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Ein lomographisch inspirierter Trip nach Berlin Teil 1

Nachdem ich den Lomography City Guide Berlin aus einer Laune heraus gekauft hatte, verliebte ich mich plötzlich in die kleine Welt, die darin aufgezeichnet war, und da ich schon lange ein Verlangen hatte, mal wieder zu verreisen, besorgte ich mir einen Pass, überzeugte meine Freundin Sarah, dass sie mitkam, und ließ meinen kleinen, aus einer Laune heraus entstandenen Traum, wahr werden! Dies ist Teil 1 unserer Abenteuer in Berlin!

Tag 1 Wir landeten in Deutschland, bewaffnet mit unserem City Guide (komplett mit farbigen Post-its) und einer Auswahl von analogen Kameras, einer Diana Mini, einer Nikon FG-20 und einer Nikon F65 für mich und einer alten Minolta für Sarah. Unsere erste Aufgabe war, mit der S-Bahn zu unserem Hostel zu kommen. Erstaunlicherweise schafften wir das ohne Zwischenfälle und brachten erstmal unser Gepäck auf unser Zimmer im Ostel, dem DDR-Design-Hostel (Nr. 50 im City Guide). Trotz der Tatsache, dass wir bisher nicht geschlafen hatten, mussten wir sofort losgehen und eine unbekannte Stadt entdecken!

Wir liefen die Karl Marx Allee (Nr.037) hinauf, die Architektur dort ist einfach nur atemberaubend. Geht unbedingt ins Kino International (Nr. 113), das ist das ultimative Retro-Kino! Nach einer Weile landeten wir am Alexanderplatz, wo wir erstmal Kaffee tranken und die Atmosphäre in uns aufnahmen. Vom Dach des Park Inn Hotels machten Leute Bungee-Jumping, und Punks demonstrierten gegen Faschismus. Es war touristisch und ein bisschen schwer zu beschreiben, aber definitiv sehenswert. Als wir zurückwanderten, sahen wir das Humana Secondhand-Kaufhaus (Nr. 53), das offenbar umgezogen ist, seit der City Guide entstand. Man kann es aber nicht verfehlen, wenn man die Karl Marx Allee Richtung Alexanderplatz langläuft. Die Preise dort waren gut, aber man braucht schon eine Menge Zeit zum Stöbern, um richtig gute Sachen zu finden.

Danach erkundeten wir Friedrichshain zu Fuß und liefen meilenweit, während wir alles in uns aufnahmen. Berlin hat eine sehr freundliche und lebendige Atmosphäre, und irgendetwas zieht immer deine Aufmerksamkeit aus sich, ob es interessante Architektur ist, Streetart, oder ein schöner Berliner Einwohner! Wir machten eine Pause an der Modersohnbrücke (Nr.102), um die wundervolle Aussicht zu genießen, die zu jeder Tageszeit erstaunlich ist. Dann haben wir versucht, Sandstation (Nr.87) zu finden, aber das ist wohl auch umgezogen, denn hier war jetzt eine Beach Bar mit Liegestühlen, DJs, einer Discokugel, einem Swimmingpool und reichlich Sand. Zum Glück war es toll dort, und wir ruhten uns mit einem Bier am Fluss aus. Abends wurde es dann zum perfekten Ort, um neue Leute kennenzulernen und in der Hitze der Nacht zu entspannen. Das war genau das, was wir nach dem ersten Erkundungstag brauchten! Anschließend ging es wieder ins Hotel, um uns erst einmal korrekt anzumelden und zu duschen, bevor es in Runde 2 ging.

Das Ostel ist großartig, das Personal ist sehr freundlich und spricht exzellent englisch. Die Liebe zum Detail bei der Vintage-Innenausstattung ist fabelhaft. Unser Zimmer enthielt Schränke, zwei Etagenbetten, einen Tisch mit passenden Stühlen – einfach, aber sehr sauber und bequem. Die ganzen Räume sahen aus wie in der DDR, aber die Badezimmer waren sehr modern und hatten unglaublich kräftige Duschen! Die Schlafräume teilt man sich mit anderen Leuten, aber alle zeigen genug Respekt für den anderen. Es gibt dort auch ein kleines Beachvolleyballfeld, wo man sich mit einem Drink entspannen kann, oder eben auch Beachvolleyball spielen.

Später in der Nacht beschlossen wir, die Warschauer Straße zu erkunden. Als wir dort ankamen, konnten wir nicht glauben, wie viele schöne Männer dort herumliefen! Wenn große, bärtige Männer dein Fall sind, musst du hier hin. Anschließend gingen wir auf ein paar Drinks in die Skatehalle (Nr. 110). Der Weg dorthin führt durch ein Labyrinth von atemberaubenden, verfallenen und mit Graffitis bedeckten Gebäuden. Die Skatehalle hat eine tolle Atmosphäre, man kann den Skatern und Kletterern zusehen, während man trinkt. Als wir dort so saßen, beschlossen Sarah und ich, dass wir uns Hals über Kopf in diese schrullige Stadt verliebt hatten.

Lest weiter im nächsten Teil dieser Serie von sieben Teilen!

geschrieben von ellierose1989, übersetzt von marcel2cv

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