAmigo Stephane, a.k.a., Mr-furet, zeigt uns seine Fotosammlung und gewährt uns Einblick in das Leben eines Lomographen im kanadischen Montreal!

Foto von mr-furet

Name: Stephane
LomoHome: mr-furet
Ort: Montreal, Quebec, Kanada

Hallo Stephane! Erzähl uns ein wenig von dir und wie du zur Lomography gekommen bist!

Hi! Wer ich bin= Ich bin ein 30-Jähriger Franzose und nachdem ich 10 Jahre in Paris gelebt habe, bin ich jetzt in Montreal angekommen. Ich habe erst relativ spät mit dem Fotografierne begonnen. Im Studium hatte ich Fotografie-Unterricht und meine Freundin, die Fotografie studiert hat, hat mir ihre DSLR geliehen. Dann fotografierte ich schnell mehr als sie! Es war ziemlich hilfreich, Fototechniken zu kennen, zu wissen, was eine Belichtung ist, Tiefenschärfe…

Dann zeigte mir mein Freund AdBigmilk ein Foto, das er mit seiner Diana gemacht hatte. Beinahe sofort war ich Feuer und Flamme. Ich muss sagen, ich war schon ein großer Freund von analoger Musik. Als Musiker und Toningeneur habe ich viel mit analogen Synthesizern, Tonbandgeräten etc gearbeitet und ich liebe Vinyl sehr. Und als ich entdeckte, dass man visuell eine ähnliche Atmosphäre erhalten kann war aufregend!

Nun, es scheint, du hast einige Lomography Kameras. Was war deine erste? Und welche magst du am liebsten?

Einige Kameras…? Ja das kann man wohl so sagen! Wenn man du sie einmal in den Händen hältst, hast du bald so viele, dass du nicht mehr weißt, wohin damit… Eine Kamera vor vier Jahren und jetzt habe ich 10 und ich habe das Gefühl, das hört nicht auf!

Meine erste war eine Holga CMYK, total abgefahren!! Es ist schwer, dass man damit nicht auffällt, aber manchmal machen die Farben Leute neugierig und ich nutze das aus, um ein paar Fotos von ihnen zu erhaschen… Jetzt kann man die nicht mehr kaufen, deshalb ist sie noch wertvoller für mich. Einmal habe ich sie orohim geliehen und ich habe ihn gebeten, immer ein Auge auf sie zu haben! Das ist eine tolle Kamera, um mit Lomographie zu beginnen. Ich liebe es, wie weich die Bilder wirken, die dunklen Ecken, die einfachen Einstellungen und natürlich das quadratische Format. Ich kannte nur das 24-36 Format und es war sehr inspirierend, neue Gesetzmäßigkeiten kennen zu lernen. Mir gefällt es, das Bildobjekt genau mittig zu platzieren. Das hat eine ganz besondere Intensität, vor allem bei Porträts.

Es ist schwieriger, eine Lieblingskamera zu nennen. Ich liebe meine Lubitel 166+, die so scharfe Bilder macht und mit der man echte Einstellungen vornehmen kann.

Auch die Sprocket Rocket ist toll, wie meine Holga, nur fängt sie viel meeeeehr ein!!

Momentan knipse ich mit einer Mamiya C220, ein altes Familienerbstück. Die ist ziemlich groß und schwer, aber die Qualität der Linse ist sagenhaft!

Aber eine, die ich immer gern haben werde, ist die LC-A+. Die ist immer in meiner Tasche. Sie ist mein Begleiter, mit oder ohne Blitz. Damit kann ich viele verschiedene Filme testen!

Du lebst in Montreal – Wie lange schon? Was gefällt dir in der Stadt am besten?

Ich bin im Februar angekommen und mir gefällt der Stil der Stadt wahnsinnig gut. Es gibt viele kleine Details. Zuerst siehst du Ziegelsteine, Street Art, überall Natur, kleine Gassen. Das ist eine raue urbane Mischung und das ist ziemlich cool. Dann gibt es einen kulturellen Schmelztiegel – 80% der Leute, die ich treffe, haben damit zu tun! Es gibt immer Konzerte, Vorschauen und Partys. Viel zu hause bist du nicht! Aber was mich am meisten beeindruckt ist, wie einfach man Leute trifft. Kein Stress – man kann ganz einfach mit jedem reden. Die Leute sind offen, freundlich und interessant.

Wie ist es, Lomograph in Montreal zu sein? Hast du viele Möglichkeiten, Analogfotografien zu machen?

Zuerst bin ich froh, dass es da Läden mit Lomography Produkten gibt und ein paar andere Läden, wo ich beinahe alle Filme kaufe, die ich gern verwende. Es gibt zwar noch keinen Lomography Store in Montréal, aber ich kämpfe dafür! Wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, hier Fotos zu machen. Du musst nur die Straße überqueren, auf ein paar Partys gehen, zu ein paar BBQs, den „Cottage Country“ Wochenenden. Das alles macht sich super auf Film. Und dann sind da ja noch die Jahreszeiten, die die Stadt immer anders aussehen lassen. Auch das sind gute Motive!

Aber am liebsten mach ich Porträts von Leuten, Freunden, Unbekannten, Gesichtern, Lebenseinstellungen… und da hilft es, dass die Menschen in Montreal so freundlich sind!

Was ist dein Lieblingsfoto, das du in Montreal aufgenommen hast? Was, wo, wann, warum und wie? Wir wollen alles wissen! Aber nimm bitte nur eines!!

Foto von mr-furet

Es ist schwer, nur eines zu wählen, aber ich habe mir alle Bilder, die ich gemacht habe, wieder und wieder angesehen und dieses berührt mich jedes Mal. Irgendetwas daran ist so weich, so ruhig. Es könnte überall gemacht worden sein, aber diese angenehme, entspannte Park-Atmosphäre ist sehr charakteristisch für Montreal. Am Vortag warst du auf einer Feier und dann machst du eine Pause und triffst dich im Park Laurier um Pétanque am späten Nachmittag zu spielen, wenn es richtig warm ist. Die Mädels machen sich Tattoos, die Jungs spielen Karten, alle plaudern und lachen…

Welchen Rat hast du für künftige Lomographen?

Mach dich darauf gefasst, alles auszutesten, das nur möglich ist und sieh die Welt um dich herum mit anderen Augen!!!

geschrieben von ashleyaang, übersetzt von wolkers

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.