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Shantytown: Zurück in die Goldminen-Vergangenheit von Neuseeland

Das Greymouth-Gebiet an der Westküste von Neuseeland hat nicht gerade viel zu bieten, aber es gibt da einen Ort, der einen Besuch wert ist. Dieser Ort wird Shantytown genannt und ist eine Rekonstruktion eines Goldsucherdorfs aus dem 19. Jahrhundert. Komm und mach eine kleine Zeitreise.

Als wir die Berge und das Gebiet der Seen im Wanaka-Gebiet verlassen hatten, gingen wir weiter in Richtung Westküste von Neuseelands südlicher Insel. Die Einheimischen haben einen Spruch für die Westküste: “West Coast is Wet Coast!”, was soviel heißt wie „die Westküste ist die feuchte Küste“ – und in der Tat ist es das regnerischste Gebiet von Neuseeland.
Unser erstes Ziel war die Küste zu erkunden und etwas Zeit in dem Franz-Joseph-, und Fox-Gletschergebiet zu verbringen. Unglücklicherweise war das Wetter nicht auf unserer Seite und es regnete praktisch die ganze Woche. Neben dem Regen war es auch stark bewölkt, deshalb war es uns nicht möglich die Gletscher zu sehen. Weder vom Boden aus, noch aus der Luft: Leider hatten wir keine Chance auch nur einen kleinen Teil dieser bekannten Gletscher zu sehen… :(

So sind wir gegen Norden an der Küste entlang gefahren und in der Stadt Greymouth gelandet, immer noch etwas enttäuscht darüber, dass wir die Gletscher nicht sehen konnten. Greymouth hat nicht viel zu bieten, aber wir haben dann schnell den Ort “Shantytown” entdeckt, der eine Goldgräberstadt aus dem 19. Jahrhundert darstellen soll. Offensichtlich ein interessanter Ort, der uns einen wichtigen Teil der neuseeländischen Geschichte offenbarte, denn das Goldfieber spielte eine wichtige Rolle in der Beschleunigung der Einwanderung und Ansiedlung neuer Bewohner.

Das Dorf ist eine Attraktion mit vielen verschiedenen Aktivitäten. Am besten besucht ist es während der Sommermonate (Dezember / Januar). Als wir außerhalb der Saison, im Juli, dort waren, war es natürlich nicht so voll. So kamen wir in den Genuss einer ganz speziellen Atmosphäre: Man kommt sich vor wie in einer Geisterstadt, als wäre die Zeit stehen geblieben und nichts hätte sich seit dem letzten Jahrhundert verändert.

Man kann all die Strassen entlanglaufen und auch in die alten Läden hineingehen. Es ist wie in einem Museum, wo man nach und nach entdeckt, wie diese Menschen im letzten Jahrhundert gelebt haben. Alles ist sehr schön hergerichtet und die Erklärungen dazu sind sehr interessant. An der Zugstation kann man sogar in eine alte Dampflok einsteigen, dem Kaitangatazug, die einen tief in den Wald zu den Goldminen bringt.

Dieser Ort ist sehr spannend und einen Besuch wert!

Wenn du mehr über Shantytown wissen willst, ist hier die offizielle Website von Shantytown

Der Reisebericht wird fortgesetzt…

geschrieben von vicuna, übersetzt von daforl

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.