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»Quintili Vare, legiones redde!« »Quintilius Varus, gib die Legionen zurück!« soll Kaiser Augustus ausgerufen haben, als er die Nachricht von der Niederlage seines Statthalters in Germanien erhielt (Sueton, Vita Divi Augusti 23). - Sie wurden niemals zurückgegeben. Mehr dazu auf dem antiken Schlachtfeld von Kalkriese ...

Vor ziemlich genau 2000 Jahren haben die Römer ganz schön Backenfutter bekommen. Ort der Handlung: Kalkriese. Armin der Cherusker (gerne auch Arminus oder Hermann) brachte den Legionen des Varus eine vernichtende Niederlage bei. Die zahlenmäßig unterlegenen Germanen zeigten den römischen Legionären in einem der ersten Beispiele für die Guerilla-Kriegsführung was sie von den römischen Vorherrschaftsansprüchen hielten.

Kalkriese ist ein Freiluftmuseum auf dem historischen Schlachtfeld. Zum zweitausendjährigen Jubiläum fanden sich etwa 400 mehr oder minder Verrückte ein, um die Schlacht nachzustellen.
Das Museum verwandelte sich in ein Heerlager der Römer auf der einen, und in ein Germanen-Zeltlager auf der anderen Seite.
Unglaublich erschien der Aufwand, der von den Gruppen aus ganz Europa betrieben wurde.
Legionäre in voller Rüstung, minutiöse Nachbildungen von Zelten und Dingen des täglichen Gebrauchs, Kochen und Schmieden mit historischen Werkzeugen und das alltägliche Leben in Feldlagern katapultierten einen rückwärts in der Zeit.

Ein Fest auch für alle, die auf der Jagd nach nicht alltäglichen Fotos waren.
Materialien und Menschen unterschieden sich doch sehr von dem, was man täglich vor die Linse bekam. Für Tele-Aufnahmen von Menschen benutzte ich eine Nikon F601 mit 200mm Zoom und die treue LC-A hielt für Detailaufnahmen und das Einfangen der Atmosphäre her.
Nicht nur denen, die begeistert von Geschichte sind, kann ich den Besuch einer solchen Veranstaltung empfehlen. Auch ohne Germanen und Römer ist ein Besuch in Kalkriese den Weg wert. Und auch die Externsteine und das Hermannsdenkmal sind nicht weit.
Genaueren historischen Überblick bietet wie immer Wikipedia.

Geschrieben von zark

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