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Ein lomographisch inspirierter Trip nach Berlin Teil 4

Nachdem ich den Lomography City Guide Berlin aus einer Laune heraus gekauft hatte, verliebte ich mich plötzlich in die kleine Welt, die darin aufgezeichnet war, und da ich schon lange ein Verlangen hatte, mal wieder zu verreisen, besorgte ich mir einen Pass, überzeugte meine Freundin Sarah, dass sie mitkam, und ließ meinen kleinen, aus einer Laune heraus entstandenen Traum, wahr werden! Dies ist Teil 4 unserer Abenteuer in Berlin!

Tag 4: Diesmal ging es in ein anderes Stadtviertel, Kreuzberg, und zu Beginn besichtigten wir das Jüdische Museum (Nr. 237). Der erste Teil des Museums dient als Mahnmal an die Greueltaten, die während des Holocausts begangen wurden, mit sehr persönlichen Artefakten und Geschichten, die die Fakten erschreckend real werden ließen. Die Architektur des Museums ist atemberaubend bildet einen angemessenen Rahmen für diese Ausstellung. Der Rest des Museums beschreibt Schlüsselmomente in der jüdischen Geschichte und obwohl es teilweise etwas langatmig ist, war es sehr interessant und informativ. Besonders die Fotogalerie war interessant. Die Securitytypen wie am Flughafen fand ich allerdings etwas irritierend.

Als nächstes ging es zum Checkpoint Charlie. Da war es schon sehr touristisch, aber es war cool, einen Teil von Berlins Vergangenheit im Original zu sehen. Das ist auch eine tolle Gelegenheit für zeitlose Fotos.
Weil es schon wieder so heiß wurde, gingen wir in die Eisdiele Aldemir (Nr. 58), bekannt als eine der besten Eis-Cremes Berlins. Ich bestellte einen großen Schokoladen-Bananen-Becher mit Schokoladenbrownies, Toffee und Café Latte! Es war so gut, aber aus irgendeinem Grund haben sie Sarah keinen großen Eisbecher gegeben, sondern stattdessen ein Hörnchen, was das Erlebnis doch etwas schmälerte, aber vielleicht war das nur die Schuld einer Sprachbarriere.

Weiter wanderten wir zum Görlitzer Park, wo ich Sarah ihre Minigolf-Jungfräulichkeit nahm. Das Schwarzlicht-Minigolf (Nr. 132) ist unterirdisch und mit UV-Licht, das war richtig cool! Das war auch der schwerste Minigolfplatz, den ich erlebt hab, sie waren sehr erfinderisch, als sie die Kurse gebaut haben… Der Abend war so neblig und warm, dass wir beschlossen, noch eine Weile im Park (Nr. 057) zu bleiben. Die Leute grillten, spielten Frisbee, machten Musik; so ein entspannter und schöner Ort! Auch ein perfekter Platz, um Leute zu beobachten.

Als der Hunger Überhand nahm, bewegten wir uns widerwillig und aßen draußen eine Pizza. Danach gingen wir zu Madame Claude (Nr. 207), diese Bar wurde unsere Favoritin in Berlin! Die ganzen Möbel hängen dort an der Decke, und die Atmosphäre ist herrlich retro und unbekümmert. Die Musik war super grungelastig mit viel Sonic Youth und das Bier war lächerlich billig. Ein hübscher Mann aus Melbourne fragte uns nach Feuer und ich verknallte mich ein bißchen in ihn. Dafür ist es auch die perfekte Bar: Um sich eine kleine Romanze mit einem Mann von der anderen Seite der Welt vorzustellen. Wir trafen auch einen Typen aus Portland, Oregon, der war wirklich süß. Er versuchte sich an einem sehr komödiantischen britischen Akzent! Die U-Bahn fuhr nicht mehr, als wir die Bar verließen, und so machten wir einen schönen Spaziergang nach Hause und testeten noch mal den Fotoautomaten.

Lest weiter im nächsten Teil dieser sieben-teiligen Serie! :-)

geschrieben von ellierose1989, übersetzt von marcel2cv

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