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She Makes War filmt mit der LomoKino

Laura Kidd aka. She Makes War ist Multi-Instrumentalistin, Looper und Sängerin aus Großbritannien. Ihr erstes Album "Disarm" wurde 2010 veröffentlicht. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Album "Littel Battles", das Anfang 2012 erscheinen soll. Laura hat ein wunderbares Teaser-Video für ihr neues Album gedreht und dabei unsere brandneue LomoKino Kamera benutzt. – Lies das Interview, sieh dir das Video an und erfahre, wie du ihr neues Album schon vorbestellen kannst!

Stadt: London
Land: Großbritannien

Erzähl uns doch erstmal etwas über dich…
Ich bin die DIY Gloom-Pop Solo Künstlerin She Makes War, und arbeite nebenbei noch als freischaffende Filmemacherin und Cutterin. Außerdem bin ich Fotografin und mische gerne mal diverse Social Media Plattformen auf. Ich habe grade beim zweites Album “Little Battles” fertiggestellt und bereite es jetzt auf die große weite Welt vor. Es wird Anfang 2012 erscheinen.

Wie lange bist du schon Lomographin? Oder ist das alles total neu für dich?
Meine erste Lomography Kamera habe ich 2008 auf Tour in San Francisco gekauft. Über die Jahre hat sich eine hübsche kleine Sammlung angehäuft. Ich habe unter anderem eine LC-A+, Smena, Lubitel, Sprocket Rocket und eine La Sardina. Ich versuche immer mindestens eine Kamera mit auf Tour zu nehmen. Sie sind leicht, robust und machen einfach Spaß.

Das She Makes War Video, gedreht mit der LomoKino!

Was hast du erlebt als du mit der LomoKino dein Video gefilmt hast?
Es war super! Ich wollte an einem Tag zwei Fotoshootings machen mit meinen sehr talentierten Freundinnen Dina Karklina und Laura Ward. Während ich mich für die Bilder in kleine Wimpelketten wickelte, überredete ich die beiden mit mir einen kleinen Film zu drehen. Wir suchten uns dafür einige Orte in der Umgebung aus. Wir hatten Glück mit dem Wetter und Spaß mit den Passanten, die sich über unsere Requisiten wunderten.

Worin liegt der Reiz ein Video analog anstatt digital zu drehen?
Der Überraschungseffekt und der sehr spezielle Look des Analogen! Natürlich ist es auch etwas aufregend, nicht zu wissen, was man aus dem Labor zurückbekommt. Ganz besonders dann, wenn man selbst auf dem Film drauf ist. Wenn man allerdings das ganze nicht an einem anderen Tag nochmal drehen kann, muss man sich ein wenig entspannen wenn man den Film später schneidet. Für mich persönlich war es gut, dass ich zwischen dem Dreh und der Entwicklung der Filme ein wenig Zeit hatte. Als ich mir das Ergebnis nachher angesehen habe, sah ich es als Gesamtwerk und achtete nicht mehr darauf was ich in den einzelnen Sequenzen getan hatte. Es ist auf jeden Fall sinnvoll mehr zu drehen als man eigentlich braucht! So wunderbar Film auch ist, manchmal steht man sich als Mensch, der auch mal Fehler macht, einfach selbst im Weg. Ich habe zum Beispiel zwei Filme nicht korrekt in die Kamera eingelegt. Die waren dann später natürlich komplett leer! Es war außerdem toll, dass ich beim schneiden nicht noch was an den Farben ändern musste. Ich mochte den ursprünglichen Effekt von Anfang an und wollte daran auf keinen Fall etwas verändern.

Wir haben gehört, dass du nicht nur eine tolle Musikerin bist sondern auch eine sehr talentierte Filmemacherin – Wie ergänzen sich Musik und Film?
Bei meinen Projekt She Makes War ist das Visuelle sehr wichtig. Es vermittelt nochmal einen ganz anderen Aspekt der Musik und schafft eine Atmosphäre. Ich mache Musikvideos, die nochmal eine andere Geschichte erzählen als der eigentliche Song. Ich nehme dabei gerne alles total wörtlich, nutze manchmal aber auch sehr subtile Symbole oder erschaffe kleine Aufgaben. In meinem aktuellsten Video für den Song Slow Puncture (vom ersten Album “Disarm”), habe ich eine Schatzsuche organisiert. Ich bin mit dem Rad durch East London gefahren und habe dabei meine liebsten Street-Art Werke besucht. Dahinter stand die Idee, dass eine Kreatur aus meinem letzten Video, “Let This Be”, mir eine Reihe an Hinweisen gibt, die mir eine Lektion erteilen sollen. Ich sollte die Dinge wieder schätzen lernen und nicht mehr dauernd denken, dass alles perfekt sein muss. Durch das Video sollte diese Nachricht übermittelt werden obwohl ich an keiner Stelle deutlich sage, was ich mit dem Video aussagen möchte. Man muss sich schon ein wenig mit den Bildern beschäftigen.
Man kann eine Geschichte mit Musik, Film oder auch mit Beidem erzählen. Vielleicht auch mit ganz anderen Mitteln. Ich für meinen Teil mische gerne Musik und Film, weil ich manchmal in Bildern und manchmal in Melodien denke.

Hast du für uns Tipps, wie man am besten einen Film dreht?
Zuerst musst du herausfinden, was du erzählen möchtest und wie du dies zeigen kannst, ohne dabei viel erklären zu müssen. Wenn du eine bestimmte Intention hast und das auch ausdrücken kannst wird der Zuschauer dies auch merken. Keine Sorge, dass heißt nicht, dass du alles bis ins Detail planen musst. Es bleibt viel Raum, um kreativ zu sein und Dinge einfach so passieren zu lassen. Vieles im “Slow Puncture” Video war ein glücklicher Zufall – die glitzernden Regentropfen, die seltsamen Blicke der Passanten, der Vogel der genau im richtigen Moment kam, die Stormtroopers…

Wenn du die LomoKino einem anderen Regisseur geben könntest, wem würdest du sie geben und warum?
Michel Gondry, weil er einer der kreativsten Regisseure ist. Ich liebe es, wie er total ungewöhnliche Effekte mit Hilfe Bewegungen, Requisiten und der Kulisse erstellt. Er erschafft immer einen greifbaren Raum und das hallt bei mir nach.

Welcher Schauspieler/Schauspielerin sollte einmal in einem deiner LomoKino Filme mitspielen?
Annie Clark aka St Vincent ist perfekt für einen LomoKino Film – sie ist sehr zart hat aber eine sehr starke Präsenz. Es macht sicher Spaß, das in einem Film herauszuarbeiten. Sie ist Musikern und keine Schauspielerin. In ihren Musikvideos ist sie allerdings immer total hinreißend.

Eine Klischee-Frage: Dein Lieblingsfilm?
Ich kann diese Frage nur beantworten, indem ich euch sage, welcher Film momentan mein Lieblingsfilm ist. Es ist die Dokumentation Catfish. Mein absoluter Lieblingsfilm ist Eternal Sunshine Of The Spotless Mind! Der ist definitiv in meinen Top 10.

Beschreibe die LomoKino mit 5 Wörtern?
Leicht, Niedlich, Überraschend, Spaßig, Inspirierend.

Deine Lieblingsfunktion bei der LomoKino? Und warum?
Der Stop Motion Effekt. Es ist toll, dass dies bei der Kamera einfach generell so ist und nicht etwas ist, dass man irgendwie erstmal erfinden muss. Er erzeugt einen ganz speziellen Look.

Sieh dir die She Makes War Website Webseite an und auch die Little Battles Microsite to stream and pre-order the next album!

Mit einem großen Knall bringt die LomoKino den analogen Film zurück in das 21. Jahrhundert. Lade deine LomoKino mit einem beliebigen 35mm Film und werde dein eigener Regisseur. Ab auf die Microsite, wo du dir LomoKino Filme ansehen kannst. Starte deine Karriere als analoger Filmemacher noch heute!

geschrieben von tomas_bates, übersetzt von graefin

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