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LomoAmigo Zan Azlee dreht eine Dokumentation mit der LomoKino

Wir präsentieren unseren neusten LomoAmigo aus Malaysia: Zan Azlee ist Journalist, Dokumentarfilmer und Schriftsteller. Erfahre mehr über den LomoAmigo, seinem neuen Projekt und die Dokumentation, die er aufgenommen hat!

Name: Zan Azlee
LomoHome: fatbidin
Beruf: Journalist, Dokumentarfilmer und Schriftsteller
Blog/Website: Fatbidin.com

Hallo! Erzähl uns ein wenig von dir!

Ich bin Journalist, Dokumentarfilmer und Schriftsteller. Manchmal unterrichte ich auch an der Universität. Das alles mache ich schon seit über 10 Jahren und ich liebe es aus tiefstem Herzen! Ich habe schon viele Kurzfilme und Filme in voller Länge gemacht – alle im Genre der Dokumentation. Ich mache hauptsächlich Filme und schreibe über Kultur, Religion, ethnisch bedingte Beziehungen und Konflikte. Vor kurzem wurde ich Mitglied bei Astro Awani, der erste 24 Stunden Nachrichtensender Malaysias, um dort die Magazin-Programmierung zu unterstützen.

Wir haben erfahren, dass du auch Schriftsteller bist. Was schreibst du so?

Ich schreibe über die gleichen Themen, über die ich auch Filme mache. Ich habe eine wöchentliche Kolumne im „The Malaysian Insider“ und ich habe zwei Bücher geschrieben. Das neuere heißt ‘Operation Nasi Kerabu: Finding Patani in an Islamic Insurgency’. Es befasst sich mit dem Krieg in Südthailand.
Das Buch enthält eine DVD mit meinem Dokumentarfilm ‘The Life & Times of an Islamic Insurgency’.
Das bekommt man hier in Malaysia in jedem größeren Buchladen, oder online bei Fatbidin.com oder Amazon.com!

Wie bist du zur Videografie und Fotografie gekommen? Und wann?

Ich begann als Zeitungsjournalist, aber ich hatte immer schon Interesse an Film und Videos.
Außerdem habe ich beschlossen, meinen Master in Broadcast Journalism im Vereinigtem Königreich zu machen. Da begann ich wirklich Dokumentationen zu machen. Ich wurde Teil eines Fernsehsenders, als ich nach Malaysia zurückkehrte und bald danach, begann ich eigene Kurzdokumentationen zu machen und das führte dann zu längeren Filmen.
Fotografie war ein Nebeninteresse, wenn ich zu Terminen ging und Bilder machte, um mehrere Medien abzudecken.

Was ist deine Definition von analogem Lebensstil?

Analog? Das ist nur ein Begriff. Analog… digital… das alles sind nur Medien. Wie und für was du es benutzt, das zählt.

Also an welchem Projekt mit der LomoKino hast du gearbeitet? Erzähl uns mehr darüber.

Das Projekt, an dem ich gearbeitet habe, ist diese Dokumentation über The Fugee School, eine Schule für Flüchtlinge in Klang Valley.
Das Ziel ist, den Flüchtlingskindern aus verarmten Ländern wie Somalia, Afghanistan etc. eine grundlegende Bildung zu vermitteln. Diese Flüchtlinge flüchten aus ihrem unsicheren Heimatland nach Malaysia. Wobei Malaysia kein Signee der Genfer Konventionen ist und daher erkennt die Regierung die Flüchtlinge nicht an, weshalb sie auch keine normale Schule besuchen können. The Fugee School bietet den Kindern Bildung, Freunde und vor allem Hoffnung.

Sieh dir Zan Azlees Dokumentation The Fugee School an.

Wie würdest du die LomoKino mit 5 Worten beschreiben?

Ein exotisches und aufmerksamkeitserregendes Medium.

Was gefällt dir an der LomoKino am besten und warum?

Die Einfachheit. Du hältst einfach drauf und drehst den Hebel. Das ist das Beste.

Welchen LomoKino Film würdest du gerne drehen?

Ich hätte gerne die BERSIH 3.0 Ralley mit meiner LomoKino festgehalten! Aber leider drehte ich mit meiner Broadcast Kamera und es wäre einfach unmöglich gewesen, zwei Kameras zu bedienen.

Wenn du irgendeine Person, sei sie lebendig oder tot, mit der LomoKino festhalten könntest, wen würdest du nehmen und warum?

Ich würde gerne den idiotischen Dieb auf einem Motorrad festhalten, der vor ein paar Monaten die Tasche meiner Frau in Subang Jaya geklaut hat! Aber wenn es um das Filmen mit einer Kamera geht, dann vielleicht mich selbst! Haha! Wenn du meine Filme gesehen hast, dann weißt du, dass ich gerne über mich rede! Außerdem vielleicht Che Guevara oder Nurrul Izzah.

Erzähl uns doch, was du in letzter Zeit so gemacht hast, wie dein letztes Projekt.

Mein letztes Projekt ist ein Dokumentarfilm, den ich in Afghanistan gedreht habe. Ich war dort Ende des letzten Jahres, sammelte dort Nachrichten und Kommentare für Astro Awani. Wir produzierten eine Multimedia Serie für „The Malaysian Insider“ (Text, Bilder und Videos) und einen vorgestellten Artikel und Foto Essay für das Esquire Magazin. Im Moment bearbeite ich den Film dafür. Wie zuvor schon erwähnt bin ich vor kurzem Teil von Astro Awani geworden und hoffe, dass ich mit ihnen zusammenarbeiten kann, um ihr Magazin und Dokumentationsprogramm auf die nächste Ebene zu bringen!!! Hahaha!

Woher kommt deine Inspiration?

Meine Inspiration kommt davon, den Menschen dabei zuzusehen, wie sie ihr alltägliches Leben führen. Irgendwie finde ich, sind Alltagsgeschichten viel interessanter als Paparazzi Geschichten oder Berichte über Stars und Sternchen.

Wenn du die LomoKino einem anderen Regisseur geben könntest, wen würdest du nehmen?

Errol Morris.

Dein Rat für künftige LomoKino Nutzer?

Drehe nicht einfach nur, um zu drehen. Achte darauf, dass du eine Geschichte erzählen willst. Und keine Sorge, eine Geschichte gibt es immer.

Sieh dir mehr von Zan Azlees Arbeit auf seiner Website und seinem YouTube Kanal an.

Tritt ein in eine neue Dimension des Analogen mit der LomoKino. Lomographys eigene, analoge 35mm Filmkamera, mit der du Bewegungen festhalten und deine Geschichte auf Film bannen kannst! Belichte 144 Einzelbilder auf jeden 35mm Film deiner Wahl und erschaffe dein eigenes kinematografisches Meisterwerk. Du willst deinen Film auf altmodische Art ansehen? Wir bieten auch ein LomoKino und LomoKinoscope package an!

geschrieben von eva_eva, übersetzt von wolkers

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.